Artikel mit ‘Kultur’ getagged

Endstation einer Liebe

Sonntag, 26. Juli 2009

Sie stand mitten im Raum. In der Luft hing der schwere Duft der körperlichen Liebe. Sie roch nach Sex. In ihren Augen loderte das langsam abklingende Feuer der Leidenschaft. Das spärliche Licht, das durch die schweren Vorhänge drang, zeichnete Schatten auf dem glänzenden Parkettboden. Die dünnen Absätze ihrer Pumps, diese Schuhe, die sie immer dann trug, wenn sie Sex zur wilden Raserei steigern wollte, um bewusst ihrem Opfer den Verstand zu rauben, unterstrichen die erotischen Signale, die ihre zarten Füße zu jeder Sekunde in die Welt sendeten. Der Raum war erfüllt vom herben Geruch eines fremden Mannes und dem erdigen Duft der geliebten Frau. (weiterlesen…)

Macht was draus!

Donnerstag, 23. Juli 2009

Hier also die Bilder zum „Kunstprojekt 2009“. Ganz bewusst habe ich auf jegliche Lizenzhinweise verzichtet, keine Rahmenbedingungen genannt, nichts vorgegeben. Klar, wie bei mir üblich ist das ©-Zeichen mit meiner Namensnennung in den Bildern enthalten. Das habe ich bewusst gemacht, weil es bisher immer so war und auch niemanden bisher gestört hat. Aber hier hat sich doch etwas geändert. (weiterlesen…)

Kunst in Hochfrequenz

Donnerstag, 05. Februar 2009

Mitten in meine eigenen Überlegungen bezüglich neuer Wege für Kunst und Kunstmarkt platzt die stART.09 – eine Konferenz zum Thema der Unaussprechlichkeiten im Kultur und Kunstbereich. Künstler reden nicht über Geld, sie leiden still vor sich hin. Wo sich nicht mehr leiden lässt, tritt der Hungertod ein und der Dahingeschiedene erntet postum Ruhm und Ehre. Klar, wer verstorben ist, dem müssen keine Tantiemen abgetreten werden. Einfache Kalkulation der Kunstvermarkter. Wer keine Lust auf Ruhmerlangung durch Grabesgang hat, muss ständig nach neuen Wegen der Kunstvermarktung suchen. Die Gedanken um Kunstvermarktung laufen auf Hochtouren und kommen fast in den Bereich der Hochfrequenz. (weiterlesen…)

SEO, Eigenwerbung und Tante Emma

Mittwoch, 28. Januar 2009

Im Tenor der laufenden Diskussion bezüglich Kunstvermarktung stehen immer wieder die schönen Schlagworte Web 2.0 und Eigenwerbung. Liegt der Konsens des Kunstmarktes darin, dass Künstler zu Medienstars werden müssen? Wohl gemerkt, das Internet hat sich deutlich neben Hörfunk, TV und Print-Presse zu einem eigenständigen Medium entwickelt und eine eigene Star-Kultur entstehen lassen. Bekanntheit im Internet entsteht durch Social Networking und Suchmaschinenoptimierung (SEO). An dieser Stelle werde ich gewiss nicht erzählen, wie viele Tageszugriffe ich auf meinem Blog habe. Mancher Tante-Emma-Laden wäre aber froh, wenn ähnlich viele Menschen täglich durchs Schaufenster schauen. (weiterlesen…)

Droht der Kulturlandschaft die Verödung?

Dienstag, 20. Januar 2009

Kunst, Kultur und der Nutzen des Internet sind häufig diskutierte Themen. Auf „Das Kulturmanagement Blog“ laufen zurzeit mehrere Diskussionsstränge hierüber. Ich will die Gelegenheit aufnehmen, die Diskussionsbasis breiter zu gestalten. Ist der Internet-Vertrieb für Kunst und Kultur möglich? Wie und warum lässt sich Web 2.0 im Kulturbetrieb nutzen? (weiterlesen…)

Leute heute – Der Taubenvergrämer

Dienstag, 18. November 2008

Der Ernst der Sache liegt im Humor. Blog-Autoren sind ernsthaft, erscheinen nur bei flüchtigem Hinsehen als humorig und insbesondere Jan-Uwe Fitz kann nicht als Spaßvogel gelten. Er ist der Taubenvergrämer. (weiterlesen…)

Leute heute – MC Winkel

Montag, 17. November 2008

Autor, Blogakrobat und Entertainer. MC Winkel ist all das und selbsternannter Womanizer, wie seine Texte ans Licht des Tages fördern. Als Mitautor des Buches „6 Herrengedecke und ein Sessel aus Plüsch“ steht der 1973 in Niebüll/Nordfriesland Geborene als Synonym des mediengerechten Lebensstrippers vor seinem Publikum und macht aus Passagen der gelebten und erdachten Männlichkeit ein Alleinunterhaltungsprogramm, das sich als Feuerwerk des norddeutschen Hintergrundwitzes erschließt. (weiterlesen…)

Leute heute – Trois Roberts

Sonntag, 16. November 2008

Brillanter Auftritt im Rahmen des Ginsheimer Kulturabends

Musik ist eine Sache des Geschmacks. Wer Geschmackloses stark gewürzt liebt, wer sich musikalisch von jeglichem Format befreien kann, der wird unvermittelt und ohne jede Möglichkeit der Gegenwehr in den Bann der „Trois Roberts“ gezogen. Stilikonen der Tonleiter mögen diese drei Herren niemals werden, aber Spielfreude und Textgewalt, gepaart mit dem Überraschungseffekt der Präsentationsdominanz des Sängers Viktor Vaudeville stoßen die vernagelten Türen der Standardunterhaltungsmusik auf, treten ohne Rücksicht auf Verluste die Mauern des Seichten nieder und lassen zwischen den Textzeilen Platz für eigene Interpretationen. (weiterlesen…)

Alpenglühen in der Toskana

Sonntag, 16. November 2008

Die Perle der Toskana ist Ginsheim, Postleitzahl 65462, amtlicher Gemeindeschlüssel 06433005, Bundesland Hessen, Landkreis Groß-Gerau, Regierungsbezirk Darmstadt. Im Internet suchten, nach Angaben von www.blinddateclub.de, am gestrigen Abend 17 Personen aus Ginsheim einem Blinddate, wobei unterstellt werden kann, dass sexuelle Interessen im Vordergrund standen. Keiner dieser Suchenden war anwesend, bei dem fulminanten Kulturabend „6 HERRENGEDECKE und ein Sessel aus Plüsch“, obwohl Penisnasen, Hodenohren, ein sehenswerte Dekolletee, die rege Diskussion über die Sexualpraktik des Ohrenficks und Ballermannpenetrationen die Spitze der High Class Erotik markierten. (weiterlesen…)