Artikel mit ‘Bilder’ getagged

Ist es denn die Möglichkeit?

Mittwoch, 07. Oktober 2009

Gestern gab es bei meinem Teilzeitbrötchengeber einen Bericht über den Rollei ATP. Nun ja, ich habe ja schon so einige Sachen über diesen Film geschrieben. Zu behaupten, es sei mein Lieblingsfilm, ist etwas zu hoch gegriffen. Aber das „Ding“ ist einfach gut. Wenn man Zeit und Muse hat, ist der Film sogar sehr gut. Mein Name ist Ungeduld und meine Bilder haben ganz klar den Anspruch auf Vermarktung. Gerade hier leistet der ATP gewaltig gute Dienste … wenn man hoch auflösende Bilder braucht. In der Menschenfotografie kommt das ja weniger in Betracht, aber es geht. Deshalb wundert mich, dass mir heute einige E-Mails weitergeleitet wurden, bei denen es genau um die Frage des ATP und Menschenfotografie geht. (weiterlesen…)

Die Männlichkeit im Bild

Freitag, 25. September 2009

Reg169_008jweb Meine Serie der „kleinen Fotoschule“ ist nun fast schon ein kleines Buch geworden. Ich schreibe rund um die Menschenfotografie und habe mich auch schon mit der stilvollen Abbildung des Mannes befasst. Aber wenn wir schon beim Thema sind, können wir den Mann auch einmal näher betrachten. Ganz besonders die Aktfotografie mit Männern ist ein eigenes, oft als schwierig bezeichnetes Sujet. (weiterlesen…)

Gegenlicht – jetzt zeig doch mal!

Mittwoch, 23. September 2009

Reg177_028jweb Über Gegenlicht schreiben ist die eine Sache. Gegenlichtbilder zeigen ist die andere. Ich habe über das Gegenlicht geschrieben, erklärt wie man das macht und worauf man achten sollte. Aber offensichtlich habe ich nicht ausreichend Beispielbilder gezeigt. Zwar dachte ich, die Sachlage wäre klar, aber ich habe mich wohl getäuscht. Das Gegenlicht scheint eines der letzten Mysterien in der Fotografie zu sein. (weiterlesen…)

Wenn keine Gondeln Trauer tragen

Donnerstag, 17. September 2009

U125Argus090816_015jweb Die Schwarzweiß-Fotografie lebt von der Dramatik des Dargestellten. Immer wenn ich Menschen fotografiere, dann klappt das gut. Bevor ich zur Einseitigkeit neige, muss ich auch hin und wieder andere Sujets aufgreifen. Landschaft ist nun einmal überhaupt nicht mein Ding. Drum zwinge ich mich gelegentlich da hinein. Und wenn, dann bitte sehr dramatisch. (weiterlesen…)

One Night ohne One Night Stand

Donnerstag, 27. August 2009

Manchmal sind es die kleinen Geschichten, die in der Fotografie besonders schön zu transportieren sind. Einige Geschichten sind ohne Worte nicht verständlich und andere kommen ohne Worte aus. Hier also meine Impressionen eines One Night Stand … oder irgendwie dann doch nicht … (weiterlesen…)

Line up the Day

Mittwoch, 26. August 2009

Heute muss ich einen Testbericht schreiben. Dann sind noch ein paar Bilder zu bearbeiten. Aber vorher muss ich einige Filme durch Entwicklerbad ziehen. Damit das alles in Ruhe geschehen kann, muss ich noch ein paar Rechnungen überweisen. Lange darf ich mich mit den Kleinigkeiten des Tages nicht aufhalten, weil heute Abend zwei Termine auf mich warten. Gesprächshopping im 2-Stunden-Takt. Zuallererst muss jedoch meinen Kopfsalat entsorgt werden. Im Moment realisiere ich einige Projekte. Fotokunst in Reinkultur. Fertiggestellte und noch nicht eingefangene Bilder gehen mir nicht aus dem Kopf. Es wird Zeit, den Kopfsalat zu entsorgen, den Tagesplan abzuarbeiten und an die Fertigstellung der Projekte zu denken. Touched … mit dieser Serie möchte ich mein Werk mit diesem sagenhaften Rollei R3 krönen. (weiterlesen…)

Endstation einer Liebe

Sonntag, 26. Juli 2009

Sie stand mitten im Raum. In der Luft hing der schwere Duft der körperlichen Liebe. Sie roch nach Sex. In ihren Augen loderte das langsam abklingende Feuer der Leidenschaft. Das spärliche Licht, das durch die schweren Vorhänge drang, zeichnete Schatten auf dem glänzenden Parkettboden. Die dünnen Absätze ihrer Pumps, diese Schuhe, die sie immer dann trug, wenn sie Sex zur wilden Raserei steigern wollte, um bewusst ihrem Opfer den Verstand zu rauben, unterstrichen die erotischen Signale, die ihre zarten Füße zu jeder Sekunde in die Welt sendeten. Der Raum war erfüllt vom herben Geruch eines fremden Mannes und dem erdigen Duft der geliebten Frau. (weiterlesen…)

Künstler lernen leidend leben

Samstag, 18. Juli 2009

Tilla ist soeben der Kragen geplatzt. Wie soll ein Künstler leben können, wenn „geiz ist geil“ zur Nehmerqualität wird? Vor kurzer Zeit startete Tilla einen Versuch, angeregt durch die Diskussion um die CC-Lizenzen, und rief Menschen zu „bedient Euch“ auf. Letztendlich ist der Versuch gescheitert, wie sie jetzt konstatieren musste. (weiterlesen…)

Kunst, Internet, Fluch und Segen

Samstag, 18. Juli 2009

Drei Jahre besteht nun mein Blog. Das Internet ist für mich zu einem wichtigen Teil meines künstlerischen Lebens geworden. Das Virtuelle verbindet sich mit dem Realen. Manche meiner Bilder sind virtuell und real bekannt geworden, wie das Bild vom Rollei Redbird, und andere sind ausschließlich im Internet berühmt, wie die „Füße der Ballerina“ aus meinem „geilen Fotografenleben (Teil 32)“. Ich lebe im Internet und auch im Realen. Die Netzwelt ist für mich soziales Kontaktfeld und gleichzeitig Werbeplattform. Verdienstquelle für meine Fotografie ist es nicht direkt, aber ein wichtiger Teil meines Verdienstmodells. Ein Großteil meiner Mitbürger lebt im und mit dem Internet, aber die aktuelle Politik missachtet den Lebensraum Internet und kriminalisiert viele Nutzen. Gerade der Bereich Kunst steht hier im Brennpunkt. Nicht nur Künstler, sondern mehr noch die Nicht-Künstler, also Nutzer der Kunst, finden sich in einem undefiniteren Raum zwischen Legal und Illegal wieder. Es ist an der Zeit, sich hierüber einige Gedanken zu machen. (weiterlesen…)

Colorkey in Villa Riba und Villa Bacho

Montag, 13. Juli 2009

Ich habe meine Märchentage. Die neuen Kleider des Kaisers … ein so herrliches Märchen, das sich fast ohne Umwege auf die Fotografie übertragen lässt. Am letzten Wochenende habe ich mal wieder ziemlich regen Telefonkontakt zu anderen Fotografen gepflegt. Ich muss ehrlich sein, für deren Gejammer bezüglich Softwarefehler bei der neu erstandenen Digitalkamera habe ich mittlerweile nicht einmal mehr Mitleid. Was soll das ganze Gejammer? Entweder die Kamera tut, was sie soll, oder der Händler bekommt das Ding vor die Füße geworfen. Drei Tausend Euronen und mehr für einen Haufen Ärger … dafür habe ich wirkliche kein Verständnis mehr. (weiterlesen…)