Das neu definierte Lochkamera-Erlebnis
Dienstag, 09. Februar 2010Die Lochkamera fasziniert und polarisiert in der Fotografie immer wieder aufs Neue. Erstaunlich, da die Technik dieser Kamera schon weit älter ist, als die Fotografie selbst. Das Funktionsprinzip der Bildprojektion wurde schon im 5. Jahrhundert v. Chr. im Chinesischen Reich in Texten erwähnt. Aristoteles beobachtete im 4. Jahrhundert v. Chr. Erscheinungen, die auf dem Lochkamera-Prinzip beruhten, die er allerdings nicht erklären konnte. Leonardo Da Vinci beschrieb in seinen Aufzeichnungen zu optischen Phänomenen erstmals das grundlegende Funktionsprinzip der Camera Obscura: “Wenn die Fassade eines Gebäudes, oder ein Platz, oder eine Landschaft von der Sonne beleuchtet wird und man bringt auf der gegenüberliegenden Seite in der Wand einer nicht von der Sonne getroffenen Kammer ein kleines Löchlein an, so werden alle erleuchteten Gegenstände ihr Bild durch diese Öffnung senden und werden umgekehrt auf der Wand erscheinen”. So altehrwürdig die Lochkamera auch ist, so interessant sind immer wieder die Neuigkeiten, die dieses Thema stets jung halten. Im Jahr 2010 wird Spürsinn die Lochkamera-Fotografie fördern und neue, interessante Produkte an den Markt bringen. Die erste Neuerung ist die „Diana Multi-Pinhole Operator“. (weiterlesen…)



