Sofortbildfilm für Großformat-Fotografen
Gerade in der Großformat-Fotografie ist die exakte Einstellung eines jeden Bildes von großer Bedeutung. In früheren Jahren war es an der Tagesordnung, vor dem Einsatz des „richtigen Films“ mittels eines Polaroid den Bildeindruck vorab zu beurteilen. In der Großformat haben kleine Änderungen große Wirkung. Mit dem Sterben von Polaroid schien diese Arbeitsweise endgültig vorbei zu sein. Aber wir können nun endlich wieder Sofortbildfilme für das Großformat 4×5 Inch anbieten!
In Farbe und Schwarzweiß sind die Großformat-Trennbildfilme von Fuji erste Wahl. Da sie aus frischer Fertigung kommen, gibt es keine Probleme mit der Verwendbarkeit. Zuweilen werden noch auf verschiedenen Versteigerungsplattformen abgelaufene Filme von Polaroid angeboten. Hier ist Vorsicht geboten! Selbst bei fachgerechter Lagerung kann die Funktion des Sofortbildfilms erheblich eingeschränkt sein. Ob Privatleute diese Filme fachgerecht lagern, ist kaum vorstellbar. Man sollte also lieber kein Risiko eingehen.
Die Fuji-Sofortbildfilme können in das Polaroid-Magazin Typ 550 eingesetzt werden. Viele Fotografen haben es noch in ihrem Fundus und zudem werden diese Magazine oft für wenige Euro im Internet angeboten. Der Kauf lohnt auf jeden Fall für Großformatfotografen, weil die Produktion der Fuji-Sofortbildfilme noch über Jahre fortgeführt wird, wie uns in den letzten Tagen bestätigt wurde. Wer nicht im Großformat fotografiert, aber trotzdem das Sofortbild erleben möchte, findet bei uns allemal ein interessantes Angebot.
Hier noch ein Tipp für alle Fotografen mit künstlerischen Ambitionen: Da es sich bei den Fuji-Produkten um Trennbildfilme handelt, erhalten Fotografen sozusagen zwei Bilder. Das eine Bild ist das gewöhnliche Positiv. Das chemiegetränkten Negativ sollte man nicht sofort wegwerfen, sondern mit einer Gummiwalze auf ein feines Papier übertragen. Somit erhält man einen fehlfarbigen Umdruck des ursprünglichen Bildes – ein absolutes Unikat. Zur Sicherheit sollte man jedoch beim Umdruck Latexhandschuhe tragen, wie sie in jedem Verbandskasten zu finden sind. Die Chemie der Trennbildfilme kann ätzend wirken. Behandschuht kann man übrigens auch auf eine Gummiwalze verzichten, und das Trennbildnegativ mit der Hand auf das Papier aufpressen. Grundsätzliche eignet sich jedes hochwertige Papier für den Trennbildumdruck. Hervorragende Ergebnisse wurden mit unserem Edeldruck-Umdruckkarton erzielt. Zur Stabilisierung dieser Umdrucke kann nach dem Trocknen ein vorsichtiges Besprühen mit Klarlack empfehlenswert sein.
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