Oxyprint ist ein kreatives Entwicklungsverfahren für die Dunkelkammer. Ähnlich der Lith-Entwicklung, führt auch hier ein langsamer Entwicklungsprozess zu farblich veränderten Silbergelatineprints. An dieser Stelle endet jedoch die Verwandtschaft zum Lith-Print. Oxyprint zieht einen Teil seiner Bildwirkung aus dem kontinuierlichen Oxydationsprozess der Arbeitslösung, der gerbend auf die Gelatine wirkt.
Alle handelsüblichen, für die Dunkelkammer-Arbeit geeigneten, Fotopapiere können verwendet werden. Sogar mit lange überlagerten Papieren erreicht man gute Ergebnisse. Das Entwicklungsverfahren spricht sogar sehr fein auf Multigrade/Polygrade an und läßt sich sogar über Splitgrade sehr fein steuern. Zudem bietet es eine Fülle an kreativen Möglichkeiten.
Das Datenblatt mit ausführlicher Verfahrensbeschreibung: Oxyprint – Stand 23.5.2012
Beispielbilder und deren Variationen durch den Oxyprint-Prozess finden Sie in der Spürsinn-Galerie. Die Chemie finden Sie in unserem Shop.



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