Reich durch die Fotografie
In der aktuellen Wirtschaftskrise wurden Gold und Silber zu den stabilsten Gütern.
Analog arbeitende Schwarz-Weiß-Fotografen sitzen direkt an der Quelle zum Reichtum.
Die Schwarz-Weiß-Entwicklung ist auch als “Entwicklung nach dem Silberhalogenidverfahren” bekannt. Da steckt er schon drin - der Schlüssel zum Reichtum: Silber!
Wie kommt nun der arme, fotografische Künstler an die Silberbarren?
Wir wissen, dass in einem Schwarz-Weiß-Film Silber in Form von Silberhalogeniden steckt. Ohne diese wäre es schlicht ein Weiß-Film, denn das Silber ist für die schwarzen Stellen auf dem Negativ hauptsächlich verantwortlich zu machen. Bei der Entwicklung werden die Silberkristalle in der Emulsion aufgebrochen. Wer es ganz genau wissen will, der schaut bei Franz-Manfred Schüngel.
Haben wir unseren Film fixiert, so bleiben Silberpartikel in der Fixierbrühe zurück. Dieses Wissen sollte jedem Fotografen Herzschmerz bereiten, entsorgt er doch mit dem gebrauchten Fixierer den Grundstein seines Reichtums. Doch es gibt Abhilfe, denn dieses Silber lässt sich zurückgewinnen!
Man nehme:
10 Liter stark verbrauchte Fixierbadlösung und erwärme diese auf 60 Grad Celsius. Dann werden 85g Natriumcarbonat wasserfrei (calcinierte Soda oder auch E 500) und 85g Natriumhydrosulfit eingerührt. Nach einigen Stunden hat sich das reduzierte Silber am Boden des Topfes abgesetzt. Die darüberstehende Flüssigkeit kann nun vorsichtig abgesaugt werden. Die so gewonnenen Silberrückstände können dann in einer Metallscheideanstalt aufgearbeitet werden.
Wie oft dieser Prozess durchführt werden muss, bis man einen Barren zusammen hat, kann ich euch jetzt aber noch nicht sagen - ich arbeite selbst noch am ersten
Tags: analog, Fotografie, Photographie, Reichtum, schwarz/weiß, Silber, Silberbarren, Tillawissen




07. Februar 2010 at 14:50
Guter Tip
Technisch etwas aufwändiger geht es mit der Elektrolyse. Damit kann man zum Beispiel diverse Metallgegenstände versilbern. Man muss nur aufpassen kein Knallgas zu erzeugen…
18. Februar 2010 at 20:56
nun weiss ich wenigstens, warum es hier in deinem blog so ruhig ist!
du sch(l)ürfst. *frozzel
grüsse an dich (alles in ordnung?)
19. Februar 2010 at 11:29
Alles okay
Ich mache nur gerade das weiße Kaninchen aus Alice im Wunderland…. keine Zeit, zu spät, zu spät *ggg*
19. Februar 2010 at 14:00
Bin beruhigt! : )
20. Februar 2010 at 21:11
[...] Pe hat eine Idee, wie man durch Fotografie reich [...]
21. Februar 2010 at 16:02
[...] Tilla Pe hat eine Idee, wie man durch Fotografie reich wird. [...]