Ende der Blog-Pause

In den vergangenen Tagen war es sehr ruhig auf unserem Blog. Wie immer, wenn wir etwas aushecken, richtet sich die ganze Konzentration auf die Gestaltung der Zukunft. Jetzt ist es so weit, Interessantes, Neues und Bestandssicherndes können wir vorstellen. Unser erstes Augenmerk galt der Sicherung und der weiteren Förderung der analogen Schwarzweiß-Fotografie.

Seit Wochen bewegt das Thema „Kodak“ die Fotowelt. Wie wir alle vernehmen mussten, wurden die Dia-Filme aus dem Kodak-Lieferprogramm gestrichen. Da der Anteil am Gesamtumsatz mittlerweile auf einen winzigen Teil zusammengeschrumpft war, sehen wir das als logische Schlussfolgerung. Dies haben wir bereits vor Wochen in unserer Analyse zum Stellenwert von Kodak-Produkten vorhergesehen. Mit Sicherheit der interessanteste Teil im Kodak-Portfolio sind die Schwarzweiß-Filme. Um einen Beitrag zur Sicherung dieses Bereichs zu leisten, haben wir unsere Lagerkapazität für Tri-X und T-Max deutlich erhöht – beim Tri-X sogar um das 10fache. Somit ist, egal was passiert, der Nachschub zumindest für 2012 gesichert.

An dieser Stelle müssen wir auch die Frage zulassen, was zur Kodak-Schieflage beigetragen hat. Hier steht an erster Stelle der permanente Preiskampf. Es ist mehr als richtig, dass Kodak nun eine Preisangleichung durchführt, die sich an Markenprodukten ähnlicher Qualität ausrichtet. Dumping-Preise haben noch niemals genutzt, sondern eher geschadet. Übrigens wurden wir darauf aufmerksam gemacht, dass am Markt Billig-Tri-X aus zweifelhafter Produktion aufgetaucht sind. Woher sie stammen wissen wir nicht. Interessant ist, dass deren Bildqualität weit hinter einem regulären Tri-X zurück steht.

Ab kommenden Montag ist es endlich so weit – unser DOM ist im regulären Verkaufsgebinde verfügbar. Passend dazu haben wir ein neues Datenblatt mit Verarbeitungshinweisen, Entwicklungszeiten und Bildbeispielen erstellt. Angeboten wird DOM nun in 2×250 ml, wie gewohnt in unseren Hochqualitätsflaschen. Die Vorteile dieser Flaschen hat sich vielfach bei „MixTour“ und „HCD new“ bewährt. Der Dirty Old Man (das ist die Langform des DOM) nimmt nun den ihm gebührenden Platz in unserer erfolgreichen Linie der Schwarzweiß-Fotochemie ein.

Enorm viele Fotografen haben sich in den letzten Monaten mit dem DOM beschäftigt und die große Mehrzahl liebt diese „Luxus-Suppe“. Tatsächlich wurde der DOM in einer Mail einmal so bezeichnet. Ja, diese Fotochemie ist eine Besonderheit, die man auch als Extravaganz bezeichnen könnte. Auf jeden Fall kann man als Bildbetrachter das DOM-Werk eindeutig erkennen. In der ganzen Zeit sind viele Erfahrungen zusammengeflossen, die ausgewertet wurden und jetzt die Basis für eine absolut sichere Arbeitsanweisung bilden. Eine der wichtigsten Erkenntnisse ist, dass der in DOM entwickelte Film direkt nach der Entwicklung fixiert werden muss. Aber nicht jeder Fixierer ist geeignet. Lediglich der „Ultrafix N“ mit dem Zusatz „Ultrafix +H“ hat alle Tests mit Glanz und Gloria bestanden. Weitere Hinweise findet man im neuen Datenblatt.

Ist eigentlich Fotografie Kunst? Dies ist eine Frage, die Gemüter immer wieder erhitzt. Für 2012 haben wir das Jahr des Bildes ausgerufen. Was ist eigentlich logischer, als in diesem Jahr einmal der Kunstfrage nachzugehen? Noch in dieser Woche werden wir uns diesem Thema widmen, genau so wie auch in den nächsten Monaten. Um jedoch die aktuelle Berichterstattung zur Analogfotografie auf diesem Blog nicht „zu stören“, haben wir einen parallelen Blog eingerichtet, der sich der Fotokunst widmen wird. Ab Donnerstag geht es los. Man darf gespannt sein.

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Eine Antwort auf Ende der Blog-Pause

  1. kampffussel sagt:

    auf den neuen blog bin ich schon mächtig gewaltig gespannt :)

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