Archiv für die Kategorie ‘Bilder’

Ist es denn die Möglichkeit?

Mittwoch, 07. Oktober 2009

Gestern gab es bei meinem Teilzeitbrötchengeber einen Bericht über den Rollei ATP. Nun ja, ich habe ja schon so einige Sachen über diesen Film geschrieben. Zu behaupten, es sei mein Lieblingsfilm, ist etwas zu hoch gegriffen. Aber das „Ding“ ist einfach gut. Wenn man Zeit und Muse hat, ist der Film sogar sehr gut. Mein Name ist Ungeduld und meine Bilder haben ganz klar den Anspruch auf Vermarktung. Gerade hier leistet der ATP gewaltig gute Dienste … wenn man hoch auflösende Bilder braucht. In der Menschenfotografie kommt das ja weniger in Betracht, aber es geht. Deshalb wundert mich, dass mir heute einige E-Mails weitergeleitet wurden, bei denen es genau um die Frage des ATP und Menschenfotografie geht. (weiterlesen…)

Ein geiles Fotografenleben (Teil 88)

Dienstag, 06. Oktober 2009

Es regnet. Ich greife in den Schrank, um nach der Tasse zu angeln, die mich und meinen Tee den ganzen Tag begleiten soll. Irgendwann einmal habe ich eine ganze Reihe nummerierter Tassen erstanden. Heute greife ich nach der Nummer 6. Also wird mich 6 den ganzen Tag begleiten. Was erwartet man auch anderes von einem Fotografen, der in der Hauptsache Bilder von nackten Menschen zeigt? (weiterlesen…)

Der bunteste Schwarzweißfilm

Dienstag, 29. September 2009

Reg162_005jweb Endlich muss ich nicht mehr den Mund halten! Endlich kann ich zwei meiner Lieblingsbilder zeigen. Endlich, endlich, endlich. Nachdem der Crossbird jetzt auch als Rollfilm auf den Markt kommt, darf ich endlich das zeigen, was ich mit dem Film im Mittelformat schon gezaubert habe. Entstanden in der letzten Testphase des Films, war es für mich mehr als spannend, wie ein so abgedrehter Film sich in meiner guten, altehrwürdigen Voigtländer Superb machen würde. Und ausgerechnet ich schreibe diese Zeilen … der eingefleischte Schwarzweiß-Fotograf wandelt auf bunten Pfaden. (weiterlesen…)

Der geniale Schatten

Samstag, 26. September 2009

Wahnsinn – die Gelegenheiten für Outdoor-Fotografie mit Menschen werden weniger und plötzlich ist das Interesse an fotografischer Weiterbildung wieder groß. Es kommen Fragen, die sich um die optimale Studioblitzanlage drehen. Sorry, da bin ich der falsche Ansprechpartner. Wenn ich einen Blitz einsetze, dann nur wenn es um die Reportage-Fotografie geht. Und auch da setze ich das Ding nur sehr sparsam ein. Jeder Blitz zerstört die Natürlichkeit eines Bildes und kann nur als Notlösung gelten. Klar, ich rede hier von Bildern mit einem gewissen künstlerischen Anspruch und meine Meinung ist (zum Glück) nur meine persönliche Meinung. Außerdem gibt es Ausnahmen in der Sachfotografie, bei denen Blitz unbedingt erforderlich ist. Aber wir reden hier über die Menschenfotografie. Dieser Artikel steht zum krassen Widerspruch zu dem, was in der heute „gültigen“ Fotoliteratur als gute und billige Fotoregel weithin verbreitet wird. Nun ja, wer mit den Wölfen heult, wird immer nur Mitglied der Meute sein. Und heute wollen wir und über den Sinn der Schatten als Gestaltungsmittel unterhalten. Da stört ein Blitz definitiv. (weiterlesen…)

Die Männlichkeit im Bild

Freitag, 25. September 2009

Reg169_008jweb Meine Serie der „kleinen Fotoschule“ ist nun fast schon ein kleines Buch geworden. Ich schreibe rund um die Menschenfotografie und habe mich auch schon mit der stilvollen Abbildung des Mannes befasst. Aber wenn wir schon beim Thema sind, können wir den Mann auch einmal näher betrachten. Ganz besonders die Aktfotografie mit Männern ist ein eigenes, oft als schwierig bezeichnetes Sujet. (weiterlesen…)

Die Verherrlichung des Menschen

Donnerstag, 24. September 2009

Reg170_003jweb Das Thema der Verherrlichung des Menschen ist in unserem Kulturkreis leider vorbelastet. War es doch die Untermauerung des nationalsozialistischen Machtanspruchs, der sich unter Anderem der Fotografie bediente. Bilder von Leni Riefenstahl wurden zur Verherrlichung und später zur Anklage eines Regimes, das sich mit dem Sehnen des Volkes zur Weltherrschaft auf jede nur erdenkliche Weise ins rechte Licht rücken wollte. Es mag perfide klingen, wenn wir heute der Fotografie dieser Zeit huldigen und gleichzeitig den Gedanken dahinter auf das Schärfste ablehnen. Aber ich denke, wir müssen auch bereit sein, das Eine vom Anderen zu trennen. Zudem muss heute jeder erkennen, dass die Verherrlichung des Menschen keine Erscheinung darstellt, die sich ausschließlich auf nationalsozialistisches Denken bezieht. (weiterlesen…)

Gegenlicht – jetzt zeig doch mal!

Mittwoch, 23. September 2009

Reg177_028jweb Über Gegenlicht schreiben ist die eine Sache. Gegenlichtbilder zeigen ist die andere. Ich habe über das Gegenlicht geschrieben, erklärt wie man das macht und worauf man achten sollte. Aber offensichtlich habe ich nicht ausreichend Beispielbilder gezeigt. Zwar dachte ich, die Sachlage wäre klar, aber ich habe mich wohl getäuscht. Das Gegenlicht scheint eines der letzten Mysterien in der Fotografie zu sein. (weiterlesen…)

Ein geiles Fotografenleben (Teil 87)

Sonntag, 20. September 2009

„Ankomme Freitag den dreizehnten …“ Das Lied von Reinhard May verfolgt mich schon fast mein ganzes Leben. Immer wieder gibt es Tage, auch wenn es Montage sind, die sind einfach Freitag der Dreizehnte. Ich habe einen Fototermin mit einem wundervollen Model und einen nagelneuen Film in der Kamera. Alles müsste gut sein, wenn es nicht diese besagten Freitage gäbe. (weiterlesen…)

U wie Uaaaah

Freitag, 18. September 2009

Reg177_042jweb Schluss mit der Landschaftsknipserei! Ich kann ja viel, aber das gewogene, schöne Landschaftsbild will mir nicht gelingen. Akt, aber nicht nackt, ist mein bevorzugtes Sujet. Klar, wer immer wieder einmal aus seinem geilen Fotografenleben schreibt, von dem wird auch nichts anderes erwartet. Fest gemauert in der Erde … wie die Glocke … so stehe ich wohl in meinem fotografischen Entfaltungsraum. (weiterlesen…)

Wenn keine Gondeln Trauer tragen

Donnerstag, 17. September 2009

U125Argus090816_015jweb Die Schwarzweiß-Fotografie lebt von der Dramatik des Dargestellten. Immer wenn ich Menschen fotografiere, dann klappt das gut. Bevor ich zur Einseitigkeit neige, muss ich auch hin und wieder andere Sujets aufgreifen. Landschaft ist nun einmal überhaupt nicht mein Ding. Drum zwinge ich mich gelegentlich da hinein. Und wenn, dann bitte sehr dramatisch. (weiterlesen…)