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	<title>Kommentare zu: Ahoi - Oder doch nicht?</title>
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	<description>Bilder &#38; Geschichten</description>
	<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 14:19:27 +0000</pubDate>
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		<item>
		<title>Von: narodon</title>
		<link>http://www.spuer-sinn.net/blog3/ahoi/comment-page-2/#comment-2128</link>
		<dc:creator>narodon</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 12:09:40 +0000</pubDate>
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		<description>Ich, als inoffizieller Pirat, finde immer es schon fast erschreckend, dass Künstler die Piratenpartei als Bedrohung sehen.
RLP-Pirat hat es wohl bisschen zu aggressiv formuliert, aber ich unterstelle ihm einfach mal, dass es sagen wollte, dass die Piraten weder das Internet erfunden haben noch das sich die Entwicklung rückgängig machen wird. Die Frage ist wie gehen wir damit um. Filesharing wird sich nicht verhindern lassen, es sei denn wir schaffen unsere Freiheit ab, und das darf eben nicht passieren. Der momentane Kurs der Industrie (und den anderen Parteien) ist es mit aller härte gegen die Spitze des Eisberges vorzugehen. Das Ergebnis: Piratebay wird still gelegt, eine Woche später ist das backup wieder zu 100% online. Und nächstes Jahr ist der nächste Dienst online, der noch dezentraler noch verschlüsselter noch anonymer ist. Es werden zuhauf Abmahnungen verschickt, die Gerichte sind überlastet, einzelne werden medienwirksam zu horrenden Schadenersatzzahlungen verurteilt, wo ich mich schon frage wie die solche Summen berechnen.

Deshalb würde ich überspitzt sagen, die Piratenpartei ist die einzige Chance die Künstler noch haben.

Einige Bereiche sind natürlich stärker betroffen als andere. Die Menschen werden aber immer bereit sein für Kunst zu zahlen. Die Frage ist nur wie geschieht das. Das System, dass man seine rechte abgibt, ist meiner Meinung nach ein System des letzten Jahrhunderts. Die Zukunft liegt wohl im Spenden/Micropayment.

Die Aufgabe des Gesetzgebers besteht darin, hier die Rahmenbedingen zu schaffen, es kann zB nicht sein, dass man mit Creativ Commens nicht Teil der Gema sein kann. Auch brauchen wir ein einhaltliches, einfaches, sicheres Bezahlsystem, mit dem ich mit einem Mausklick bezahlen kann. Das dürfte auch sehr interessant für Journalisten sein, wenn ich länger zum Bezahlen brauche als zum lesen des Artikels, dann zahle ich halt nicht. Paypal geht ja schon in die Richtung, es sollte aber nicht auf einem Anbieter basieren sondern ein offenes System von den Banken sein.
Ich habe gerade mal geguckt, auf keiner Websites der Bands die ich gerade am meisten höre gibt es die Möglichkeit zu spenden. Dann muss ich halt weiter CDs kaufen, die dann zT original verpackt in Karton und dann in Keller wandern. Wie viel kommt da beim Musiker an?! Ein Euro +-? Das könnte mehr sein.
Ich will es mal so darstellen, ich zahle für Musik, und wenn der Künstler mein er müsse ein Teil dieses Geldes an Promotion, CD Produktion, Einzelhandel, etc weitergeben, dann soll er sich nicht beschweren, dass er zu wenig über hat.

Ich glaube nicht, dass die Piratenpartei, irgendwem vorschreiben wird unter welcher Lizenz er was stellen soll, Freiheit seht ja bei denen an oberster Stelle. Aber es geht darum, dass ich mir eine CD nicht dreimal kaufen muss nur weil ich sie zu hause, im Auto und im Diskman hören möchte. Auch möchte ich die Möglichkeit haben die haben die Sachen wieder zu verkaufen.

Die Zukunft sehe ich so oder so in CC GPL und co.


schönen Guten Tag</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich, als inoffizieller Pirat, finde immer es schon fast erschreckend, dass Künstler die Piratenpartei als Bedrohung sehen.<br />
RLP-Pirat hat es wohl bisschen zu aggressiv formuliert, aber ich unterstelle ihm einfach mal, dass es sagen wollte, dass die Piraten weder das Internet erfunden haben noch das sich die Entwicklung rückgängig machen wird. Die Frage ist wie gehen wir damit um. Filesharing wird sich nicht verhindern lassen, es sei denn wir schaffen unsere Freiheit ab, und das darf eben nicht passieren. Der momentane Kurs der Industrie (und den anderen Parteien) ist es mit aller härte gegen die Spitze des Eisberges vorzugehen. Das Ergebnis: Piratebay wird still gelegt, eine Woche später ist das backup wieder zu 100% online. Und nächstes Jahr ist der nächste Dienst online, der noch dezentraler noch verschlüsselter noch anonymer ist. Es werden zuhauf Abmahnungen verschickt, die Gerichte sind überlastet, einzelne werden medienwirksam zu horrenden Schadenersatzzahlungen verurteilt, wo ich mich schon frage wie die solche Summen berechnen.</p>
<p>Deshalb würde ich überspitzt sagen, die Piratenpartei ist die einzige Chance die Künstler noch haben.</p>
<p>Einige Bereiche sind natürlich stärker betroffen als andere. Die Menschen werden aber immer bereit sein für Kunst zu zahlen. Die Frage ist nur wie geschieht das. Das System, dass man seine rechte abgibt, ist meiner Meinung nach ein System des letzten Jahrhunderts. Die Zukunft liegt wohl im Spenden/Micropayment.</p>
<p>Die Aufgabe des Gesetzgebers besteht darin, hier die Rahmenbedingen zu schaffen, es kann zB nicht sein, dass man mit Creativ Commens nicht Teil der Gema sein kann. Auch brauchen wir ein einhaltliches, einfaches, sicheres Bezahlsystem, mit dem ich mit einem Mausklick bezahlen kann. Das dürfte auch sehr interessant für Journalisten sein, wenn ich länger zum Bezahlen brauche als zum lesen des Artikels, dann zahle ich halt nicht. Paypal geht ja schon in die Richtung, es sollte aber nicht auf einem Anbieter basieren sondern ein offenes System von den Banken sein.<br />
Ich habe gerade mal geguckt, auf keiner Websites der Bands die ich gerade am meisten höre gibt es die Möglichkeit zu spenden. Dann muss ich halt weiter CDs kaufen, die dann zT original verpackt in Karton und dann in Keller wandern. Wie viel kommt da beim Musiker an?! Ein Euro +-? Das könnte mehr sein.<br />
Ich will es mal so darstellen, ich zahle für Musik, und wenn der Künstler mein er müsse ein Teil dieses Geldes an Promotion, CD Produktion, Einzelhandel, etc weitergeben, dann soll er sich nicht beschweren, dass er zu wenig über hat.</p>
<p>Ich glaube nicht, dass die Piratenpartei, irgendwem vorschreiben wird unter welcher Lizenz er was stellen soll, Freiheit seht ja bei denen an oberster Stelle. Aber es geht darum, dass ich mir eine CD nicht dreimal kaufen muss nur weil ich sie zu hause, im Auto und im Diskman hören möchte. Auch möchte ich die Möglichkeit haben die haben die Sachen wieder zu verkaufen.</p>
<p>Die Zukunft sehe ich so oder so in CC GPL und co.</p>
<p>schönen Guten Tag</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: zuckersuess-und-bitter.de</title>
		<link>http://www.spuer-sinn.net/blog3/ahoi/comment-page-2/#comment-1711</link>
		<dc:creator>zuckersuess-und-bitter.de</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 20:35:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.spuer-sinn.net/blog3/?p=1325#comment-1711</guid>
		<description>&lt;strong&gt;Kultur ist zu üppig für das Flatratekorsett et etc...&lt;/strong&gt;

Es hängt sich an der Kernfrage auf, was sei Kultur? Kultur kann und darf nicht definiert werden.
Gerade unser Volk mit seiner Geschichte sollte vor Schreck zusammen zucken bei dem Gedanken, dass eine wie auch immer geartete staatliche oder staatlich s...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kultur ist zu üppig für das Flatratekorsett et etc&#8230;</strong></p>
<p>Es hängt sich an der Kernfrage auf, was sei Kultur? Kultur kann und darf nicht definiert werden.<br />
Gerade unser Volk mit seiner Geschichte sollte vor Schreck zusammen zucken bei dem Gedanken, dass eine wie auch immer geartete staatliche oder staatlich s&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: alice hive</title>
		<link>http://www.spuer-sinn.net/blog3/ahoi/comment-page-2/#comment-1583</link>
		<dc:creator>alice hive</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2009 05:46:17 +0000</pubDate>
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		<description>"(8) Wenn Musiker künftig nur noch von ihren Konzerten leben können - so what? Heisst Urheberrecht Rundumwohlfühlversorgung und Monopolgewinne für alle Zeiten?"

1.Was ist dann mit Komponisten und Textern? Was ist mit Musikern, die keine Konzerte geben?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;(8) Wenn Musiker künftig nur noch von ihren Konzerten leben können - so what? Heisst Urheberrecht Rundumwohlfühlversorgung und Monopolgewinne für alle Zeiten?&#8221;</p>
<p>1.Was ist dann mit Komponisten und Textern? Was ist mit Musikern, die keine Konzerte geben?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Herr Q. (herrq) 's status on Tuesday, 14-Jul-09 21:23:59 UTC - Identi.ca</title>
		<link>http://www.spuer-sinn.net/blog3/ahoi/comment-page-2/#comment-1582</link>
		<dc:creator>Herr Q. (herrq) 's status on Tuesday, 14-Jul-09 21:23:59 UTC - Identi.ca</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 21:24:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.spuer-sinn.net/blog3/?p=1325#comment-1582</guid>
		<description>[...]  http://www.spuer-sinn.net/blog3/ahoi/  [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...]  <a href="http://www.spuer-sinn.net/blog3/ahoi/">http://www.spuer-sinn.net/blog3/ahoi/</a>  [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas R.</title>
		<link>http://www.spuer-sinn.net/blog3/ahoi/comment-page-2/#comment-1558</link>
		<dc:creator>Thomas R.</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Jul 2009 23:33:42 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;em&gt; 1) Die meisten der größten geistigen Schöpfungen der Menschheit wurde in einer Zeit erbracht, als es noch keinen gesetzlichen Schutz des Urheberrechts gab.
(2) Unbestreitbare Hochkulturen wie das alte China oder der islamische Raum kamen ohne das westliche Konzept des Urheberrechts aus und haben trotzdem kulturelle Hochleistungen geschaffen.&lt;/em&gt;

Das ist es ja eben, früher war ein solches Gesetz schlcit noch nicht notwendig. Heutzutage jedoch schon, da wir uns eben nicht mehr von Ackerbau ernähren, sondern handel treiben, und Dienstleistungen anbieten.

&lt;em&gt;(3) Es gibt keine empirischen Belege für das Anreiz-Argument, dass Urheberrecht nötig ist, um Kreativität zu erzeugen. Im Gegenteil: beim frei erfundenen Datenbankschutzrecht der EU wurde untersucht, ob die EU dadurch einen Wettbewerbsvorteil gegenüber z.B. der USA, die das nicht kennt, hat. Klare Antwort: Nein. Das Anreiz-Argument ist haltlos.
&lt;/em&gt;
Aha,  Sie möchten also erreichen, das zukünftig alle Ideen hinter verschlossenen Schubladen gehalten werden? Ich als Kreativer wäre ja schön blöd, diese "unkontrolliert" zu veröffentlichen. Da schließe ich die lieber ein, und "verwerte"  sie bei Bedarf selber. Die Arbeitszeit dafür hat mir ja auch keiner bezahlt, warum sollte ich diese dann kostenlos zur Verfügung stellen? Unlogischer Vergleich.

(&lt;em&gt;4) Bei einem etwas exotischen Gebiet, der editio princeps, geht es darum, Ersteditoren nach dem Urheberrechtsgesetz zu “belohnen”. Aber die meisten der literarischen Editoren wissen gar nichts von diesem Paragraphen, und in der Schweiz gibt es ihn auch nicht, ohne dass man sagen könnte, in der Schweiz wird weniger erstediert als in der EU/D.
&lt;/em&gt;Unwissenheit schützt nicht vor Strafe. Wieso sollte Unwissenheit belohnt werden? Komisches konzept, da sollte jeder für sich selber Verantwortlich sein.

&lt;em&gt;(5) Wer etwas erfindet, arbeitet unendlich härter und länger an seinem Projekt als der Durschschnittsurheber, muss aber mit einer extrem kürzeren Schutzdauer auskommen.
&lt;/em&gt;Was hat denn jetzt das Urheberrecht mit dem Patent/Markenrecht gemeinsam? Es spielt sicherlich mit hinein, aber da wollen wir die Kirche mal im Dorf  belassen, und nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.

&lt;em&gt;(6) Kein Tischler käme auf die Idee zu erwarten, er könne seinen Tisch für dessen gesamte Existenz kontrollieren und bei jedem Weiterverkauf ggf. abkassieren. Wieso ist eine urheberrechtlich geschützte Leistung etwas ontologisch anderes als eine handwerkliche?
&lt;/em&gt;Ganz einfach, weil der Auftrag an den Tischler lautet: Bau für mich einen Tisch, da wird ganz einfach ein Werkstück verkauft das der Künstler zum Verkauf anbietet, basierend auf einem Werkvertrag, oder auf  seiner freien Entscheidung das zu tun, weil er es mir anbietet. Wenn ich jetzt selber diesen Tisch nachbaue, kann ich das mit meinen handwerklichem Geschick gerne versuchen, werde aber wohl nicht an sein Geschick/Handwerk herankommen. 

Gruß,
Thomas R.

</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><em> 1) Die meisten der größten geistigen Schöpfungen der Menschheit wurde in einer Zeit erbracht, als es noch keinen gesetzlichen Schutz des Urheberrechts gab.<br />
(2) Unbestreitbare Hochkulturen wie das alte China oder der islamische Raum kamen ohne das westliche Konzept des Urheberrechts aus und haben trotzdem kulturelle Hochleistungen geschaffen.</em></p>
<p>Das ist es ja eben, früher war ein solches Gesetz schlcit noch nicht notwendig. Heutzutage jedoch schon, da wir uns eben nicht mehr von Ackerbau ernähren, sondern handel treiben, und Dienstleistungen anbieten.</p>
<p><em>(3) Es gibt keine empirischen Belege für das Anreiz-Argument, dass Urheberrecht nötig ist, um Kreativität zu erzeugen. Im Gegenteil: beim frei erfundenen Datenbankschutzrecht der EU wurde untersucht, ob die EU dadurch einen Wettbewerbsvorteil gegenüber z.B. der USA, die das nicht kennt, hat. Klare Antwort: Nein. Das Anreiz-Argument ist haltlos.<br />
</em><br />
Aha,  Sie möchten also erreichen, das zukünftig alle Ideen hinter verschlossenen Schubladen gehalten werden? Ich als Kreativer wäre ja schön blöd, diese &#8220;unkontrolliert&#8221; zu veröffentlichen. Da schließe ich die lieber ein, und &#8220;verwerte&#8221;  sie bei Bedarf selber. Die Arbeitszeit dafür hat mir ja auch keiner bezahlt, warum sollte ich diese dann kostenlos zur Verfügung stellen? Unlogischer Vergleich.</p>
<p>(<em>4) Bei einem etwas exotischen Gebiet, der editio princeps, geht es darum, Ersteditoren nach dem Urheberrechtsgesetz zu “belohnen”. Aber die meisten der literarischen Editoren wissen gar nichts von diesem Paragraphen, und in der Schweiz gibt es ihn auch nicht, ohne dass man sagen könnte, in der Schweiz wird weniger erstediert als in der EU/D.<br />
</em>Unwissenheit schützt nicht vor Strafe. Wieso sollte Unwissenheit belohnt werden? Komisches konzept, da sollte jeder für sich selber Verantwortlich sein.</p>
<p><em>(5) Wer etwas erfindet, arbeitet unendlich härter und länger an seinem Projekt als der Durschschnittsurheber, muss aber mit einer extrem kürzeren Schutzdauer auskommen.<br />
</em>Was hat denn jetzt das Urheberrecht mit dem Patent/Markenrecht gemeinsam? Es spielt sicherlich mit hinein, aber da wollen wir die Kirche mal im Dorf  belassen, und nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.</p>
<p><em>(6) Kein Tischler käme auf die Idee zu erwarten, er könne seinen Tisch für dessen gesamte Existenz kontrollieren und bei jedem Weiterverkauf ggf. abkassieren. Wieso ist eine urheberrechtlich geschützte Leistung etwas ontologisch anderes als eine handwerkliche?<br />
</em>Ganz einfach, weil der Auftrag an den Tischler lautet: Bau für mich einen Tisch, da wird ganz einfach ein Werkstück verkauft das der Künstler zum Verkauf anbietet, basierend auf einem Werkvertrag, oder auf  seiner freien Entscheidung das zu tun, weil er es mir anbietet. Wenn ich jetzt selber diesen Tisch nachbaue, kann ich das mit meinen handwerklichem Geschick gerne versuchen, werde aber wohl nicht an sein Geschick/Handwerk herankommen. </p>
<p>Gruß,<br />
Thomas R.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tilla</title>
		<link>http://www.spuer-sinn.net/blog3/ahoi/comment-page-2/#comment-1554</link>
		<dc:creator>Tilla</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 09:24:36 +0000</pubDate>
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		<description>Und noch ein &lt;a href="http://blog.koehntopp.de/index.php?url=archives/2531-Dir-fehlen-die-Worte-oder-Die-Position-der-Piratenpartei-zum-Urheberrecht-in-einer-Flatrategesellschaft.html&#38;serendipity[csuccess]=true#feedback" rel="nofollow"&gt;lesenswerter Artikel&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und noch ein <a href="http://blog.koehntopp.de/index.php?url=archives/2531-Dir-fehlen-die-Worte-oder-Die-Position-der-Piratenpartei-zum-Urheberrecht-in-einer-Flatrategesellschaft.html&amp;serendipity[csuccess]=true#feedback">lesenswerter Artikel</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Johannes Müller</title>
		<link>http://www.spuer-sinn.net/blog3/ahoi/comment-page-2/#comment-1552</link>
		<dc:creator>Johannes Müller</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 19:22:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.spuer-sinn.net/blog3/?p=1325#comment-1552</guid>
		<description>Ich weiß nicht ob ihr's schon gelesen habt: Der Tagesspiegel hat heute auch was zur Diskussion gebracht:

http://www.tagesspiegel.de/kultur/Urheberrecht;art772,2835794</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiß nicht ob ihr&#8217;s schon gelesen habt: Der Tagesspiegel hat heute auch was zur Diskussion gebracht:</p>
<p><a href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/Urheberrecht;art772,2835794">http://www.tagesspiegel.de/kultur/Urheberrecht;art772,2835794</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefan Waidele</title>
		<link>http://www.spuer-sinn.net/blog3/ahoi/comment-page-2/#comment-1550</link>
		<dc:creator>Stefan Waidele</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 05:45:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.spuer-sinn.net/blog3/?p=1325#comment-1550</guid>
		<description>"...Wenn Musiker künftig nur noch von ihren Konzerten leben können..."

Ich dachte, das sei schon eine ganze Weile so, und zwar nicht wegen den "bösen Kopierern": http://www.basicthinking.de/blog/2008/04/09/musiker-und-ihr-gerechter-lohn/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;&#8230;Wenn Musiker künftig nur noch von ihren Konzerten leben können&#8230;&#8221;</p>
<p>Ich dachte, das sei schon eine ganze Weile so, und zwar nicht wegen den &#8220;bösen Kopierern&#8221;: <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2008/04/09/musiker-und-ihr-gerechter-lohn/">http://www.basicthinking.de/blog/2008/04/09/musiker-und-ihr-gerechter-lohn/</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wie geil ist das denn, bye bye youtube? &#124; le-friseur v.4</title>
		<link>http://www.spuer-sinn.net/blog3/ahoi/comment-page-2/#comment-1549</link>
		<dc:creator>Wie geil ist das denn, bye bye youtube? &#124; le-friseur v.4</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 22:08:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.spuer-sinn.net/blog3/?p=1325#comment-1549</guid>
		<description>[...] Beitrag zum Thema Verwertungsrecht-Probleme hat schon Tilla Pe geschrieben, verlinke ich hier nochmal falls ihrs noch nicht gelesen habt.   Share and [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Beitrag zum Thema Verwertungsrecht-Probleme hat schon Tilla Pe geschrieben, verlinke ich hier nochmal falls ihrs noch nicht gelesen habt.   Share and [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dr. Klaus Graf</title>
		<link>http://www.spuer-sinn.net/blog3/ahoi/comment-page-2/#comment-1548</link>
		<dc:creator>Dr. Klaus Graf</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 21:32:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.spuer-sinn.net/blog3/?p=1325#comment-1548</guid>
		<description>Ich möchte noch einige Anregungen zum Nachdenken für diejenigen beisteuern, die gebetsmühlenhaft auf die angeblichen Rechte des Urhebers verweisen.


(1) Die meisten der größten geistigen Schöpfungen der Menschheit wurde in einer Zeit erbracht, als es noch keinen gesetzlichen Schutz des Urheberrechts gab.


(2) Unbestreitbare Hochkulturen wie das alte China oder der islamische Raum kamen ohne das westliche Konzept des Urheberrechts aus und haben trotzdem kulturelle Hochleistungen geschaffen.


(3) Es gibt keine empirischen Belege für das Anreiz-Argument, dass Urheberrecht nötig ist, um Kreativität zu erzeugen. Im Gegenteil: beim frei erfundenen Datenbankschutzrecht der EU wurde untersucht, ob die EU dadurch einen Wettbewerbsvorteil gegenüber z.B. der USA, die das nicht kennt, hat. Klare Antwort: Nein. Das Anreiz-Argument ist haltlos.


(4) Bei einem etwas exotischen Gebiet, der editio princeps, geht es darum, Ersteditoren nach dem Urheberrechtsgesetz zu "belohnen". Aber die meisten der literarischen Editoren wissen gar nichts von diesem Paragraphen, und in der Schweiz gibt es ihn auch nicht, ohne dass man sagen könnte, in der Schweiz wird weniger erstediert als in der EU/D.


(5) Wer etwas erfindet, arbeitet unendlich härter und länger an seinem Projekt als der Durschschnittsurheber, muss aber mit einer extrem kürzeren Schutzdauer auskommen.


(6) Kein Tischler käme auf die Idee zu erwarten, er könne seinen Tisch für dessen gesamte Existenz kontrollieren und bei jedem Weiterverkauf ggf. abkassieren. Wieso ist eine urheberrechtlich geschützte Leistung etwas ontologisch anderes als eine handwerkliche?


(7) Niemand weiss, wo die Grenze zwischen ungeschützten Werken und geschützten verläuft ("Schöpfungshöhe").  Die Rechtsprechung der Gerichte ist dazu weidlich inkonsistent.


(8) Wenn Musiker künftig nur noch von ihren Konzerten leben können - so what? Heisst Urheberrecht Rundumwohlfühlversorgung und Monopolgewinne für alle Zeiten?


Das reicht erstmal ;-)



</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte noch einige Anregungen zum Nachdenken für diejenigen beisteuern, die gebetsmühlenhaft auf die angeblichen Rechte des Urhebers verweisen.</p>
<p>(1) Die meisten der größten geistigen Schöpfungen der Menschheit wurde in einer Zeit erbracht, als es noch keinen gesetzlichen Schutz des Urheberrechts gab.</p>
<p>(2) Unbestreitbare Hochkulturen wie das alte China oder der islamische Raum kamen ohne das westliche Konzept des Urheberrechts aus und haben trotzdem kulturelle Hochleistungen geschaffen.</p>
<p>(3) Es gibt keine empirischen Belege für das Anreiz-Argument, dass Urheberrecht nötig ist, um Kreativität zu erzeugen. Im Gegenteil: beim frei erfundenen Datenbankschutzrecht der EU wurde untersucht, ob die EU dadurch einen Wettbewerbsvorteil gegenüber z.B. der USA, die das nicht kennt, hat. Klare Antwort: Nein. Das Anreiz-Argument ist haltlos.</p>
<p>(4) Bei einem etwas exotischen Gebiet, der editio princeps, geht es darum, Ersteditoren nach dem Urheberrechtsgesetz zu &#8220;belohnen&#8221;. Aber die meisten der literarischen Editoren wissen gar nichts von diesem Paragraphen, und in der Schweiz gibt es ihn auch nicht, ohne dass man sagen könnte, in der Schweiz wird weniger erstediert als in der EU/D.</p>
<p>(5) Wer etwas erfindet, arbeitet unendlich härter und länger an seinem Projekt als der Durschschnittsurheber, muss aber mit einer extrem kürzeren Schutzdauer auskommen.</p>
<p>(6) Kein Tischler käme auf die Idee zu erwarten, er könne seinen Tisch für dessen gesamte Existenz kontrollieren und bei jedem Weiterverkauf ggf. abkassieren. Wieso ist eine urheberrechtlich geschützte Leistung etwas ontologisch anderes als eine handwerkliche?</p>
<p>(7) Niemand weiss, wo die Grenze zwischen ungeschützten Werken und geschützten verläuft (&#8221;Schöpfungshöhe&#8221;).  Die Rechtsprechung der Gerichte ist dazu weidlich inkonsistent.</p>
<p>(8) Wenn Musiker künftig nur noch von ihren Konzerten leben können - so what? Heisst Urheberrecht Rundumwohlfühlversorgung und Monopolgewinne für alle Zeiten?</p>
<p>Das reicht erstmal <img src='http://www.spuer-sinn.net/blog3/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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