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Winter und Schnee-Fotografie!

In weiten Teilen Deutschlands ist der Winter hereingebrochen. Beißende Kälte, klare Luft und Schnee bieten uns ein Naturschauspiel, das regelrecht nach einmaligen Bildern verlangt. In jedem Jahr ist der Februar genau der Monat, der mit seinem einmaligen Fotolicht das bietet, was Fotografen suchen. Hier nun ein paar Filmempfehlungen, die praktisch eine Erfolgsgarantie beinhalten.

Die Analogfotografie auf Farb-Negativfilmen verlangt im Winter nach einer etwas kühleren Farbanmutung, die deutlich ins Blau tendiert. Hier eignen sich die Filme „Agfa Vista 200“ und „Agfa Vista 400“ sehr gut. Mit einer leichten Tendenz zu rot-violett zeigt sich eine Winterlandschaft besonders in den frühen Morgenstunden oder am späten Nachmittag in voller Farbenpracht. Kühl, prägnant und aussagekräftig ist der „Fuji X-Tra 400“, der mit einer erstaunlichen Belichtungstoleranz praktisch in jeder Aufnahmesituation für das fantastische Winterbild steht.

Dia-Fotografen erleben im Februar ihre großen Augenblicke. Wer sich in der Winterkälte für das ausgewogene Landschaftsbild erwärmt, greift zum „Fuji Velvia 100F“, dessen Farbkraft begeistert und der klirrende Kälte förmlich ins Bild ziehen kann. Spezialisten greifen jedoch zum „Fuji Provia 400 X“. Dieser Film kennt keine Kompromisse. Seine Nennempfindlichkeit von ISO 400 ist eine hervorragende Ausstattung, auch für etwas trübere Lichtsituationen. Aber sein eigentliches Geheimnis ist seine Farbcharakteristik. Als einziger Film auf dem Markt geht er über Blau ins Schwarz. Kontraste und Detailschärfe sind seine bevorzugten Darstellungsmittel. Mit seiner weit über dem Normalen liegenden Farbtiefe grenzt die Plastizität der mit ihm aufgenommenen Bilder schon fast an ein Wunder.

Dia-Fotografie in Schwarzweiß war schon immer einer kleinen Gruppe von Fotografen vorbehalten. Gerade jetzt im Februar scheinen viele Motive für diese Spezialanwendung wie geschaffen. Leider gibt es keine Schwarzweiß-Diafilme mehr aus frischer Produktion. Aber wir haben noch den sagenumwobenen „Agfa Scala 200“ im Kleinbild-Format auf Lager. Für unvergessliche Bilder sollte man sich hier bedienen, solange der Vorrat reicht. Wenn die letzten Filme verkauft sind, gibt es dafür keinen Nachschub mehr. Dieser Februar ist also die beste Gelegenheit, im jetzt herrschenden Winter Aufnahmen mit wahrlich historischem Wert zu machen.

Schwarzweiß-Negativfilme gibt es in großer Auswahl und immer frisch. Eigentlich kann man mit jedem dieser Filme herausragende Aufnahmen in Schnee und Kälte machen. Aber wenn sich alle eignen, dann eignen sich einige ganz besonders gut. Hier ist der „Agfa APX 100 new“ ein wundervoller Film, der durch klare Linien und herausragenden Belichtungsspielraum brilliert. Seine Abbildungsart ist so, wie man es von einem feinen Schwarzweiß-Film im Winter erwartet: kontraststark, feinkörnig und detailgenau. Ein ganz anderer Schwarzweiß-Film ist jedoch die erste Wahl für FineArt-Spezialisten : Kodak T-Max 400. Allerdings hier nicht mit seiner Nennempfindlichkeit von ISO 400, sondern in der Pull-Entwicklung auf ISO 100 oder sogar noch weit darunter. Auf diese Weise lassen sich Winterlandschaften festhalten, an die mehr als einzigartig sind. Feinkörnigkeit ist Programm, aber in der Pull-Entwicklung in „HCD new“ zeigen sich feinste Kontraste, ein enormer Grauwert-Umfang und nuancierte Lichtgestaltung. Wer Bilder weit über dem Gewöhnlichen finden möchte, der geht in den Extrem-Pull mit ISO 32. Das sollte man auf jeden Fall einmal ausprobieren. Keine Angst vor niedrigen Empfindlichkeiten, im Februar ist wirklich genug Licht vorhanden.

Ganz zum Schluss noch ein Filtertipp für Schwarzweiß-Fotografen. Sonne, strahlend blauer Himmel und Schnee. Durch die enormen Reflexionen droht die Landschaft sehr platt in der Abbildung zu werden. Feinste Konturen können jetzt mit einem Gelbfilter sichtbar gemacht werden. Ein leichtes oder mittleres Gelb genügen. Gesteigerte Dramatik mit schönen Wolkenbildern ist eine Sache für die Filterfarbe Gelb-Orange. Nun wünschen wir unseren Lesern einen ausreichenden Filmvorrat und Gut Licht. Die Fotobedingungen am kommenden Wochenende versprechen ideal zu werden. Und wer nicht ausreichend Filme zuhause hat, kann noch schnell bei uns bestellen. Wer heute bis 14:30 Uhr im Shop bestellt, hat mit großer Wahrscheinlichkeit schon morgen seine Filme und kann dem ungetrübten Fotoleben frönen.

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Alte Negative gefunden!

Sicher ist es vielen Menschen schon so gegangen: Bei Ausräumen einer Schublade hält man plötzlich Negative in der Hand. Alte Negative. Aufnahmen, die vor etlichen Jahrzehnten entstanden sind. Von vielen gibt es nicht einmal einen Abzug, kein Positiv. Sie sind einfach nur da und wollen wiederentdeckt werden. Welche Möglichkeiten gibt es heute noch, um das Alte hervor zu holen? Weiterlesen

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Nur noch wenige Plätze frei!

Im diesjährigen Jahr des Bildes haben wir unser Workshop-Programm dichter als je zuvor gestaffelt. Alle Workshops erleben einen regen Zulauf. Da wir zumeist eine maximale Teilnehmerzahl pro Termin festgelegt haben, wird es es bei einigen Workshops schon eng. Oft sind nur noch zwei Plätze frei und bei den in der näheren Zukunft liegenden Terminen sehen wir nur noch einen freien Platz. Und für den am letzten Wochenende stattgefundenen Großformat-Workshop mussten wir wegen starker Nachfrage heute einen zweiten Termin für dieses Jahr freigeben. Wiederholungstermine wird es jedoch nicht für alle Workshops geben. Weiterlesen

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Vandyke – Farbenspiele und kein Futter für das Internet

Wer das Besondere liebt, wird ein weites Feld in der kreativen Bildbearbeitung von Edeldrucken finden. Das einfachste Verfahren ist die Cyanotypie, Vandyke das weitaus anspruchsvollere. Diese sehr alten Verfahren haben wir bereits gestern umrissen. Heute tauchen wir etwas tiefer ein. Recht häufig finden Fotografen der warmen rot-braunen Farbton des Vandyke spannend, aber gleichzeitig scheiden sich hieran auch die Geister. Was soll denn an einem Sepia-Ton cool sein? Diese Frage wird oft von Schwarzweiß-Liebhabern gestellt. Kenner der Vandyke-Thematik mögen jetzt schmunzeln, weil sie wissen, dass es sich weder um einen Sepia-Ton handelt, noch als zwingende Farbgebung hingenommen werden muss. Und warum finden sich im Internet so wenig Bildbeispiele von Vandyke-Prints? All dies sind Aspekte, die wir im Jahr des Bildes genauer unter die Lupe nehmen wollen. Weiterlesen

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Die Suche nach dem „erfolgreichen Bild“

Kein anderes Thema in der Historie der Fotografie erregt die Gemüter so sehr, wie die Suche nach dem Geheimrezept für das „erfolgreiche Bild“. Bereits 1886 kam es auf einer Fotoausstellung mit angeschlossenem Wettbewerb zu einem Eklat. Von einer Kommerzialisierung der Fotografie war die Rede, einer Entfremdung des Sehens und Beugung der Natürlichkeit. Ein wenig erinnert das an aktuelle Diskussionen, wenn es um die Trend-Themen HDR, Tone Mapping und ähnliche Techniken geht. Wer sich intensiv mit der Fotografie beschäftigt, kann sich nicht einfach auf die Aussage „Schönheit liegt alleine im Auges des Betrachters“ zurückziehen, sondern muss in der einen oder anderen Art Stellung beziehen. Letztendlich handelt es sich jedoch in erster Linie um die Arten der Bildbearbeitung und weniger um die Methode der Aufnahme. Wir wollen heute einen gänzlich anderen Aspekt in den Diskussionsring werfen, der sowohl für Analog- als auch Digitalfotografen interessant ist. Der Edeldruck. Weiterlesen

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Filme und Entwickler testen

Für 2012 haben wir das Jahr des Bildes ausgerufen. Die analoge Fotografie ist sehr vielfältig, das wissen die regelmäßigen Leser unseres Blogs. Hybride Ausarbeitung, Dunkelkammer oder gar Edeldruck-Techniken sind Verfahren, die unsere Bildwelt beleben. Man kann jedoch machen was man will, ohne ein gutes Negativ wird auch die schönste Bildidee immer nur eine halbe Sache bleiben. Nun kann man sich auf die rein technische Seite schlagen und an der Art der Belichtungs- und Aufnahmetechnik so lange drehen, bis ein besseres Ergebnis dabei heraus kommt. Wer jedoch glaubt alleine die Technik bestimmt ein gutes Bild, steht bald wieder vor einer neuen Grenze, an der es nicht mehr weiter geht. Es dreht sich also darum, den gesamten fotografischen Prozess in den Griff zu bekommen. Heute greifen wir einen wichtigen Teil dieses Prozesses auf und zeigen, wie man ohne Technik-Tricks seine analogen Bildergebnisse in schwarzweiß deutlich verbessern kann. Weiterlesen

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Faszination Dunkelkammer

Die Arbeit in der Dunkelkammer ist ein alter und gleichzeitig hoch moderner Prozess in der Analogfotografie. Wer sich der Analogfotografie zuwendet, wird sich früher oder später auch einmal mit der Ausbelichtung beschäftigen wollen. Ganz gleich, ob man sich dabei zum PE-Papier hingezogen fühlt, oder mehr das Baryt für sich entdecken will, oder außergewöhnliche Papierstrukturen wie das des „Ilford Art 300“ sucht, das Silbergelatine-Nassverfahren übt einen erheblichen Reiz aus. Papier in nahezu jeder Größe und Ausführung steht zur Verfügung. Und wenn man schon für sich die fantastischen Möglichkeiten im Rotlicht der Dunkelkammer erschließt, geben diverse Tonungen noch das Quäntchen „mehr“ mit, die das Herz höher schlagen lassen. Auf jeden Fall sind die Ergebnisse des Rotlicht-Bereichs so unglaublich fein strukturiert, dass das Internet dies kaum noch vermitteln kann. Trotzdem unternehmen wir heute den Versuch, einen kleinen Teil des Faszination über das Internet zu transportieren. Weiterlesen

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Außergewöhnlicher Spieltrieb

Die Fotografie wäre heute nicht das was sie ist, wenn Fotografen nicht einen enormen Spieltrieb an den Tag legen würden. Wenn wir in die Historie des fotografischen Schaffens blicken, stoßen wir immer wieder auf Bilder, die heute noch genau so beeindrucken wie vor etlichen Jahrzehnten. Manchmal wissen wir nicht, wie diese Bilder entstanden sind, weil die Fotografen es verschweigen. Andere Fotografen waren freizügiger mit ihrem Wissen. Hier erfahren wir mehr darüber, wie das Bild gemacht wurde und welche Tricks dabei zum Einsatz kamen. Oft sind wir dann einfach erstaunt, wie unkonventionell die Aufnahmen gemacht wurden. Bei einigen Bildern fassen wir uns sogar an den Kopf – auf eine derartige Idee wären wir nie gekommen! Gerade das zeichnet herausragende Fotografie aus, dass niemals das Bekannte und allgemeine Fotowissen zum besonderen Bild führt. Spieltrieb ist gefragt, wenn man das Außergewöhnliche haben möchte. In dieser Woche haben wir uns mit der Farbe Rot in der Schwarzweiß-Fotografie auseinander gesetzt. Infrarot und Rotfilter wurden thematisiert, ungewöhnliche Aufnahmen zur „unpassenden“ Jahreszeit gezeigt und manche „eiserne“ Fotoregel auf den Kopf gestellt. Nun besprechen wir etwas, das sehr selten angewendet wird: Portrait mit Rotfilter. Weiterlesen

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Analogfotografie mit und ohne Kodak – eine Analyse

Anlässlich des aktuellen Antrages auf Gläubigerschutz von Kodak, Rochester USA, stellt sich die Frage, in wie weit das die gesamte Analogfotografie betrifft. Weltweit sorgt das eingeleitete Verfahren um Kodak für einiges Aufsehen. Auch wenn mit diesem Schritt seitens Kodak noch lange nicht das endgültige Aus für dieses große Traditionshaus besiegelt ist, stellen sich Fragen für die Zukunft. Welchen Stellenwert hat Kodak heute in der Analogfotografie und wie könnte die Zukunft mit und ohne Kodak aussehen? Eine Analyse gibt Aufschluss. Weiterlesen

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Kodak Insolvenz – eine erste Einschätzung

Zum heutigen Tage wurde bekannt, dass Kodak, Rochester USA, Gläubigerschutz beantragt hat. Im US-amerikanischen Insolvenzrecht (Chapter 11 Bankruptcy Code) wird darunter der Schutz eines in die Krise geratenen Unternehmens vor Forderungen und Aktivitäten von Gläubigern verstanden. In den USA ist es durchaus üblich, dass sich Konzerne unter dem Schutzschirm des Gläubigerschutzes sanieren. Erste Anzeichen deuten darauf hin, dass auch Kodak diesen Weg gehen will. Nahezu eine Milliarde US-Dollar wurden von der Großbank Citigroup zur Verfügung gestellt. Weiter wurde bekannt, dass zunächst die erst vor Kurzem umorganisierten Geschäftsbereiche weiter arbeiten. Vom beantragten Gläubigerschutz sind alle ausländischen Töchter des Unternehmens nicht betroffen. Weiterlesen

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