Artikel mit ‘Buch’ getagged

Schnee, Stress und PornArt

Mittwoch, 11. Februar 2009

Es gibt Tage, an denen ist das Fotografenleben nicht so geil wie immer behauptet wird. Gerade heute inhaliere ich den Stress pur. Schnell mache ich eine Bildserie fertig und übergebe sie dem digitalen Postweg, damit die Kundin schnell an ihre Bilder kommt. War das eigentlich schon immer so, dass gute Fotografie im Schnellverfahren erstellt werden musste? Nein, ich kann mich an ruhigere Zeiten erinnern. (weiterlesen…)

Weitsichten 2009

Montag, 05. Januar 2009

Olaf Bathke liest im Kaffeesatz und ich mache mit. Was sind meine fotografischen Prognosen für das neue Jahr? Es ist nicht einfach, zehn Vorhersagepunkte für 2009 zu finden. Anfang 2010 soll dann überprüft werden, ob die Prognosen eintrafen oder ein Schuss ins Wasser waren. (weiterlesen…)

Trout auf nackter Haut

Mittwoch, 03. Dezember 2008

„Sehr geehrter Herr Trout“, wenn ich solche Formulierungen lese, dann denke ich sofort an alle meine unbezahlten Rechnungen. Entweder ich werde letztmals aufgerufen, einen fetten Rechnungsbetrag zu zahlen oder ein Kunde erklärt mir umständlich, warum er im Moment nicht in der Lage ist, den fetten Rechnungsbetrag zu zahlen. Ich habe schon daran gedacht, meine eingehenden und ausgehenden Rechnungen zu verkaufen. Im Handelsregister sieht das bestimmt schön aus: Rechnungshandel, An- und Verkauf von Forderungen und Verbindlichkeiten aller Art. Wenn Briefe heutzutage mit „Sehr geehrter Irgendwas“ anfangen, dann ist das oft eine Verarschung, weil der Briefinhalt alles andere als eine Verehrung darstellt. Dieser Brief, den ich gerade in Händen halte, ist aber ganz anders. Wunder geschehen immer wieder. (weiterlesen…)

Ein geiles Fotografenleben (Teil 76)

Sonntag, 23. November 2008

„Heeee, mach voran!“ Innerliche Disziplinaufruf dieser Art mag ich nicht. Vor rund 40 Jahren trommelte der Aufruf „macht kaputt, was euch kaputt macht“ durch die Lande. Verdammte Hacke, bin ich alt. Ich drücke mir ein Trostpflaster auf die Nase. Alter Wein, gereift und wertvoll. Wein. Weine nicht, wenn der Regen fällt, dammdamm. Schlagerparade im demenzen Abstiegskampf. Koketterie eines Silberrückens. (weiterlesen…)

Ein geiles Fotografenleben (Teil 75)

Samstag, 22. November 2008

Das Tiefdruckgebiet ist vorbeigezogen. Manchmal, ganz selten, haben Fotografen Sternstunden. Ich habe in meinem Fotografenleben Glück, weil ich häufig Sternstunden erlebe. Das kommt vielleicht daher, dass ich häufig fotografiere. Nicht jedes Shooting ist eine Sternstunde und nicht jedes Shooting ist das bedingungslose Erfüllen meiner fotografischen Wünsche. Nicht jeder Kundenauftrag ist ein Hurenjob, (weiterlesen…)

Leute heute – Der Taubenvergrämer

Dienstag, 18. November 2008

Der Ernst der Sache liegt im Humor. Blog-Autoren sind ernsthaft, erscheinen nur bei flüchtigem Hinsehen als humorig und insbesondere Jan-Uwe Fitz kann nicht als Spaßvogel gelten. Er ist der Taubenvergrämer. (weiterlesen…)

Ein geiles Fotografenleben (Teil 71)

Dienstag, 11. November 2008

Acht Uhr in Deutschland. Kein schöner Land in dieser Zeit. Manche Liedtexte wollen irgendwie nicht mehr zur modernen Realität passen. Persiflagen einer neuhumanitären Gesellschaft, wie ich vor wenigen Tagen von einem Kunstkritiker gehört habe. Kunst ist die eine Seite, Kritik die andere. Aber was erwarte ich? Kunst ist mir auf den Leib gewachsen und ich habe mich an Kritik gewöhnt. Ich traf mich übrigens mit dem Kunstkritiker, weil er ein spezielles Bild von mir richtig gut fand und über meine neue, limitierte Künstlermappe reden wollte. Die Mappe ist schon längst ausverkauft. Jetzt sitze ich hier und überlege, ob es sinnvoll ist, so kurz vor Weihnachten eine weitere limitierte Mappe herauszugeben. Hände wären ein schönes Thema.

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Ich habe Post!

Montag, 27. Oktober 2008

Als ich meine Erzählung „Ansichten einer Forelle“ in langen Nächten geschrieben und in vielen Shootings die Bilder für das Buch zusammengetragen habe, war es mein Anliegen, durch unsere Gesellschaft und deren Wirrungen mit spitzer Zunge ein Loch zu bohren. Ganz zum Schluss hatte ich das Gefühl, dass mir mit diesem Buch nichts Gutes widerfahren würde. Vor der Veröffentlichung war ich zu einer Lesung in München eingeladen. Am liebsten würde ich diese Erinnerung (weiterlesen…)

Warum ist die Banane krumm?

Dienstag, 21. Oktober 2008

Auf diese Frage habe ich auch keine Antwort. Und warum kann ein Buch zu einem Erfolg werden? Auch hier hüllt sich die Antwort in blickdichte Schleier. Mit meiner Erzählung „Ansichten einer Forelle“ habe ich bewusst am Mainstream der Gesellschaft vorbei geschrieben. Aussichten auf Erfolg wurden bewusst weder in meinen Texten noch in die Bildern hineinoperiert. Ich denke, Autoren sind nicht verpflichtet bequem zu sein. Mein Buch ist gewiss in weiten Passagen unbequem. Umso mehr freue ich mich über Kritiken … insbesondere gute … die mir einen Einblick gewähren, warum Menschen sich zu literarischen Unbequemlichkeiten hingezogen fühlen. (weiterlesen…)

Fanpost ohne Slip

Freitag, 17. Oktober 2008

Seitdem mein Buch „Ansichten einer Forelle“ im Buchhandel erhältlich ist, bekomme ich Fanpost. Nicht in Regelmäßigkeit, aber ich bekomme sie. Früher war ich fest davon überzeugt, dass so etwas eine Erfindung von Möchtegern-Stars ist. Fanpost – pah, das kann es nicht geben, pure Erfindung … glaubte ich. Aber seit gut einem Jahr bekomme ich tatsächlich selbst Fanpost, ohne ein Star zu sein. Besonders liebe ich Bilder als Fanpost. Die allerschönste Bild-Fanpost ist die, auf denen die Leser meines Buches und dann noch einen Teil meines Buches zu sehen ist. Fremde Bilder zeige ich normalerweise nicht auf meinem Blog. Aber hier ist die berühmte Ausnahme. (weiterlesen…)