Heute keine Zwischenbilanz

In unregelmäßigen Abständen veröffentlichen wir eine Art Zwischenbilanz zur analogen Fotografie. Eigentlich wäre es jetzt wieder an der Zeit, aber es passiert gerade so viel, dass wir gar nicht wüssten, wo wir anfangen und wo wir aufhören sollten. News gibt es sozusagen gerade in der Großpackung. Deshalb konzentrieren wir uns heute auf einige Streiflichter. Aber eines ist sicher: In der Analogfotografie geht es deutlich voran.

Vor kurzer Zeit haben wir darüber berichtet, dass es ab September diesen Jahres, pünktlich zur Photokina 2012, ein Print-Magazin für die analoge Fotografie geben wird: PhotoKlassik. Es ist tatsächlich das erste Magazin, das ausschließlich das Analoge im Fokus hat – ohne Technikverliebtheit und Fachchinesisch. Vom Verleger haben wir erfahren, dass bereits das erste Heft eine schöne Mischung interessanter Themen bringen wird. Frühbucher können übrigens noch für kurze Zeit ein echtes Schnäppchen machen – ein Jahresabo nach dem Motto „zahle 3 bekomme 4“. Wir sind auf das Magazin schon sehr gespannt.

In der analogen Schwarzweiß-Fotografie ist seit Jahren der Name SPUR ein Qualitätssiegel für hochstehende Chemie-Produkte. Nun hat SPUR etwas Neues an den Markt gebracht, das man schon als Revolution bezeichnen kann. Was man mit dieser Chemie alles machen kann ist wirklich enorm. Über einige Aspekte haben wir schon berichtet, auf Nachfragen wurden weitere Themen beleuchtet, sogar ein Vergleich von R09 und Acurol konnten wir veröffentlichen und selbstverständlich waren wir auch testend unterwegs. Der Negativ-Entwickler „SPUR Acurol“ steht in der 50ml-Probierpackung für jeden Interessierten zur Verfügung. Heute wurde uns von SPUR mitgeteilt, dass dem Negativ-Entwickler im September ein neuer Papier-Entwickler folgen wird. Ziel der Produkt-Familie „Acurol“ ist es, die Plastizität von Bildern sichtbar zu steigern.

Begonnen hat Spürsinn als Internet-Handel für die analoge Fotografie. Mit unseren mittlerweile zahlreichen Workshops hat sich das Bild vom reinen Internet-Laden schon einmal deutlich gewandelt. Viele Kunden haben sich also schon vor Ort ein Bild davon gemacht, wie und wo wir arbeiten. Und immer mehr Kunden holen ihre Filme und Chemie persönlich bei uns ab. Sogar Laufkundschaft haben wir. Somit wurde der nun folgende Schritt faktisch unausweichlich – ab Ende des Monats gibt es jetzt Ladenöffnungszeiten, eine richtige Ladentheke, ein echtes Ladengeschäft und einiges mehr. Und selbstverständlich, für alle die bei uns vorbei kommen haben wir Zeit für einen fotografischen Plausch bei einer Tasse Espresso, Kaffee oder Tee. Es lohnt sich auch einmal aufs Geradewohl bei uns vorbeizuschauen. Braunschweiger wissen, wie einfach man uns mit der Straßenbahnlinie M1 (Haltestelle Nordhoffstraße) erreichen kann, wer mit dem Auto kommt findet ausreichend Parkplätze direkt vor unserem „Laden“ und wer gerade auf der Autobahn A391 / A2 unterwegs ist, erreicht uns in wenigen Minuten. Hier zahlt es sich aus, dass wir nicht in der Braunschweiger City, sondern eher am Stadtrand liegen.

Eine Ladentheke macht noch keinen Sommer (die aktuellen Wetterlage reizt zu diesem Wortspiel). Wer uns in der Gifhorner Straße besucht, wird nicht nur Filmmaterial und Fotochemie anschauen können. Seit Anfang des Jahres betreiben wir im Internet eine Galerie für Fotokunst. Ab dem 25. August 2012 kann man Kunstwerke auch live in unseren Räumen erleben. Mit der Start-Veranstaltung „Guck mal, ist das Kunst?“ wird Braunschweig um eine Galerie reicher sein. In einer Dauerausstellung zeigen wir Fotokunst, die weitab vom Gewöhnlichen die Spannbreite der analogen Fotografie darstellt. Ein Ausschnitt wird weiterhin im Internet zu sehen sein – aber ein Internet-Bild ist immer nur ein Versprechen, das nur das Original in voller Schönheit einlösen kann. Es lohnt sich also in doppelter Hinsicht uns zu besuchen.

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