<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>mit Spürsinn fotografieren</title>
	<atom:link href="http://www.spuer-sinn.net/blog1/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.spuer-sinn.net/blog1</link>
	<description>Fachhandel für die analoge Fotografie</description>
	<lastBuildDate>Fri, 14 Jun 2013 09:56:06 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.5.1</generator>
		<item>
		<title>Neues für die Fineart-Fotografie – die hybride Verarbeitung</title>
		<link>http://www.spuer-sinn.net/blog1/neues-fur-die-fineart-fotografie-die-hybride-verarbeitung/</link>
		<comments>http://www.spuer-sinn.net/blog1/neues-fur-die-fineart-fotografie-die-hybride-verarbeitung/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 13 Jun 2013 10:29:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>spuersinn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tipps & Ratschläge]]></category>
		<category><![CDATA[alkalischer Fixierer]]></category>
		<category><![CDATA[analog]]></category>
		<category><![CDATA[analoge Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Analogfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsweise]]></category>
		<category><![CDATA[Bildbearbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Details]]></category>
		<category><![CDATA[digital]]></category>
		<category><![CDATA[Entwickler]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[FineArt]]></category>
		<category><![CDATA[Fotochemie]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografen]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Grauwerte]]></category>
		<category><![CDATA[hybrid]]></category>
		<category><![CDATA[hybride Verarbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Negativ]]></category>
		<category><![CDATA[Nuancen]]></category>
		<category><![CDATA[RiC]]></category>
		<category><![CDATA[scannen]]></category>
		<category><![CDATA[Scanner]]></category>
		<category><![CDATA[schwarz]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarzweiß]]></category>
		<category><![CDATA[Strukturen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.spuer-sinn.net/blog1/?p=6625</guid>
		<description><![CDATA[Nun steigen wir heute in das lang erwartete Thema des hybriden Fineart-Verarbeitungsprozesses ein. Gerade in der hybriden Verarbeitung muss eigentlich alles stimmen, das Negativ im Grunde direkt verwertbar sein. Dies gilt nicht für die „normale“ Fotografie, in der man durchaus &#8230; <a href="http://www.spuer-sinn.net/blog1/neues-fur-die-fineart-fotografie-die-hybride-verarbeitung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nun steigen wir heute in das lang erwartete Thema des hybriden Fineart-Verarbeitungsprozesses ein. Gerade in der hybriden Verarbeitung muss eigentlich alles stimmen, das Negativ im Grunde direkt verwertbar sein. Dies gilt nicht für die „normale“ Fotografie, in der man durchaus noch einige digitale Anpassungen vornehmen kann – der Fineart-Fotograf in der hybriden Strecke braucht aber das maximale Volumen des Negativs. Wie man das erreichen kann, besprechen wir im unteren Teil dieses Blog-Artikels. Schauen wir zunächst in die hybride Prozesskette.</p>
<p style="text-align: justify;">Bevor wir tiefer einsteigen, müssen wir noch ein paar Worte über Schwarzweiß-Entwickler sagen. Oft wird diskutiert, dass nur dieser oder jener Entwickler für das Fineart geeignet ist. Das ist nicht ganz richtig, aber auch nicht ganz falsch. Jeder Entwickler, der eine gute Durchzeichnung, hervorragende Schärfe und ordentliche Ausentwicklung des Schwarzteils bringt, ist für Fineart geeignet. Als Beispiel nehmen wir hier Bilder eines Entwicklers, der gerade im Abschlusstest ist, jedoch nicht als Fineart-Entwickler konzipiert wurde. Es handelt sich um eine Fotochemie, die Kontraste und Bildschärfe hervorhebt, jedoch weniger in das ausgewogene Grau geht. Der Entwickler kommt in den nächsten Wochen unter dem Namen „RiC“ auf den Markt. Für die heutige Fineart-Erklärung ist dieser unbekannte Entwickler ideal, weil es dann keine Diskussionen gibt, ob doch der XY oder ABC besser wäre. Lassen wir es dabei, wichtig ist für die hybride Verarbeitungsstrecke die Digitalisierung über einen Scanner. Und bereits da muss alles weitestgehend passen.</p>
<p style="text-align: justify;">Hier zeigen wir eine Bildschirm-Kopie, wie die Scann-Vorschau aussieht. Wichtig dabei ist die angezeigte Kurve, die Aufschluss über die Belichtung im Scann-Vorgang gibt.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.spuer-sinn.net/blog1/wp-content/uploads/2013/06/FineartHybrid_001web.jpg" rel="lightbox[6625]"><img class="alignnone size-medium wp-image-6626" alt="FineartHybrid_001web" src="http://www.spuer-sinn.net/blog1/wp-content/uploads/2013/06/FineartHybrid_001web-300x202.jpg" width="300" height="202" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">In diesem Scann-Vorgang haben wir bewusst die automatische Belichtung eingeschaltet. Das ist nicht immer ideal, aber bei einer passenden Negativentwicklung wird man auch im rein manuellen Modus nicht viel mehr herausholen können. Wichtig ist die Beurteilung der beiden Pfeile links und rechts (diese entsprechen den Schatten und Lichtern). Wie man auf der Vorschaukurve erkennen kann, handelt es sich tatsächlich um einen hart entwickelten Film, der weit ab vom ausgewogenen Bild ist. Wie gesagt, das haben wir ganz bewusst so gemacht. In der Digitalisierung muss man mit Verlusten in den Grautönen rechnen. Für Fineart-Fotografen ist das fatal. Selbstverständlich kann man da auch noch digital nachregeln, aber dann verliert man in den Schwärzen oder die Lichter reißen aus. Beides sind sehr unwillkommene Dinge. Es ist also von großer Bedeutung, dass bereits im Negativ alles so „sitzt“, wie man es verwenden kann. Jedes Regulieren und digitale Verbessern birgt die Gefahr von zusätzlichen Digitalisierungsverlusten. Übrigens sollte man mit möglichst hoher dpi (dots per inch) scannen, jedoch nur so hoch, wie die maximale Auflösung des Scanners es ohne Interpolation zulässt Es werden alle zusätzlichen Automatiken ausgeschaltet, besonders die des Nachschärfens und der Kornreduzierung. Wichtig ist außerdem, dass man möglichst in .tif scannen sollte, da das Format .jpg schon eine Reduzierung von Bildinformationen mitbringt.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach dem Scannen geht es in die digitale Bildbearbeitung. Welches Programm man hierfür verwendet ist egal, Hauptsache man kann per Hand nachjustieren und ist nicht auf Automatiken angewiesen. So sieht das Ganze in <a href="http://www.pl32.de/" target="_blank">PhotoLine</a> aus:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.spuer-sinn.net/blog1/wp-content/uploads/2013/06/FineartHybrid_003web.jpg" rel="lightbox[6625]"><img class="alignnone size-medium wp-image-6627" alt="FineartHybrid_003web" src="http://www.spuer-sinn.net/blog1/wp-content/uploads/2013/06/FineartHybrid_003web-300x202.jpg" width="300" height="202" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Die Funktion, die wir nun verwendet haben, ist die der Gradationsanpassung. In den meisten Bildbearbeitungsprogrammen wird dieser Menüpunkt einfach „Kurve“ genannt. Ein großes Missverständnis in der Bildbearbeitung ist, dass die Gradationskurve gerade verlaufen muss Nein, dem ist nicht so! Eine leichte S-Kurve ist genau das Richtige. Fineart-Fotografen bevorzugen die flache Kurve, alle anderen Fotografen mögen eher die steile Kurve. Im Grunde ist nun das hybrid verarbeitete Bild fertig. Für die Web-Präsentation müssen wir nur noch verkleinern, die dpi-Zahl zurück nehmen und in .jpg umsetzten. Wenn möglich, sollte man für die Web-Verwendung den Farbraum sRGB verwenden – das ist aber nicht besonders wichtig, da es sich um Schwarzweiß-Bilder handelt und die digitale Welt mit dem reinen Schwarzweiß sowieso ein paar Schwierigkeiten hat. Für den Digitalprint können wir das bearbeitet Bild so lassen, eventuell in .jpg umgesetzt, weil viele Digitaldruckanstalten nicht mit .tif umgehen können. Aber klar, wenn man vor der Wahl steht, sollte man einen Digitaldruck im .tif-Format immer bevorzugen. Online ist das allerdings wieder ein Problem, weil dann ganz viele MB übers Netz rauschen müssen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie sieht denn nun das fertige Bild überhaupt aus? Hier ist es:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.spuer-sinn.net/blog1/wp-content/uploads/2013/06/Test_003web.jpg" rel="lightbox[6625]"><img class="alignnone size-medium wp-image-6628" alt="Test_003web" src="http://www.spuer-sinn.net/blog1/wp-content/uploads/2013/06/Test_003web-200x300.jpg" width="200" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Ganz viele Strukturen sind sichtbar und obwohl das Negativ mit einem hart arbeitenden Entwickler erstellt wurde, ist eine erstaunliche Graufülle zu sehen. Schauen wir uns das im Detail an.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.spuer-sinn.net/blog1/wp-content/uploads/2013/06/Test_003AusWeb.jpg" rel="lightbox[6625]"><img class="alignnone size-medium wp-image-6629" alt="Test_003AusWeb" src="http://www.spuer-sinn.net/blog1/wp-content/uploads/2013/06/Test_003AusWeb-265x300.jpg" width="265" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Zwischen fast reinem Weiß und tiefstem Schwarz ist alles erkennbar. Die Schärfe des Bildes ist bestechend. Das kommt dem Fineart sehr nah. Sogar Differenzierungen im Schwarz können wir sehen. Wie ist das möglich?</p>
<p style="text-align: justify;">Nun kommen wir zum Thema der Fotochemie. Wie schon erwähnt, kümmern wir uns jetzt nicht um Entwickler. Tatsächlich ist für ein Fineart-Bild die Art der Fixierung von großer Bedeutung. Fineart-Fotografen <a href="http://www.spuersinn-shop.de/index.php?xe0b85=6567aeb3e2c1ffe74dc7bb08905cb3b3&amp;page=search&amp;page_action=query&amp;desc=on&amp;sdesc=on&amp;keywords=afix-7&amp;x=0&amp;y=0" target="_blank">fixieren alkalisch</a> und stoppen den Entwicklungsvorgang zuvor mit einem <a href="http://www.spuersinn-shop.de/index.php?xe0b85=6567aeb3e2c1ffe74dc7bb08905cb3b3&amp;page=search&amp;keywords=stop-5&amp;cat=&amp;mnf=1&amp;x=40&amp;y=13" target="_blank">schwachsauren Stoppbad</a>. Der Trick des ganzen beruht auf dem Quellfaktor der Filmemulsion. Alkalisches lässt die Emulsion quellen. Zwar muss man in der alkalischen Strecke genauer arbeiten, als in der normalen sauren Fixierung. Es geht im Alkalischen um die exakte Einhaltung von Zeitfenstern und auch im Fixiervorgang muss die Entwicklerdose im Minutentakt bewegt werden. Der Lohn der Arbeit sind extrem fein ziselierte Bilder, mit feinsten Strukturen und maximalem Tonwertumfang. Wenn man nun einen weich arbeitenden Entwickler, wie z.B. den „<a href="http://www.spuersinn-shop.de/index.php?page=product&amp;info=681&amp;xe0b85=6567aeb3e2c1ffe74dc7bb08905cb3b3" target="_blank">SPUR Acurol-N</a>“ verwendet, dann werden solche Bilder zu einem echten Augenschmaus.</p>
<p style="text-align: justify;">Dies war nun ein Schnellüberblick zur hybriden Verarbeitungsstrecke. Alle jene Fineart-Fotografen die in der Dunkelkammer zuhause sind, können noch viel mehr aus der alkalischen Verarbeitung heraus holen. Wie das aussieht und was zu beachten ist, wird Inhalt des nächsten Blog-Artikels sein.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.spuer-sinn.net/blog1/neues-fur-die-fineart-fotografie-die-hybride-verarbeitung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Neues für die Fineart-Fotografie – bevor es weiter geht</title>
		<link>http://www.spuer-sinn.net/blog1/neues-fur-die-fineart-fotografie-bevor-es-weiter-geht/</link>
		<comments>http://www.spuer-sinn.net/blog1/neues-fur-die-fineart-fotografie-bevor-es-weiter-geht/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 12 Jun 2013 10:05:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>spuersinn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tipps & Ratschläge]]></category>
		<category><![CDATA[alkalischer Fixierer]]></category>
		<category><![CDATA[analog]]></category>
		<category><![CDATA[analoge Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Analogfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsweise]]></category>
		<category><![CDATA[Details]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[FineArt]]></category>
		<category><![CDATA[Fineart-Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Fotochemie]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografen]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Grauwerte]]></category>
		<category><![CDATA[Nuancen]]></category>
		<category><![CDATA[schwarz]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarzweiß]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.spuer-sinn.net/blog1/?p=6619</guid>
		<description><![CDATA[In der letzten Woche haben wir mit einem Blick in die Fineart-Werkstatt begonnen. Eigentlich wollten wir heute die hybride Verarbeitung besprechen, aber zu viele Fragen kamen auf. Deshalb werden wir heute noch einmal etwas genauer auf die Fineart-Verarbeitung eingehen. Ganz &#8230; <a href="http://www.spuer-sinn.net/blog1/neues-fur-die-fineart-fotografie-bevor-es-weiter-geht/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In der letzten Woche haben wir mit einem Blick in die Fineart-Werkstatt begonnen. Eigentlich wollten wir heute die hybride Verarbeitung besprechen, aber zu viele Fragen kamen auf. Deshalb werden wir heute noch einmal etwas genauer auf die Fineart-Verarbeitung eingehen. Ganz wichtig erscheint die Erläuterung, was Fineart vom „Normalen“ unterscheidet. <span id="more-6619"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Fotografen neigen dazu, ihr gesamten Tun und Werken einer Norm zu unterwerfen. Begriffe tauchen auf und große, bekannte Fotografen werden als Referenz genannt. „Genau das und nur so ist dieses und jenes.“ Manchmal ist das sinnvoll, viel häufiger aber verwirrend. Keinesfalls soll hier gegen alle Fotografen zu Felde gezogen werden, die nach Normen arbeiten – aber auch alle anderen machen nichts falsch, wenn sie ihre eigenen Regeln erstellen und danach handeln. Um zu begreifen um was es in der Fineart-Fotografie geht, müssen wir zunächst nach den Ursprüngen suchen. Genau hier wird es schwierig. Literatur mit der Überschrift „Fineart“ gibt es reichlich, aber nahezu jeder Autor scheint sich seine eigene Definition zurecht zu legen. Ursprünglich war die Fotografie schwarzweiß. Auch wenn sich die Fotografie, wie wir alle wissen, schon lange ins Bunte bewegt hat, scheint der Schwerpunkt der Fineart-Fotografie schwarzweiß zu sein. Da im Analogen das Schwarzweiße der absolute Spitzenreiter ist, belassen wir es auch in unserer Spurensuche dabei. Die analoge Fineart-Fotografie ist schwarzweiß.</p>
<p style="text-align: justify;">Oft berufen sich Fineart-Fotografen auf Ansel Adams. Dies mag nicht falsch sein, aber auch andere Fotografen können dem Fineart zugerechnet werden – und diese zum Teil schon etliche Jahre bevor Adams mit der Fotografie begann. Auch die Belichtungsmessung nach Zonensystem ist kein Muss in der Fineart-Fotografie. Auch die anderen Belichtungsmethoden können zu einem Fineart-Bild führen. Also worin finden wir nun Fineart? In der Ausarbeitung! Diese beginnt bei der Filmentwicklung und zieht sich bis in die reine Bildbearbeitung. Markantes Kennzeichen ist das Erreichen des klaren und deutlichen Schwarz, sowie die maximal mögliche Ausentwicklung der Grauwerte. Und was ist mit den Lichtern, also dem reinen Weiß? Genau das ist jetzt eine Geschmackssache und jeweiliger Trend im Bildausdruck. Manche Fotografen lieben die gedeckten Lichter, andere suchen das maximale Weiß. Viele dieser Eigenschaften des „Bildcharakters“ werden durch die verwendete Fotochemie beeinflusst. Dies jedoch alleine auf den Entwickler zu beziehen, ist nicht ganz richtig. Auch die weiteren Schritte des Chemieeinsatzes sind wichtig. Hierzu etwas später. Und auch die Filmwahl wird immer wieder ins Feld geführt. Auch dazu gleich mehr.</p>
<p style="text-align: justify;">Fineart ist eine Sache der feinsten Nuancen. In der Internet-Darstellung, die ja bekanntlich in der Größe sehr eingeschränkt ist, werden wir mit großer Wahrscheinlichkeit nicht alle Details sehen können, die das „Normale“ vom Fineart unterscheiden. Auch Bildschärfe ist nur ein sekundäres Merkmal, da hier die verwendete Kamera-Ausstattung eine erheblich größere Rolle spielt. Aber eine Sache ist unübersehbar: Fineart brilliert durch die Harmonie aller Einzelmerkmale im Bild. Die „normale“ Fotografie stört sich nicht an kleinen, weniger harmonisch dargestellten Details. Im „Normalen“ kommt es auf das Motiv und den Bildinhalt an – im Fineart wird dies durch die harmonische Wiedergabe insgesamt ergänzt. Keine der beiden Arten der Fotografie ist besser oder schlechter, nur eben in Details anders. Und richtig entscheidend wird es dann, wenn man einmal ein Bild im Format 30&#215;40 cm oder größer an der Wand betrachtet.</p>
<p style="text-align: justify;">Als weiteres Unterscheidungsmerkmal wird häufig die Körnigkeit eines Filmmaterials angesehen. Aber auch das ist falsch! Auch ein grobkörniges Bild kann durchaus Fineart sein, wenn die Schwarz- und Grauwertdarstellung sich dem Maximum nähert. Als letzter Diskussionspunkt wird auch immer wieder die Kontrastwiedergabe angeführt. Aber es ist keineswegs richtig, dass nur Bilder mit weichen Kontrasten als Fineart durchgehen. Hier lehrt uns schon die Fotohistorie etwas anderes – auch in Zeiten, in denen es ausschließlich orthochromatische Filme am Markt gab, wurden schon Fineart-Bilder erstellt (nicht zuletzt von Ansel Adams). Und heute kommt die stark kontrastige Entwicklung wieder. Um jedoch nicht zu viel in diesen Blog-Artikel zu packen, verschieben wir diese Diskussion auf einen späteren Zeitpunkt.</p>
<p style="text-align: justify;">Nun kommen wir (endlich) zur Unterscheidung zwischen der „normalen“ und der Fineart-Fotografie im Bezug auf den chemischen Prozess. Die Entwicklung (sowohl bei Film, als auch bei Fotopapier) erfolgt in einer alkalischen Lösung (man könnte es auch Lauge nennen), dabei quillt die Emulsion auf und die Fotochemie kann tief eindringen. Das Entwickeln ist jedoch erst beendet, wenn das lichtempfindliche Material fixiert wurde. In der „normalen“ Fotografie verwendet man für den Fixierprozess die saure Prozessstrecke (darüber haben wir <a href="http://www.spuer-sinn.net/blog1/neues-fur-die-fineart-fotografie-der-werkstattblick/" target="_blank">im ersten Teil der Artikel-Serie gesprochen</a>, die Emulsion zieht sich im Sauren zusammen). Im Fineart wird alkalisch fixiert. Dies bedeutet, dass das optimale Fixierergebnis durch die im alkalischen Fixierer weiterhin aufgequollene Emulsion zu sichtbarer Ergebnisverbesserung führt. Sichtbar? Ja, in den Details. Und genau das ist es: Fineart ist eine Angelegenheit der Details. Viele Details, viele Hilfsmittel und auch technische Aspekte führen in der Gesamtsumme zu Fineart. Wie weit dies geht, kann jeder Fotograf für sich selbst entscheiden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.spuer-sinn.net/blog1/neues-fur-die-fineart-fotografie-bevor-es-weiter-geht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Neues für die Fineart-Fotografie &#8211; der Werkstattblick</title>
		<link>http://www.spuer-sinn.net/blog1/neues-fur-die-fineart-fotografie-der-werkstattblick/</link>
		<comments>http://www.spuer-sinn.net/blog1/neues-fur-die-fineart-fotografie-der-werkstattblick/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 06 Jun 2013 10:49:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>spuersinn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotochemie]]></category>
		<category><![CDATA[alkalisch]]></category>
		<category><![CDATA[analog]]></category>
		<category><![CDATA[analoge Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Analogfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Bild]]></category>
		<category><![CDATA[Bildausdruck]]></category>
		<category><![CDATA[FineArt]]></category>
		<category><![CDATA[Fixierer]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Fuji Neopan 400]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzen]]></category>
		<category><![CDATA[sauer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.spuer-sinn.net/blog1/?p=6605</guid>
		<description><![CDATA[In nächster Zeit bringen wir viele neue Produkte an den Markt. Es kann also keine günstigere Gelegenheit geben zu erklären, was in der „Werkstatt“ von Spürsinn bei Produkttests passiert und welchen Nutzen das für Fotografen hat. Greifen wir also hinein &#8230; <a href="http://www.spuer-sinn.net/blog1/neues-fur-die-fineart-fotografie-der-werkstattblick/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In nächster Zeit bringen wir viele neue Produkte an den Markt. Es kann also keine günstigere Gelegenheit geben zu erklären, was in der „Werkstatt“ von Spürsinn bei Produkttests passiert und welchen Nutzen das für Fotografen hat. Greifen wir also hinein ins Spürsinn-Leben. Mitte nächster Woche beginnen wir mit der Auslieferung von zwei „kleinen“ Produkten, die aber für Fineart-Fotografen von großem Nutzen sind. Die Rede ist von einem Stoppbad und einem alkalischen Fixierer. Wieso soll das von großem Nutzen sein? Schließlich gibt es am Markt eine ganze Menge Fixierer und Stoppbäder brauchen doch nur die Dunkelkammer-Arbeiter. Schauen wir uns das jetzt einmal näher an. <span id="more-6605"></span></p>
<p style="text-align: justify;">In den Büchern von Ansel Adams wird immer wieder von der alkalischen Prozessstrecke in der Film- und Papierentwicklung gesprochen. Der Grund ist recht einfach: In alkalischen Lösungen quellen die fotoempfindlichen Emulsionen auf. Das ist ideal für den Entwicklungsprozess. Ein Entwickler ist immer alkalisch. Das ist schon einmal gut. Nun wird es aber spannend, da ein Entwicklungsprozess zumindest noch eine Fixierung und eine Abschlusswässerung braucht. In der Regel wird mit einem sauren Fixierer gearbeitet. Diese Methode ist gut und richtig, jedoch für Fineart-Fotografen nicht genug. Sie wollen feinste Detailzeichnung, auch in den Schattenbereichen. Und genau das ist eine Sache der Entwicklung, genauer gesagt, in weiten Bereichen eine Angelegenheit des Fixierprozesses. Schauen wir uns das Ganze einmal näher an.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Aufnahmeprozess gestalten wir die Lichter. Die Belichtungsmessung in der Fineart-Fotografie wird häufig nach dem Zonensystem genommen. Aber es ist keine zwingende Belichtungsmethode, da es noch mehrere andere Methoden gibt, die jeweils passend für bestimmte Motive eingesetzt werden können. Zudem muss auch die Belichtungsmethode zur Arbeitsweise des Fotografen passen. Für den kann es unter Umständen wesentlich zielführender sein, Lichtmessung oder Objektmessung zu machen &#8211; ganz wie es zu ihm und seiner Arbeitsweise passt. Profis messen sogar noch ganz anders, aber das ist ein Spezialthema. Die Art der Belichtungsmessung sagt noch lange nichts darüber aus, ob das Bildergebnis dann Fineart ist oder nicht. Erst durch die Art der Entwicklung kommen wir an den entscheidenden Punkt.</p>
<p style="text-align: justify;">Allgemein wird die Entwicklung am verwendeten Entwickler fest gemacht. Das ist nicht falsch, gleichzeitig aber nicht ganz vollständig. Unterschiedliche Entwickler haben unterschiedliche Eigenschaften, die sich unterschiedlich im Bildausdruck auswirken. Das kennen wir alle zur Genüge und auf unserem Blog haben wir schon häufig darüber berichtet. Weniger Beachtung hat bisher die Tatsache gefunden, dass wir erst durch den Fixiervorgang das Negativ in seine endgültige Richtung „schieben“. Hierauf sollte man achten, wenn man Fineart-Fotografie betreiben will.</p>
<p style="text-align: justify;">In der gesamten Fotografie hat sich in den letzten Monaten eine Menge verändert. Waren in der Vergangenheit die meisten analogen Schwarzweiß-Fotografen darauf bedacht ein hartes, klares Bild zu erzeugen, oft im Reportage-Stil, schwenkt nun das Pendel in Richtung Fineart. Allerdings geht die Ausrichtung nicht in den Adams-Stil, der sich durch extrem feine Durchzeichnung aller Motivdetails auszeichnet, sondern modern und zeitgemäß in einen deutlich höheren Kontrastbereich – sozusagen modernes Fineart, jung und aktuell. An dieser Stelle können wir die Katze aus dem Sack lassen: Wir arbeiten an einem neuen Entwickler, der diesen Anforderungen nachkommt. Er wird auf den Namen „RIC“ hören. Zurzeit testen wir die Entwicklungszeiten für alle gebräuchlichen Filme aus – noch ist das Ganze demnach nicht spruchreif. Aber trotzdem wollen wir anhand dieses neuen Entwicklers zeigen, wie sich saure und alkalische Fixierer auf das Bildergebnis auswirken.</p>
<p style="text-align: justify;">Hier ein Bild, aufgenommen auf „<a href="http://www.spuersinn-shop.de/index.php?page=product&amp;info=179" target="_blank">Fuji Neopan 400</a>“ bei Nennempfindlichkeit (ISO 400). Das Motiv ist nicht unbedingt Weltklasse, aber es zeigt sehr schön den Detailreichtum, sowie eine reiche Schattendurchzeichnung. Im Entwicklungsprozess wurde mit „RIC“ entwickelt, zwischengewässert und anschließend in „<a href="http://www.spuersinn-shop.de/index.php?page=search&amp;keywords=ultrafix+n&amp;cat=&amp;mnf=27&amp;x=36&amp;y=7" target="_blank">Ultrafix N</a>“ fixiert. Für einen kontraststarken Entwickler ist es ein ziemlich gutes Bildergebnis, bei dem man auch feinste Strukturen erkennen kann.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.spuer-sinn.net/blog1/neues-fur-die-fineart-fotografie-der-werkstattblick/test_001web/" rel="attachment wp-att-6606"><img class="alignnone size-medium wp-image-6606" alt="Test_001web" src="http://www.spuer-sinn.net/blog1/wp-content/uploads/2013/06/Test_001web-300x197.jpg" width="300" height="197" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Das obenstehende Bild ist also ein Ergebnis mit der sauren Fixierstrecke in „<a href="http://www.spuersinn-shop.de/index.php?page=search&amp;keywords=ultrafix+n&amp;cat=&amp;mnf=27&amp;x=36&amp;y=7" target="_blank">Ultrafix N</a>“. Fineart-Fotografie hat jedoch andere Anforderungen. Insbesondere die Schattenbereiche sollen weit möglichst durchzeichnet sein. Deshalb haben wir eine Bildsituation gesucht, die so weit wie möglich in den Schwarzbereich geht &#8211; gleicher Film, gleiche ISO, gleicher Entwickler. Einziger Unterschied: alkalische Fixierung. Wie weit reicht nun die Durchzeichnung in den Schatten?</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.spuer-sinn.net/blog1/neues-fur-die-fineart-fotografie-der-werkstattblick/test_002web/" rel="attachment wp-att-6607"><img class="alignnone size-medium wp-image-6607" alt="Test_002web" src="http://www.spuer-sinn.net/blog1/wp-content/uploads/2013/06/Test_002web-197x300.jpg" width="197" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Erstaunlich ist, dass sich in der alkalischen Fixierstrecke eine extreme Feinzeichnung zeigt, nicht nur in den Schattenbereichen. Irgendwann ist natürlich Schluss und Schwarz bleibt Schwarz. Aber genau das ist ja das Wunderbare, weil es Schwarz ist und nicht Dunkelgrau. Und dabei hilft die feine Ausentwicklung des Schwarz auch in allen anderen Bildbereichen, um Plastizität und Tiefenwirkung zu erzeugen. Was es alles mit der alkalischen Prozessstrecke auf sich hat, ist in unserer Kategorie „Tipps und Ratschläge“ unter „<a href="http://www.spuer-sinn.net/blog1/tipps-fur-anfanger/blickpunkt-fineart-filmentwicklung/" target="_blank">Blickpunkt Fineart – Filmentwicklung</a>“ zu finden. Verwendet für diese Negativ-Entwicklung haben wir unsere beiden neuen Produkte „<a href="http://www.spuersinn-shop.de/index.php?page=search&amp;keywords=stoppbad&amp;cat=&amp;mnf=1&amp;x=18&amp;y=7" target="_blank">Spürsinn Stop-5</a>“ als Stoppbad und „<a href="http://www.spuersinn-shop.de/index.php?page=search&amp;page_action=query&amp;desc=on&amp;sdesc=on&amp;keywords=fix-7&amp;x=0&amp;y=0" target="_blank">Spürsinn Fix-7</a>“ als Fixierer.</p>
<p style="text-align: justify;">Häufig wird die Frage gestellt, ob Fineart auch hybrid verarbeitet werden kann. Wir sagen ja! Das oben gezeigte Bild ist ein Scann vom Negativ, ohne weitere Bildbearbeitung. Wie man das macht und wie wir das für unsere Teststrecken verwenden, beschreiben wir ausführlich im nächsten Blog-Artikel.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.spuer-sinn.net/blog1/neues-fur-die-fineart-fotografie-der-werkstattblick/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Aktuelles zum Fineart</title>
		<link>http://www.spuer-sinn.net/blog1/aktuelles-zum-fineart/</link>
		<comments>http://www.spuer-sinn.net/blog1/aktuelles-zum-fineart/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 05 Jun 2013 10:42:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>spuersinn</dc:creator>
				<category><![CDATA[News & Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[analog]]></category>
		<category><![CDATA[analoge Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Analogfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[FineArt]]></category>
		<category><![CDATA[Fotochemie]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.spuer-sinn.net/blog1/?p=6594</guid>
		<description><![CDATA[In weiten Teilen Deutschlands unterbricht Hochwasser das gewohnte Leben und oftmals bedroht es sogar die wirtschaftliche Existenz der Anwohner. Da wir eine ganz spezielle Verbindung zu Dresden haben, verfolgen wir die Hochwassersituation dort sehr aufmerksam. Bei unseren Kunden in den &#8230; <a href="http://www.spuer-sinn.net/blog1/aktuelles-zum-fineart/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In weiten Teilen Deutschlands unterbricht Hochwasser das gewohnte Leben und oftmals bedroht es sogar die wirtschaftliche Existenz der Anwohner. Da wir eine ganz spezielle Verbindung zu Dresden haben, verfolgen wir die Hochwassersituation dort sehr aufmerksam. Bei unseren Kunden in den Hochwassergebieten fragen wir erst telefonisch nach, ob eine problemlose Anlieferung möglich ist. Unser eigener Misch- und Abfüllbetrieb befindet sich auch in der Nähe von Dresden, ist aber hochwassersicher. Lediglich die Zu- und Abfahrtswege sind beeinträchtigt. Trotzdem geht das Geschäft weiter. Wie bereits angekündigt, haben wir in den letzten Wochen einige neue Produkte konzipiert. Den Anfang machen Fotochemikalien, die beste Eignung für den Fineart-Prozess bieten – <a href="http://www.spuersinn-shop.de/index.php?page=categorie&amp;cat=95" target="_blank">lieferbar ab Mitte kommender Woche</a>. Und auch organisatorisch hat sich etwas verändert. <span id="more-6594"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Zunächst das Organisatorische. In unserem Shop wurde eine <a href="http://www.spuersinn-shop.de/index.php?page=categorie&amp;cat=95" target="_blank">Kategorie „Fineart“</a> eingerichtet. Dort werden Produkte aus unserem Gesamtprogramm zusammen gefasst, die für Fineart-Fotografen von besonderem Interesse sind. Eindeutig, es geht um den Fineart-Verarbeitungsprozess. Fineart hat weniger mit der Art der Aufnahme, deutlich mehr jedoch mit der Art der Verarbeitung zu tun. Präzise und genau, das ist das Credo der Fineart-Fotografie. Insbesondere für Einsteiger in die Fineart-Fotografie mag es verwirrend sein, dass einige Produkte aus der „normalen Fotografie“ auch für Fineart verwendet werden können und anders herum, manche Dinge bei Fineart besonders wichtig und im „Normalen“ nahezu unnötig sind. Ganz klar, hier wird keine Position bezogen, ob Fineart die bessere Fotografie ist oder nicht. Es sind unterschiedliche Verarbeitungsprozesse und daraus resultieren unterschiedliche Bildausdrücke. Fineart, locker übersetzt „feine Kunst“, bezieht sich im Grunde auf eine spezielle Behandlung von Filmen und Fotopapieren. In den kommenden Tagen werden wir Einblick in unsere „Werkstatt“ geben und am „lebenden Objekt“ den Fineart-Prozess erklären.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf einen Punkt möchten wir jetzt schon näher eingehen: Fineart ist auch immer Dokumentation. Da man immer nach Optimierungen sucht, sollte jeder Arbeitsschritt dokumentiert werden. Ideal dafür ist das sogenannte „<a href="http://www.spuersinn-shop.de/index.php?xe0b85=1bd4919168365fba9eb66b3f816caf2c&amp;page=search&amp;page_action=query&amp;desc=on&amp;sdesc=on&amp;keywords=Jottbook&amp;x=0&amp;y=0" target="_blank">Jottbook</a>“ &#8211; auf den ersten Blick sieht es wie ein Schulheft aus, ist jedoch wesentlich hochwertiger gefertigt. Format DIN A4, 60 nummerierte Seiten, davor ein Inhaltsverzeichnis zum schnellen Wiederfinden der Notizen. 16 der nummerierten Seiten kann man bequem heraustrennen, da sie eine Perforationsstanzung haben. Hohe Qualität ist wichtig – das Papier ist sogar tintenfest und da man Dokumentationen lange Zeit aufbewahrt, ist das „Jottbook“ im Buchblock mit Fadenheftung ausgeführt und hat ein feucht abwischbares Softcover. Dokumentation in bester Form.</p>
<p style="text-align: justify;">Im nächsten Blog-Artikel werden wir dann auf die beiden neuen Produkte <a href="http://www.spuersinn-shop.de/index.php?page=search&amp;page_action=query&amp;desc=on&amp;sdesc=on&amp;keywords=stop-5&amp;x=0&amp;y=0" target="_blank">„Spürsinn stop-5“ und „Spürsinn afix-7“</a> eingehen. Hierbei handelt es sich um eine aufeinander abgestimmte, alkalisch orientierte Stoppbad-Fixierer-Strecke, die für schwarzweiße Film- und Fotopapier-Verarbeitung beste Fineart-Ergebnisse ermöglicht.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.spuer-sinn.net/blog1/aktuelles-zum-fineart/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Was ist neu, was ist alt, was tut sich?</title>
		<link>http://www.spuer-sinn.net/blog1/was-ist-neu-was-ist-alt-was-tut-sich/</link>
		<comments>http://www.spuer-sinn.net/blog1/was-ist-neu-was-ist-alt-was-tut-sich/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 28 May 2013 10:32:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>spuersinn</dc:creator>
				<category><![CDATA[News & Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[alkalisch]]></category>
		<category><![CDATA[analog]]></category>
		<category><![CDATA[analoge Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Analogfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Braunschweig]]></category>
		<category><![CDATA[Edeldruck]]></category>
		<category><![CDATA[Ein roter Löwe]]></category>
		<category><![CDATA[Eintracht]]></category>
		<category><![CDATA[Entwickler]]></category>
		<category><![CDATA[FineArt]]></category>
		<category><![CDATA[Fixierer]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Kopierfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarzweiß]]></category>
		<category><![CDATA[Stoppbad]]></category>
		<category><![CDATA[Vernissage]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.spuer-sinn.net/blog1/?p=6580</guid>
		<description><![CDATA[Ab und an muss man resümieren. Betrachtet man die aktuelle Entwicklung der analogen Fotografie, kann man nicht mehr glauben, dass noch vor 4 Jahren vom Sterben des Analogen geredet wurde. Zu Grabe getragen wurde lediglich die unerfreuliche Diskussion, ob Digital- &#8230; <a href="http://www.spuer-sinn.net/blog1/was-ist-neu-was-ist-alt-was-tut-sich/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ab und an muss man resümieren. Betrachtet man die aktuelle Entwicklung der analogen Fotografie, kann man nicht mehr glauben, dass noch vor 4 Jahren vom Sterben des Analogen geredet wurde. Zu Grabe getragen wurde lediglich die unerfreuliche Diskussion, ob Digital- oder die Analogfotografie die bessere Art des Bildermachens ist. Das ist mehr als erfreulich und für alle Fotografen zielführender, als das eiserne Verteidigen von Positionen – zumal dies sowieso immer in einem Schlagabtausch mit technischen Werten endet, deren Nutzen sich nicht erschließt. Fotografie hat auch etwas immer etwas mit Emotionen zu tun und so soll es auch bleiben. Schauen wir also ein wenig zurück und ganz viel in die Zukunft. <span id="more-6580"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Fotografie ohne Bildbearbeitung geht nicht. Es gibt kein präsentationsfähiges Bild, was nicht zuvor bearbeitet wurde. Ob es nun, wie das Beispiel der Handy-Fotografie zeigt, automatisch direkt nach der Aufnahme erfolgt, oder hinterher, manuell, mit Sach- und Fachverstand, ist im Grunde egal. Einig sind sich alle Fotografen, dass erst nach der Bearbeitung das eigentliche Bild fertig ist. Die Aufnahme ist nur der Anfang einer Prozesskette. Auch hier gibt es schon eine Menge zu beachten. Je länger man fotografiert, umso genauer und ausgefeilter werden die Aufnahmetechniken. Für Einsteiger in die Analogfotografie ist es manchmal nicht so einfach, wenn bereits viele Erfahrungen in der Digitalfotografie vorhanden sind. Entweder man probiert, oder man bucht einen speziellen <a href="http://www.spuersinn-shop.de/index.php?xe0b85=619e439c9052cf2afcf89f4f8c5417f0&amp;page=search&amp;page_action=query&amp;desc=on&amp;sdesc=on&amp;keywords=analoge+schwarzwei%C3%9F-fotografie+f%C3%BCr+anf%C3%A4nger&amp;x=0&amp;y=0" target="_blank">Einsteiger-Workshop</a>. Auch Fotografen mit reichlich Erfahrungen in der Analogfotografie wollen sich weiter entwickeln. Hier wäre dann der <a href="http://www.spuersinn-shop.de/index.php?xe0b85=619e439c9052cf2afcf89f4f8c5417f0&amp;page=search&amp;page_action=query&amp;desc=on&amp;sdesc=on&amp;keywords=Fotografie+am+Ende+des+Lichts&amp;x=0&amp;y=0" target="_blank">Workshop „Fotografie am Ende des Lichts“</a> ein Beispiel für einen nächsten Schritt. Und wenn es dann noch weiter gehen soll, dann geht im Analogen für Viele der Weg in die Dunkelkammer. Auch hierfür bieten wir den <a href="http://www.spuersinn-shop.de/index.php?xe0b85=619e439c9052cf2afcf89f4f8c5417f0&amp;page=search&amp;page_action=query&amp;desc=on&amp;sdesc=on&amp;keywords=die+voll+analoge+tour&amp;x=0&amp;y=0" target="_blank">passenden Workshop</a> an. All das sind längst bekannte Dinge. Schauen wir lieber in die Zukunft. Was zeichnet sich da ab?</p>
<p style="text-align: justify;">Über „ungelegte Eier“ zu reden, ist immer etwas zweifelhaft. Trotzdem wollen wir hier einmal über Ungelegtes reden. Das können wir natürlich nur, weil diese Dinge in Kürze in unserem Shop angeboten werden. Ein bunter Strauß von Möglichkeiten eröffnet sich. Bleiben wir zunächst bei der Bildbearbeitung. Eine analoge Bildbearbeitungsmethode, die auch für Digitalfotografen interessant ist, sind die Edeldruckverfahren. Unser <a href="http://www.spuersinn-shop.de/index.php?page=product&amp;info=656" target="_blank">Cyanotypie-Paket</a> ist allgemein bekannt, sehr beliebt und die Welt der „blauen Bilder“ fasziniert immer wieder. Neben dem reinen Blaudruck haben wir schon länger auch <a href="http://www.spuersinn-shop.de/index.php?page=product&amp;info=682" target="_blank">Cyanotypie-Bicolor</a> im Angebot – eine interessante Variante, wie schon einige Fotokünstler zeigen, unter Anderem <a href="http://www.mktrout.de/blog/portfolio/#!lightbox[426]/0/" target="_blank">auch Michael K. Trout</a>. Wenn es nicht Blau sein soll, haben wir auch ein <a href="http://www.spuersinn-shop.de/index.php?page=product&amp;info=683" target="_blank">Toner-Set für Cyanotypie</a> im Lieferprogramm. Wer jedoch gleich seine Bilder in einem warmen Braunton anlegen will, der greift zum Vandyke. In wenigen Tagen werden wir ein verbessertes Vandyke-Verfahren ausliefern. Schon eine größere Anzahl Test-Käufer haben sich mit dieser neuen Chemie angefreundet und festgestellt, dass sie wesentlich einfacher anzuwenden ist, als das herkömmliche Vandyke-Verfahren. Hier kann man sich schon einmal die <a href="http://www.spuer-sinn.net/blog1/wp-content/uploads/2013/05/GebrauchsanweisungVandyke.pdf" target="_blank">vorläufige Gebrauchsanweisung für das neue „Spürsinn-Vandyke“ </a>ansehen – sozusagen als Vorgeschmack. Das Besondere daran ist, dass man den neuen Vandyke nicht mehr tonen muss Er ist sozusagen sofort fertig, wenn er mit dem „Goldbad“ stabilisiert wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">Ganz neu in unserem Lieferprogramm werden spezielle Kopierfilme sein, mit dem man in der Dunkelkammer große Negative für Edeldruckverfahren erstellen kann. Zwei unterschiedliche Filmtypen werden wir anbieten – ein Film wird orthochromatisch ausgelegt sein, ein anderer panchromatisch. Das sind interessante Sachen, da man sich nun selbst Reprovorlagen erstellen kann. Über dieses Verfahren werden wir noch ausführlich berichten – auf die Schnelle ist das unmöglich. Aber wie es nun einmal im Analogen ist, geht es nicht ohne einen passenden Entwickler. Ganz ehrlich, hier haben wir lange probiert und geforscht. Entstanden ist ein neuer Entwickler, der eine ganz neue Art der Ausentwicklung von Kontrasten bietet. Klare, harte Kontraste mit einem sehr schönen Grauwertverlauf. Und da er nicht nur für die Kopierfilme taugt, sind wir zurzeit am Austesten der Entwicklungszeiten für „normale“ Schwarzweiß-Filme. Diese Arbeiten werden noch eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen, aber im Sommer wird man wohl auf die fotografische Jagd nach harten Kontrasten gehen können. Ein neues Spielfeld tut sich auf. Und sogar Fineart-Fotografen werden daran Gefallen finden.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Thema der Fineart-Fotografie gewinnt in den letzten Monaten immer mehr Freunde. Bisher haben wir nur <a href="http://www.spuer-sinn.net/blog1/?s=fineart-fotografie" target="_blank">verhältnismäßig wenig darüber berichtet</a> – nun ist jedoch die Zeit reif. Natürlich haben wir auch hier einige neue Produkte in der Hinterhand, schon vor längerer Zeit konzipiert, aber noch nicht in die Produktion gegeben. Das ändert sich jetzt. Fineart-Fotografen haben andere Anforderungen an die von ihnen verwendeten Produkte. Es geht um noch höhere Genauigkeit und exaktere Verarbeitung. Dem Rechnung zu tragen ist auch für Produkthersteller eine Herausforderung. Und hier zeigt sich wieder, dass es auch in der Fotografie keine „eierlegende Wollmilchsau“ gibt. Aus diesem Grund werden wir eine spezielle Produktlinie „Fineart“ auflegen, die langsam wachsen wird. Den Anfang macht ein alkalischer Fixierer, dem ein speziell abgestimmtes Stoppbad zur Seite gestellt wird. Alkalische Papierverarbeitung wird in der Fineart-Fotoliteratur empfohlen, jedoch sind nur sehr wenige Produkte dieser Art bei den üblichen Chemieherstellern zu finden. Wer sich jedoch mit dem großen Fineart beschäftigen möchte, kommt um die „alkalische Strecke“ nicht herum. Also wie gesagt, hier kommt in Kürze eine entsprechende Spürsinn-Lösung und wir werden ausführlich darüber berichten wie sich das von der „sauren Strecke“ unterscheidet.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir bringen nicht nur neue Produkte, sondern kümmern uns auch um das Bild an der Wand. Ausstellungen der Spürsinn-Galerie finden mittlerweile in schöner Regelmäßigkeit statt. <strong>Am 1. Juni 2013 findet die Vernissage zur Ausstellung „Ein roter Löwe &#8230;“ statt</strong>, eine wahrhaft historische Ausstellung der Jungfotografin Eva Klauss, die in der Aufstiegssaison 2012/2013 die Fußballfans der Eintracht Braunschweig begleitet hat. Nach 28 Jahren kehrt der <a href="http://www.eintracht.com/eintracht/intern/btsv.html" target="_blank">BTSV</a> (Braunschweiger Turn- und Sportverein – Eintracht E.V.) in die <a href="http://www.eintracht.com/eintracht/aktuelles/news/allgemein/einzelansicht.html?news=10633&amp;cHash=3f8cff36edd55df590562ffcf4883634" target="_blank">erste Fußballbundesliga</a> zurück – ein geschichtsträchtiges Ereignis, zumal 1967 die Eintracht schon einmal Deutscher Meister war und der Aufstieg jetzt mit 67 Punkten gelang. Zahlenmagie. Und noch ein ganz anderer Umstand macht die Ausstellung von Eva Klauss interessant – im Fokus ihrer Bilder stehen die Fans, Emotionen und sonst nie gezeigte Einblicke rund ums Spiel. Alle Bilder sind schwarzweiß, alle Bilder sind analog aufgenommen, alle Bilder wurden in der Dunkelkammer auf feinstes Baryt-Papier gebracht. Und da nicht alle Freunde der guten Fotografie Gelegenheit zum Besuch der Ausstellungen haben, wird es auch ein Buch zur Ausstellung geben – in der limitierten Auflage von 67 Stück. Auch hier wieder die Eintracht-Zahlenmagie.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.spuer-sinn.net/blog1/aufstieg-eintracht-braunschweig-und-ilford-fp4/handzettel_a5_mail-2/" rel="attachment wp-att-6566"><img alt="Handzettel_A5_Mail-2" src="http://www.spuer-sinn.net/blog1/wp-content/uploads/2013/05/Handzettel_A5_Mail-2-211x300.jpg" width="211" height="300" /></a> <a href="http://www.spuer-sinn.net/blog1/aufstieg-eintracht-braunschweig-und-ilford-fp4/handzettel_a5_mail-1/" rel="attachment wp-att-6565"><img alt="Handzettel_A5_Mail-1" src="http://www.spuer-sinn.net/blog1/wp-content/uploads/2013/05/Handzettel_A5_Mail-1-211x300.jpg" width="211" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Zusammenfassend kann man sagen, dass dieser Blog-Artikel wesentlich mehr in die Zukunft, als in die Vergangenheit schaut. Das entspricht dem aktuellen Leben und Empfinden in der analogen Fotografie – Ausrichtung auf die Zukunft.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.spuer-sinn.net/blog1/was-ist-neu-was-ist-alt-was-tut-sich/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Aufstieg – Eintracht Braunschweig und Ilford FP4+</title>
		<link>http://www.spuer-sinn.net/blog1/aufstieg-eintracht-braunschweig-und-ilford-fp4/</link>
		<comments>http://www.spuer-sinn.net/blog1/aufstieg-eintracht-braunschweig-und-ilford-fp4/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 23 May 2013 10:14:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>spuersinn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Braunschweig und Umgebung]]></category>
		<category><![CDATA[News & Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Ratschläge]]></category>
		<category><![CDATA[analog]]></category>
		<category><![CDATA[analoge Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Analogfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Aufstieg]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Bilder]]></category>
		<category><![CDATA[Braunschweig]]></category>
		<category><![CDATA[BTSV]]></category>
		<category><![CDATA[Eintracht Braunschweig]]></category>
		<category><![CDATA[Eva Klauss]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[hcd new]]></category>
		<category><![CDATA[Ilford FP4]]></category>
		<category><![CDATA[ISO 400]]></category>
		<category><![CDATA[Kontrast]]></category>
		<category><![CDATA[Push-Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Saison 2012/2013]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarzweiß]]></category>
		<category><![CDATA[Street-Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Vernissage]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.spuer-sinn.net/blog1/?p=6562</guid>
		<description><![CDATA[Am Pfingstmontag fand auf dem Schlossplatz in Braunschweig die Aufstiegsfeier des BTSV (Braunschweiger Sport- und Turnverein – Eintracht e.V.) zur Rückkehr in die 1. Fußball-Bundesliga statt. Es war ein rauschendes Fest. Gleichzeitig zu diesem historischen Ereignis feiert ein ähnlich traditionelles &#8230; <a href="http://www.spuer-sinn.net/blog1/aufstieg-eintracht-braunschweig-und-ilford-fp4/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Am Pfingstmontag fand auf dem Schlossplatz in Braunschweig die <a href="http://www.spuer-sinn.net/blog1/ein-roter-lowe/">Aufstiegsfeier des BTSV</a> (Braunschweiger Sport- und Turnverein – Eintracht e.V.) zur Rückkehr in die 1. Fußball-Bundesliga statt. Es war ein rauschendes Fest. Gleichzeitig zu diesem historischen Ereignis feiert ein ähnlich traditionelles Filmmaterial seinen Aufstieg in die ISO400-Klasse – der Ilford FP4. Hier die Bilder dazu. <span id="more-6562"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Der <a href="http://www.spuersinn-shop.de/index.php?x94cd9=fb18cacf7d270e4f3df7b82e1c4061e5&amp;page=search&amp;page_action=query&amp;desc=on&amp;sdesc=on&amp;keywords=Ilford+fp4&amp;x=0&amp;y=0" target="_blank">„Ilford FP4+“</a> gehört seit Jahrzehnten zu den beliebtesten Schwarzweiß-Filmen. Die Mehrzahl der Fotografen setzen ihn in der Landschaftsfotografie ein. Dort wird er geschätzt, weil er neben feinen Graustufen auch hervorragende Schärfe auf den Punkt bringt. Street- und Action-Fotografen greifen jedoch lieber zu anderen Filmen. Die Gründe hierfür sind einfach: Einerseits wirft der „Ilford FP4+“ lediglich eine Nennempfindlichkeit von ISO 125 in die Waagschale – andererseits ist Street-Fotografen sein Kontrastverhalten zu weich. Üblicherweise gibt es da einen einfachen Trick: Kontraststeigerung durch eine Push-Entwicklung – ein Effekt des Aufsteilens von Filmen. Bis jetzt gab es im <a href="http://www.spuer-sinn.net/blog1/wp-content/uploads/2013/05/EntwicklungszeitenHCDnew130508.pdf" target="_blank">Datenblatt des „HCD new“</a> jedoch lediglich Push-Zeiten bis ISO 250. Das war den „harten“ Street-Fotografen zu wenig. Also musste ein wenig tiefer in die Trickkiste gegriffen werden. Die Aufstiegsfeier der Eintracht Braunschweig sollte nun den Beweis antreten – der „Ilford FP4+“ fühlt sich auch bei ISO 400 sehr wohl und wird plötzlich zum hervorragenden Street- und Action-Film. Klare, harte Kontraste, gute Grauwertauflösung und eindeutige Bildsprache bei moderatem Korn. So etwas lieben Street- und Action-Fotografen.</p>
<div id="attachment_6563" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.spuer-sinn.net/blog1/aufstieg-eintracht-braunschweig-und-ilford-fp4/fp4400_004web/" rel="attachment wp-att-6563"><img class="size-medium wp-image-6563" alt="Ilford FP4+ @ ISO 400 - unbearbeiteter Rohscan" src="http://www.spuer-sinn.net/blog1/wp-content/uploads/2013/05/FP4@400_004web-300x200.jpg" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Ilford FP4+ @ ISO 400 &#8211; unbearbeiteter Rohscan</p></div>
<div id="attachment_6564" class="wp-caption alignnone" style="width: 208px"><a href="http://www.spuer-sinn.net/blog1/aufstieg-eintracht-braunschweig-und-ilford-fp4/fp4400_003web/" rel="attachment wp-att-6564"><img class="size-medium wp-image-6564" alt="FP4@400_003web" src="http://www.spuer-sinn.net/blog1/wp-content/uploads/2013/05/FP4@400_003web-198x300.jpg" width="198" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Ilford FP4+ @ ISO 400 &#8211; unbearbeiteter Rohscan</p></div>
<p style="text-align: justify;"><strong>Entwicklungszeit „Ilford FP4+“ in <a href="http://www.spuersinn-shop.de/index.php?x94cd9=fb18cacf7d270e4f3df7b82e1c4061e5&amp;page=search&amp;page_action=query&amp;desc=on&amp;sdesc=on&amp;keywords=hcd+new+bundle&amp;x=0&amp;y=0" target="_blank">„HCD new“</a> auf ISO 400</strong><br />
Nur HCD-2 – Verdünnung 1+11; 18 Minuten; Kipprhythmus 30 Sekunden permanent, danach je 1 Minute 2x<br />
Alternativ mit „Starter“ &#8211; Verdünnung 1+24; 3 Minuten Standentwicklung HCD-S; 15 Minuten HCD-2; Kipprhythmus 30 Sekunden permanent, danach je 1 Minute 2x</p>
<p style="text-align: justify;">Mehr und wesentlich bessere Bilder zur Aufstiegssaison 2012/2013 kann man übrigens in Kürze in der Spürsinn-Galerie anschauen. Am 1. Juni 2013 findet die Vernissage zur Ausstellung von Eva Klauss statt – Ein roter Löwe … ein Jahr mit den Fans der Eintracht Braunschweig. Emotionale Fotografie, schwarzweiß und rein analog von der Aufnahme bis zur Ausarbeitung in der Dunkelkammer.</p>
<p><a href="http://www.spuer-sinn.net/blog1/aufstieg-eintracht-braunschweig-und-ilford-fp4/handzettel_a5_mail-1/" rel="attachment wp-att-6565"><img class="alignnone size-medium wp-image-6565" alt="Handzettel_A5_Mail-1" src="http://www.spuer-sinn.net/blog1/wp-content/uploads/2013/05/Handzettel_A5_Mail-1-211x300.jpg" width="211" height="300" /></a> <a href="http://www.spuer-sinn.net/blog1/aufstieg-eintracht-braunschweig-und-ilford-fp4/handzettel_a5_mail-2/" rel="attachment wp-att-6566"><img class="alignnone size-medium wp-image-6566" alt="Handzettel_A5_Mail-2" src="http://www.spuer-sinn.net/blog1/wp-content/uploads/2013/05/Handzettel_A5_Mail-2-211x300.jpg" width="211" height="300" /></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.spuer-sinn.net/blog1/aufstieg-eintracht-braunschweig-und-ilford-fp4/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ein roter Löwe …</title>
		<link>http://www.spuer-sinn.net/blog1/ein-roter-lowe/</link>
		<comments>http://www.spuer-sinn.net/blog1/ein-roter-lowe/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 May 2013 08:17:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>spuersinn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Braunschweig und Umgebung]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Ratschläge]]></category>
		<category><![CDATA[1. Liga]]></category>
		<category><![CDATA[analog]]></category>
		<category><![CDATA[analoge Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Analogfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Aufstieg]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Braunschweig]]></category>
		<category><![CDATA[BTSV]]></category>
		<category><![CDATA[Eintracht Braunschweig]]></category>
		<category><![CDATA[Fans]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[HBK]]></category>
		<category><![CDATA[Saison 2012/2013]]></category>
		<category><![CDATA[Spürsinn-Galerie]]></category>
		<category><![CDATA[Vernissage]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.spuer-sinn.net/blog1/?p=6556</guid>
		<description><![CDATA[Der Traum von Liga 1 ist Realität! Die Eintracht Braunschweig es geschafft – nach 28 Jahren ist der Deutsche Meister von 1967 wieder zurück in der 1. Fußball-Bundesliga. Nach der furiosen Spielsaison 2012/2013 findet heute auf dem Schlossplatz in Braunschweig &#8230; <a href="http://www.spuer-sinn.net/blog1/ein-roter-lowe/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der Traum von Liga 1 ist Realität! Die Eintracht Braunschweig es geschafft – nach 28 Jahren ist der Deutsche Meister von 1967 wieder zurück in der 1. Fußball-Bundesliga. Nach der furiosen Spielsaison 2012/2013 findet heute auf dem Schlossplatz in Braunschweig die Aufstiegsfeier statt. Ein historisches Ereignis. Diese Mannschaft, die sich wie kaum eine andere auf die Treue ihrer Fans verlassen kann, hatte über Jahre nur ein Ziel im Auge: Die Rückkehr in die 1. Liga. Ganz aus dem Fußball-Keller hat sich die Eintracht in das Oberhaus und in die Herzen der Fans gespielt. Es klingt pathetisch, ist aber in Braunschweig an jeder Ecke zu fühlen: Ein roter Löwe auf der Brust – dort wo das Herz sitzt. Eva Klauss, Studentin der HBK Braunschweig, hat mit ihrer analogen Kamera im Rahmen einer Studienarbeit die Eintracht in der Saison 2012/2013 begleitet. Am Anfang des Projektes ahnte sie noch nicht, dass sie historische Bilder in schwarzweiß einsammeln durfte. Aber nicht die gewöhnlichen Fußball-Bilder, sondern mehr. <span id="more-6556"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Die Stärke der Eintracht Braunschweig sind die Fans. Eva Klauss hat die nun beendete Saison fotografisch begleitet und nicht die Spieler oder das Spielgeschehen waren ihre Motive, sondern die Fans. Der 12. Mann auf dem Platz – in kaum einem anderen Stadion ist das so hautnah zu spüren, wie im Eintracht Stadion. Wir sind Eintracht! In Braunschweig ist es nicht wie in anderen Städten, nicht wie bei anderen Vereinen – hier heißt das Eintracht-Stadion noch Eintracht-Stadion. Wir sind Eintracht. So sind auch die Fans. Über viele Jahre haben sie den Glauben an ihre Mannschaft nicht verloren, haben sie durch schwere Stunden in Liga 3 begleitet, haben den Aufstieg in Liga 2 vor zwei Jahren gefeiert, haben auch nach nicht so leistungsstarken Spielen ihrer Eintracht die Unterstützung nicht entzogen. Eintracht sind wir. Am 1. Juni 2013 findet die Vernissage zur Ausstellung „Ein roter Löwe &#8230;“ in der Spürsinn-Galerie (Gifhorner Straße 148, 38112 Braunschweig) statt. Im Fokus, im Blickpunkt, im Mittelpunkt und einziges Motiv: Die Fans der Eintracht Braunschweig.</p>
<p style="text-align: justify;">Emotional und mitfühlend, nicht auf maximale Bildschärfe bedacht, sondern vom Beben des Stadions mitgerissen hat Eva Klauss den Spagat zwischen fotografischem Anspruch und einfach nur Fühlen gewagt und in mitreißende Bilder umgesetzt. Nicht die Masse von Fotoware, sondern anspruchsvoll ins Bild gesetzt, zeigt sie in 20 Bildern die für sie wichtigsten Einblicke in das Braunschweiger Fan-Leben. Konzentriert auf 20 Bilder sind es Werke in aller Stille und Nachdenklichkeit, wie auch das ins Bild gerückte Brodeln im Eintracht-Stadion, wenn die übergroßen Fahnen sich über die Reihen der Fans ziehen und sich die Mannschaft unter dem roten Löwe formiert. Heute ist auf dem Schlossplatz die Aufstiegsfeier – am 1. Juni ist die Vernissage zur Ausstellung.</p>
<p style="text-align: justify;">Bleiben Sie dran, wir berichten weiter …</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.spuer-sinn.net/blog1/ein-roter-lowe/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Expertenwissen – reichlich Licht und Pull-Entwicklung</title>
		<link>http://www.spuer-sinn.net/blog1/expertenwissen-reichlich-licht-und-pull-entwicklung/</link>
		<comments>http://www.spuer-sinn.net/blog1/expertenwissen-reichlich-licht-und-pull-entwicklung/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 May 2013 10:13:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>spuersinn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tipps & Ratschläge]]></category>
		<category><![CDATA[analog]]></category>
		<category><![CDATA[analoge Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Analogfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Belichtungsmessung]]></category>
		<category><![CDATA[Entwickler]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungszeit]]></category>
		<category><![CDATA[FineArt]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Grautöne]]></category>
		<category><![CDATA[hcd new]]></category>
		<category><![CDATA[Kodak]]></category>
		<category><![CDATA[Licht]]></category>
		<category><![CDATA[Pull-Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Vergleich]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.spuer-sinn.net/blog1/?p=6547</guid>
		<description><![CDATA[Im vorhergehenden Blog-Artikel haben wir das Augenmerk auf schwaches Licht und Push-Entwicklung gelegt. Heute geht es in die andere Richtung – gute Lichtsituationen und Pull-Entwicklung. Das Pullen von Filmen (Belichtung des Films mit einer geringeren ISO, als vom Hersteller als &#8230; <a href="http://www.spuer-sinn.net/blog1/expertenwissen-reichlich-licht-und-pull-entwicklung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Im vorhergehenden Blog-Artikel haben wir das Augenmerk auf <a href="http://www.spuer-sinn.net/blog1/expertenwissen-schwaches-licht-und-push-entwicklung/" target="_blank">schwaches Licht und Push-Entwicklung</a> gelegt. Heute geht es in die andere Richtung – gute Lichtsituationen und Pull-Entwicklung. Das Pullen von Filmen (Belichtung des Films mit einer geringeren ISO, als vom Hersteller als Nennempfindlichkeit angegeben wird), ist schon weit länger fotografische Praxis, als die Push-Entwicklung. Das oberste Ziel war zumeist die Verringerung des Korns, insbesondere in der Schwarzweiß-Fotografie. Da jedoch im Laufe der Jahre die Filmmaterialien immer feinkörniger wurden, bei den <a href="http://www.spuersinn-shop.de/index.php?page=search&amp;keywords=T-Max&amp;cat=&amp;mnf=2&amp;x=36&amp;y=3" target="_blank">T-Max-Filmen von Kodak</a> sogar nahezu kornfrei, rückte auch die Pull-Entwicklung aus dem Blickfeld der Analogfotografen. Vergessen wurde auch, dass mit der Pull-Entwicklung der Bildausdruck beeinflusst werden kann. Viele fein ziselierte Schwarzweiß-Bilder wurde nur durch den Pull erst möglich. Dies ist übrigens eine Sache, die ausschließlich in der analogen Fotografie funktioniert. <span id="more-6547"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Was passiert eigentlich, wenn man einen Film für das Pullen belichtet? Im Grunde bekommt der Film mehr Licht, als er gemäß Nennempfindlichkeitsangabe „erwartet“. Wir begeben uns also in den Bereich der Überbelichtung. Daraus resultierend, muss die Zeit für die Filmentwicklung verkürzt werden. So weit, so gut. Wer sich durch Datenblätter verschiedener Filme und Entwickler wühlt wird feststellen, dass die Möglichkeiten der Push-Entwicklung über erheblich mehr Blenden reicht, als die Pull-Optionen. Ein Pull über eine Blende geht immer, aber zwei Blenden markieren häufig schon das Ende der Skala. Drei Blenden Pull sind bereits Spitzenleistung und vier Blenden stellen wohl das Ende der physikalischen Möglichkeiten dar. Mehr Licht vertragen auch die modernen Filmemulsionen nicht und nicht jeder Entwickler kann das leisten. Was muss da eigentlich geleistet werden? Dieser Frage auf die Spur zu kommen, erfordert schon ein etwas tieferes Wissen in der Fototechnik.</p>
<p style="text-align: justify;">Natürlich kann man mit jedem Entwickler die Entwicklungszeit so radikal verkürzen, dass sich auf dem Film noch etwas abzeichnet. Bei den für die Pull-Entwicklung ungeeigneten Entwicklern führt die Überbelichtung zu einem Abflauen der Kontraste. Das ist ein unerwünschter Effekt. Lediglich die für den Pull geeigneten Entwickler garantieren eine ideale Kontrastausprägung. Auf jeden Fall erhält der Fotograf durch die Pull-Entwicklung die maximale Ausprägung aller Grautöne – für viele Motive stellt das die besten Voraussetzungen für herausragende Bilder dar. Gute Grauwertauffächerung, klare Kontraste und dadurch maximale Schärfe im Bild gelten nicht zu Unrecht seit Jahrzehnten als das Bestmögliche im Bild. An dieser Stelle wird nun aber nicht nur die richtige Entwicklerwahl interessant – wesentlich trägt auch die Filmwahl zum Bildergebnis bei.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn wir uns um die beste Filmwahl für die Pull-Entwicklung kümmern, sind es weniger die Film-Fabrikate, die uns interessieren. Entscheidend ist die ISO-Klasse. Bis zur ISO-Klasse 100 sind die die Filme bis zu 650 nm in der spektralen Empfindlichkeit sensibilisiert. Dies bedeutet, dass in der Pull-Entwicklung bei Verwendung dieser Film-Klasse deutliche und klare Kontraste erscheinen, Grauwerte jedoch in einem gewissen Teil des langwelligen Lichtbereichs abgeschnitten sind. Ganz anders verhält es sich bei Filmen der ISO400-Klasse. Hier finden wir Sensibilisierungen über der 650nm-Marke. Hoch-ISO-Filme ziehen ihre „spektrale Kraft“ für dunklere Lichtsituationen aus der Ausnutzung des langwelligen Lichtbereichs. In der Pull-Entwicklung nutzen wir das dann voll aus, weil für die Grauwertbildung dann auch das langwellige Licht schön sichtbar wird. Somit ist die Pull-Entwicklung nicht nur in praller Sonne interessant, sondern ergibt auch wundervolle Bildergebnisse bei Sonnenauf- und Sonnenuntergang, oder ähnlich schwachen Lichtsituationen.</p>
<p style="text-align: justify;">Bezüglich der Methode der Belichtungsmessung müssen wir uns auch für die Pull-Entwicklung einige Gedanken machen. Direkt ins Licht sollte man in der analogen Schwarzweiß-Fotografie niemals messen, das ist klar. Ideal ist das Anmessen auf das mittlere Grau der Graukarte, oder auch gegen einen etwas dunkleren Punkt im Bild. Wenn man nun in der Push-Entwicklung als Messmethode die Spot-Belichtungsmessung in die Schatten wählt, ist für die Pull-Entwicklung eine integrale, ausgewogene Belichtungsmessung zu bevorzugen. Für den Push funktioniert das Zonensystem nicht, im Pull aber sehr gut. Fineart-Fotografen wissen das sehr genau. Und neben der Objektmessung ist für den Pull auch die Lichtmessung (also jene Messmethode, bei der mit vorgeschobener Kalotte von der Lichtquelle aus in Richtung Kameraobjektiv gemessen wird) hervorragend geeignet. Die Art der Filmentwicklung ist nicht unabhängig von der Art der Belichtungsmessung zu sehen – hier findet sich ein Schlüssel zur guten Fotografie. Der Rest ist reine Technik und eine gute Fotochemie. Unser englischer Händler keyphoto hat im Rahmen seiner umfänglichen Tests zum „<a href="http://www.spuersinn-shop.de/index.php?page=search&amp;page_action=query&amp;desc=on&amp;sdesc=on&amp;keywords=hcd+new+bundle&amp;x=0&amp;y=0" target="_blank">HCD new</a>“ einen breit angelegten Vergleich erstellt, der alle in GB üblichen Produkte aufführt – eine Tabelle, die auch für deutsche Fotografen von Interesse ist (siehe <a href="http://www.spuer-sinn.net/blog1/expertenwissen-reichlich-licht-und-pull-entwicklung/hcd-alternatives/" rel="attachment wp-att-6546">HCD alternatives</a>). Bleibt eigentlich nun noch zu erwähnen, dass sich unser <a href="http://www.spuersinn-shop.de/index.php?page=search&amp;page_action=query&amp;desc=on&amp;sdesc=on&amp;keywords=Fotografie+am+Ende+des+Lichts&amp;x=0&amp;y=0" target="_blank">Workshop „Fotografie am Ende des Lichts“</a> auch mit der Pull-Entwicklung befasst und das <a href="http://www.spuer-sinn.net/blog1/ebooks/" target="_blank">E-Book „Psychologie des Schwarzweiß-Films“</a> die Zusammenhänge in praxisnaher Form erklärt. Gerade jetzt, im Mai, beginnt die große Zeit der Natur- und Landschaftsfotografie und da bringen die in Pull-Entwicklung entstandenen Bilder immer das kleine „Mehr“ mit. Ein eigener Versuch lohnt auf jeden Fall.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.spuer-sinn.net/blog1/expertenwissen-reichlich-licht-und-pull-entwicklung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Expertenwissen – schwaches Licht und Push-Entwicklung</title>
		<link>http://www.spuer-sinn.net/blog1/expertenwissen-schwaches-licht-und-push-entwicklung/</link>
		<comments>http://www.spuer-sinn.net/blog1/expertenwissen-schwaches-licht-und-push-entwicklung/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 May 2013 10:59:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>spuersinn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tipps & Ratschläge]]></category>
		<category><![CDATA[analog]]></category>
		<category><![CDATA[analoge Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Analogfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Belichtungsmessung]]></category>
		<category><![CDATA[Entwickler]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[push]]></category>
		<category><![CDATA[Push-Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.spuer-sinn.net/blog1/?p=6540</guid>
		<description><![CDATA[In der analogen Schwarzweiß-Fotografie ist die sogenannte Push-Entwicklung für viele Fotografen zum spannenden und gern genutzten Stilmittel geworden. Push-Entwicklung bedeutet, dass zum Beispiel ein Film mit Nennempfindlichkeit ISO 400 auf ISO 1600, ISO 3200, ISO 6400 und mehr „hochgezogen“ wird. &#8230; <a href="http://www.spuer-sinn.net/blog1/expertenwissen-schwaches-licht-und-push-entwicklung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In der analogen Schwarzweiß-Fotografie ist die sogenannte Push-Entwicklung für viele Fotografen zum spannenden und gern genutzten Stilmittel geworden. Push-Entwicklung bedeutet, dass zum Beispiel ein Film mit Nennempfindlichkeit ISO 400 auf ISO 1600, ISO 3200, ISO 6400 und mehr „hochgezogen“ wird. Sogar Fabelwerte von <a href="http://www.spuer-sinn.net/blog1/wp-content/uploads/2013/05/EntwicklungszeitenHCDnew130508.pdf" target="_blank">ISO 25600 sind mit einigen Filmen möglich</a> und noch lange nicht das Ende der Skala. Möglich wird dies durch die Eigenschaften von modernen Filmen und Fähigkeiten moderner Fotochemie. Als reine Werte in Datenblättern hört sich das alles gut an und machbar ist es auf jeden Fall, wer aber hervorragende Bildergebnisse haben möchte, sollte dabei einiges beachten. Im heutigen Blog-Artikel geben wir hierzu einige Tipps und Ratschläge. <span id="more-6540"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Bevor wir in die Tiefen der Push-Entwicklung einsteigen, müssen wir ein wenig die Grundlagen aus historischer Sicht betrachten. Klassische Filmemulsionen unterscheiden sich grundlegend von den heutigen, modernen Emulsionstypen. Wir könnten nun eine ellenlange Ausführung über dieses Thema schreiben, aber außer einer wissenschaftlichen Erklärung wäre nichts gewonnen. Realität ist, dass sich sowohl Silbergehalt als auch Emulsionsdicke und Kornstruktur verändert haben. Moderne Filme sind nicht mehr vergleichbar mit ihren historischen Vorläufern. Insbesondere Kodak und Ilford haben über die Jahre hinweg bis heute permanent und ständig an ihren Filmemulsionen gearbeitet und diese laufend verbessert. Bei einigen Filmen, wie zum Beispiel dem „<a href="http://www.spuersinn-shop.de/index.php?page=search&amp;page_action=query&amp;desc=on&amp;sdesc=on&amp;keywords=ilford+hp5&amp;x=0&amp;y=0" target="_blank">Ilford HP5</a>“, wurde die Produktbezeichnung ergänzt, um auf Neuerungen hinzuweisen – bei anderen Filmen wurde dies nicht getan und wenn es sich nicht gerade um eine sichtbare Veränderung handelte, wie z. B. die Feinkörnigkeit, bemerkten nur Spezialisten die neuen Möglichkeiten. Für uns von Interesse ist in dieser Beziehung das Push-Potential. In früheren Tagen konnten Schwarzweiß-Filme natürlich auch schon gepusht werden. „Eine Blende geht immer,“ ist ein alter Fotografenspruch. Bei zwei Blenden wurde es früher schon spannend, drei Blenden waren schon ein kleines Wunder und vier Blenden Push-Entwicklung grenzten an Ketzerei. Springen wir ins heute und jetzt – fünf Blenden Push-Entwicklung sind möglich, sechs durchaus erreichbar. Und wieso grenzte in früheren Tagen der 4-Blenden-Push an Ketzerei?</p>
<p style="text-align: justify;">Eine grundlegende Eigenschaft in der Push-Entwicklung ist das Aufsteilen des Films und die Erzeugung eines groben Korns. Das war früher so und ist auch heute noch zu bemerken. Allerdings reagieren moderne Filme, die in moderner Fotochemie entwickelt werden, nicht mehr so hart und diese unschönen Eigenschaften kommen erst wesentlich später zum Tagen. Man könnte sagen, der das nutzbare ISO-Band ist größer geworden. Näheres hierzu kann man im <a href="http://www.spuer-sinn.net/blog1/ebooks/" target="_blank">E-Book „Psychologie des Schwarzweiß-Films“</a> erfahren. Was nun aber die Freude an ordentlich gepushten Filmen beeinträchtigen kann, ist die Methode der Belichtungsmessung. Falsch angewendet, wird jeder Film zu einer flauen, wenig nutzbaren Angelegenheit. Hier ist also einiges zu beachten.</p>
<p style="text-align: justify;">Durch eine hohe ISO-Zahl wird keine Kamera zu einem Nachtsichtgerät! Diese Erkenntnis kann man gar nicht oft genug wiederholen. In der Fotografie nehmen wir immer Reflexionen auf, die vom aufzunehmenden Objekt zurück geworfen werden. Wenn auf das Objekt kein Licht fällt, also kein Licht reflektiert werden kann, dann hilft auch keine irrwitzig hohe ISO-Einstellung, um ein Bild auf den Film zu bekommen. Nun haben wir auch das Problem der Belichtungsmessung. Hier müssen wir einen Trick anwenden, um die passende Belichtungseinstellung zu finden. Die Faustregel lautet: Je dunkler die Lichtsituation, je höher der Push-Faktor, umso mehr muss man in der Belichtungsmessung in die Schatten messen. Was bedeutet das? Ein Belichtungsmesser reagiert stärker auf den hellsten angemessenen Punkt. Da wir jedoch noch Zeichnung in den Schatten haben wollen, ist nicht das Licht, sondern der Schatten der richtige Messpunkt Die wird immer deutlicher, je höher die gewählte ISO-Zahl wird. Ab ISO 3200 wird es richtig spannend. Da wird der Messunterschied zwischen dem hellsten und dunkelsten Bildpunkt in der Regel schon sehr groß. Zudem reagiert der Belichtungsmesser auf „mittleres Grau“, also dem Wert der Graukarte. Einsetzbar ist die Graukarte jedoch in dunklen Lichtsituation nur noch bedingt, weil dieses Grau eine bestimmte Lichtqualität benötigt, die jedoch bei schwachem Licht kaum zu finden ist. Nun kommt der spezielle Fotografentrick: Man misst in den Schatten. Besser gesagt, die Belichtung wird im Halbschatten gemessen (das ist der Bereich, der exakt zwischen Licht und Schatten liegt). Je dunkler die Fotosituation wird, je höher die ISO-Einstellung ist, umso mehr misst man in den Schatten. Das ist Übungssache. Wer es ganz genau wissen möchte, besucht unseren Workshop „<a href="http://www.spuersinn-shop.de/index.php?page=search&amp;page_action=query&amp;desc=on&amp;sdesc=on&amp;keywords=Fotografie+am+Ende+des+Lichts&amp;x=0&amp;y=0" target="_blank">Fotografie am Ende des Lichts</a>“. Aber grundsätzlich kann sich jeder ganz alleine an die richtige Belichtungsmessung heran tasten. Er muss lediglich beachten, dass hohe ISO-Werte aus einer Kamera keinen Restlichtverstärker macht und die Belichtungsmessung in einem dunklen Bildteil genommen wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Ist das alles so einfach? Ja. Aber ganz so einfach dann doch nicht, wenn man hohe oder gar höchste Ansprüche an seine Bilder stellt. In vielen Fotosituation bevorzugen Fotografen die sogenannte Lichtmessung. Diese funktioniert bei Schwachlicht und hohen ISOs nicht. Ganz im Gegenteil – im schwachen Licht muss man auf das Objekt messen und dabei sogar die Messmethode „Spot“ wählen. Wenn der Belichtungsmesser diese Methode nicht anbietet, dann muss man eben zum Messen recht nah ans Objekt heran gehen. Weiterhin muss man die spektrale Zusammensetzung des in der Fotosituation zu Verfügung stehenden Lichtes abschätzen. Licht besteht aus kurz-, mittel- und langwelligem Licht. In den meisten Schwachlichtsituationen fehlt jedoch das kurzwellige Licht. Dafür steht ein großes Maß an langwelligem Licht zur Verfügung. Wie man das perfekt für seine Fotografie verwenden kann, ist Lerninhalt des Workshops „<a href="http://www.spuersinn-shop.de/index.php?page=search&amp;page_action=query&amp;desc=on&amp;sdesc=on&amp;keywords=Fotografie+am+Ende+des+Lichts&amp;x=0&amp;y=0" target="_blank">Fotografie am Ende des Lichts</a>“. Wer keine Gelegenheit zum Besuch des Workshops hat, kann trotzdem diese Erkenntnis für seine Fotografie einsetzen – er muss nur den richtigen Filmtyp wählen. Filme in der Nennempfindlichkeitsklasse bis ISO 100 sind auf kurz- und mittelwelliges Licht ausgelegt. Wenn man einen solchen Film pusht, wird man zwar über die Push-Entwicklung eine höhere ISO-Ausnutzung bekommen, aber trotzdem keine wesentlich bessere Durchzeichnung in den Schatten bekommen (im Schatten finden wir viel langwelliges Licht und kein kurzwelliges). Filme der ISO400-Klasse sind deutlich stärker auf langwelliges Licht ausgelegt. Diese haben dann auch für Schwachlichtsituationen die besseren Push-Eigenschaften. Je höher die Filmhersteller die Nennempfindlichkeit ihrer Filme angeben, umso größer ist das Aufnahmepotential für langwelliges Licht und somit auch das Push-Potential, was wiederum eine bessere Durchzeichnung in den Schatten zur Folge hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Komplexes Wissen und trotzdem keine Wissenschaft. Die Push-Entwicklung ist zu Recht eine der interessantesten Möglichkeiten zur Gestaltung von herausragenden Aufnahmen. Viele Fotografen nutzen den heute möglichen ISO-Spielraum. Einer der besten Push-Entwickler ist <a href="http://www.spuersinn-shop.de/index.php?x94cd9=1a168bc6244cca54650388ae9b6ac555&amp;page=search&amp;keywords=hcd+new+bundle&amp;cat=&amp;mnf=1&amp;x=26&amp;y=6" target="_blank">heute „HCD new“</a>. Dies wird immer wieder bestätigt. Aber auch traditionelle Entwickler leisten hier Hervorragendes. So wird seit vielen Jahren der „<a href="http://www.spuersinn-shop.de/index.php?page=product&amp;info=306" target="_blank">Kodak HC-110</a>“ als einer der besten Push-Entwickler angesehen. Insbesondere Pressefotografen haben sich stets auf ihn verlassen können. Zusammenfassend man sagen, dass der Push von Filmen kein Geheimnis darstellt. Wenn man die oben aufgeführten Tricks zu Belichtungsmessung beherzigt, wird man gute und außergewöhnliche Bilder erhalten. Mit modernen Filmen und moderner Fotochemie kommen wir hier in Bereiche hinein, die Fotografen vor 20 Jahren noch nicht einmal zu träumen wagten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.spuer-sinn.net/blog1/expertenwissen-schwaches-licht-und-push-entwicklung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ilford Delta 100 – zum Glück war da ein Fehler</title>
		<link>http://www.spuer-sinn.net/blog1/ilford-delta-100-zum-gluck-war-da-ein-fehler/</link>
		<comments>http://www.spuer-sinn.net/blog1/ilford-delta-100-zum-gluck-war-da-ein-fehler/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 May 2013 11:31:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>spuersinn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotochemie]]></category>
		<category><![CDATA[Datenblatt]]></category>
		<category><![CDATA[Delta 100]]></category>
		<category><![CDATA[Entwickler]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungszeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Fehler]]></category>
		<category><![CDATA[Feinsteuerung]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Filmmaterial]]></category>
		<category><![CDATA[hcd new]]></category>
		<category><![CDATA[Ilford]]></category>
		<category><![CDATA[Kontrast]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.spuer-sinn.net/blog1/?p=6508</guid>
		<description><![CDATA[Man kann machen was man will, aber Fehler lassen sich niemals vollkommen vermeiden. Seit über 2 Jahren gewinnt unser Schwarzweiß-Entwickler „HCD new“ immer mehr Freunde und seit Dezember 2011 wird er auch über den Großhändler Keyphoto in England verkauft – &#8230; <a href="http://www.spuer-sinn.net/blog1/ilford-delta-100-zum-gluck-war-da-ein-fehler/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Man kann machen was man will, aber Fehler lassen sich niemals vollkommen vermeiden. Seit über 2 Jahren gewinnt unser Schwarzweiß-Entwickler „<a href="http://www.spuersinn-shop.de/index.php?x94cd9=b9b752bcbdec98cb8005a703da1f0cbf&amp;page=search&amp;page_action=query&amp;desc=on&amp;sdesc=on&amp;keywords=hcd+new+bundle&amp;x=0&amp;y=0" target="_blank">HCD new</a>“ immer mehr Freunde und seit Dezember 2011 wird er auch über den <a href="http://www.keyphoto.com/latest-news.html?article=42" target="_blank">Großhändler Keyphoto in England</a> verkauft – mit großem Erfolg. Nun haben englische Fotografen einen Fehler in unserem HCD-Datenblatt gefunden. Unsere Angaben zur Verdünnung des Entwicklers beim „<a href="http://www.spuersinn-shop.de/index.php?x94cd9=b9b752bcbdec98cb8005a703da1f0cbf&amp;page=search&amp;page_action=query&amp;desc=on&amp;sdesc=on&amp;keywords=ilford+delta+100&amp;x=0&amp;y=0" target="_blank">Ilford Delta 100</a>“ waren falsch. Diese Korrektur haben wir nun zum Anlass genommen, alle Entwicklungszeiten für diesen Film noch einmal unter die Lupe zu nehmen. Und während dieser Testarbeiten haben wir erstaunliche Entdeckungen gemacht. <span id="more-6508"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Das Bessere ersetzt das Gute. So ist es immer gewesen und soll auch so bleiben. Auch wenn die bisherigen Entwicklungszeiten (abgesehen von der Angabe der fehlerhaften Verdünnungsverhältnisse) nicht falsch waren, haben wir noch einmal alle Entwicklungszeiten kritisch überprüft. Und tatsächlich konnten wir in den meisten Fällen die Entwicklungsergebnisse noch feiner justieren. Aber gerade der „Ilford Delta 100“ hat uns gezeigt, wie exakt moderne Filme ausgelegt sind und damit keineswegs grobe Werkzeuge für Feld-Wald-Wiesen-Entwicklungen sind. Zudem haben wir uns die Zeit genommen, mit dem normal empfindlichen Delta am „Regler“ für den Detailkontrast zu spielen – eine feine Sache für Fineart-Fotografen.</p>
<p style="text-align: justify;">Angaben von Entwicklungszeiten können immer nur Anhaltswerte sein. Sie gelten für eine normale Nutzung – wer besonders feine Ergebnisse haben möchte, kommt an eigenen Testreihen nicht vorbei. So haben wir in der 2Phasen-Entwicklung eine Vor-Entwicklung über „HCD-S“ und eine vollkommene Ausentwicklung über HCD-2. Der HCD-S, auch „Starter“ genannt, regelt den Detailkontrast, den einige Fotografen auch als Mikrokontrast kennen. Grundsätzlich steht die Zeit für die Vorentwicklung mit HCD-S in engem Zusammenhang mit der Entwicklungszeit des HCD-2. Der Effekt der Vorentwicklung ist eine deutlich bessere Kontrastbildung. Wenn man nun den Kontrast fein steuern will, kann man die Zeit der Vorentwicklung verkürzen oder verlängern – die eingesparte oder zugegebene HCD-S-Zeit wird dann von der HCD-2-Zeit abgezogen oder hinzu geschlagen. Ein Beispiel:<br />
ISO 100 bei normalem Kontrast laut Datenblatt – HCD-S = 2 Minuten + HCD-2 = 8 Minuten (Verdünnung beider Arbeitslösungen 1+35).<br />
Für einen härteren Kontrast wird wie folgt entwickelt – HCD-S = 3 Minuten + HCD-2 = 7 Minuten (Verdünnung beider Arbeitslösungen 1+35).<br />
Nun haben wir ein wenig probiert, wie es mit einem noch weicheren Kontrast aussehen würde. Dieser weiche Kontrast ist jedoch nicht für hybride Verarbeitung geeignet, dies müssen wir ganz klar sagen. Zudem sollte man beachten, dass eine Vorentwicklung in HCS-S unterhalb 1 Minute nichts bewirkt. Ab 1:30 Minuten zeigt sich jedoch schon ziemlich deutlich eine Verbesserung im Kontrast, der trotzdem weicher ist, als die Entwicklungszeit mit den zuvorgenannten 2 Minuten. Und jetzt kommen wir an eine Besonderheit, an die wir bisher noch gar nicht gedacht hatten:<br />
Auch mit einer leichten Variation der Verdünnung lässt sich eine Menge bewirken!</p>
<p style="text-align: justify;">Wunderwelt der Fotochemie. Bei der Erstellung des HCD-Datenblattes hatten wir immer ganz bestimmte Verdünnungsverhältnisse auf dem Testplan. Durch unsere aktuellen „Spielereien“ mit dem „Delta 100“ haben wir nun ein wenig in den Variationen der 2Phasen-Entwicklung gespielt. Wenn zum Beispiel im Datenblatt für HCD-S/HCD-2 die Verdünnung 1+35 empfohlen wird, kann man den Kontrast bei gleicher Entwicklungszeit für ein weicheres Ergebnis auch auf 1+36 und für ein härteres Ergebnis auf 1+34 setzen. Interessanterweise wird dadurch die zu erreichende ISO nicht beeinflusst – man kann beruhigt auch mit dieser leicht veränderten Verdünnung die im Datenblatt angegebenen Entwicklungszeiten beibehalten. Wie klar zu erkennen ist, auch nach 2 Jahren Produkterfahrungen ist mit „HCD new“ noch immer Neues zu entdecken. Heute können wir sagen, es war ein Glücksfall, dass englische Fotografen unseren Datenblatt-Fehler beim „Delta 100“ gefunden haben.</p>
<div id="attachment_6509" class="wp-caption alignnone" style="width: 210px"><a href="http://www.spuer-sinn.net/blog1/wp-content/uploads/2013/05/Delta100_ISO12_003web.jpg" rel="lightbox[6508]"><img class="size-medium wp-image-6509" alt="Rohscan - Delta 100 @ ISO 12" src="http://www.spuer-sinn.net/blog1/wp-content/uploads/2013/05/Delta100_ISO12_003web-200x300.jpg" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Rohscan &#8211; Ilford Delta 100 @ ISO 12</p></div>
<div id="attachment_6510" class="wp-caption alignnone" style="width: 210px"><a href="http://www.spuer-sinn.net/blog1/wp-content/uploads/2013/05/Delta100_ISO320_001web.jpg" rel="lightbox[6508]"><img class="size-medium wp-image-6510" alt="Rohscan - Ilford Delta 100 @ ISO 320" src="http://www.spuer-sinn.net/blog1/wp-content/uploads/2013/05/Delta100_ISO320_001web-200x300.jpg" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Rohscan &#8211; Ilford Delta 100 @ ISO 320</p></div>
<p>Das neue Datenblatt des &#8220;HCD new&#8221; <a href="http://www.spuer-sinn.net/blog1/produkt-und-datenblatter/filmchemie/" target="_blank">ist online &gt;&gt;&gt;</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.spuer-sinn.net/blog1/ilford-delta-100-zum-gluck-war-da-ein-fehler/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
