Artikel mit ‘schwarz/weiß’ getagged

Quick & Dirty

Dienstag, 02. März 2010

Nachdem es anscheinend jetzt Kult wird, “unbearbeitetes” Material zur Schau zu stellen, will ich auch mal.

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Klick macht big

Okay - ich habe geschummelt. Ich habe nämlich folgende Bearbeitungen gemacht:

  • Ich habe mich entschieden, die Pentax MEsuper mit dem 50/1.4 zu verwenden
  • Ich habe wohlüberlegt einen Spürsinn U125 eingelegt
  • Ich habe durch den Sucher geschaut, den Bildausschnitt gewählt, mich für die Blende entschieden und fokussiert
  • Ich habe ausgelöst
  • Ich habe den fertigen Film in Spürsinn HCD gebadet und mir natürlich die Entwicklungszeiten überlegt
  • Ich habe ihn nach dem Trocknen gescannt
  • Ich habe Gimp aufgerufen und ein paar Fussel weg gestempelt
  • Ich habe mein Bildbearbeitungsprogramm überredet, die ganze Datei zu verkleinern und als JPG zu speichern.

Und?

Übrigens mache ich selten mehr. Nicht, weil ich es nicht kann, sondern weil ich zu faul bin. Hier ein bisschen am Tonwert gedreht, dort mal in die Gradation geschaut und gut ist es. Unterschiedliche Interpretationen eines Bildes interessieren mich nicht, ich gehöre zu denen, die wissen, welches Material und welches Werkzeug annähernd das Bild entstehen lassen, das ich im Kopf habe. Deswegen weiß ich, wie mein Bild aussehen soll, mache es so und  muss keine zig Variationen davon stundenlang mit der Maus traktieren.
Aber das ist meine Art zu arbeiten.

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Reich durch die Fotografie

Sonntag, 07. Februar 2010

In der aktuellen Wirtschaftskrise wurden Gold und Silber zu den stabilsten Gütern.
Analog arbeitende Schwarz-Weiß-Fotografen sitzen direkt an der Quelle zum Reichtum.

Die Schwarz-Weiß-Entwicklung  ist auch als “Entwicklung nach dem Silberhalogenidverfahren” bekannt. Da steckt er schon drin - der Schlüssel zum Reichtum: Silber!
Wie kommt nun der arme, fotografische Künstler an die Silberbarren?

Wir wissen, dass in einem Schwarz-Weiß-Film Silber in Form von Silberhalogeniden steckt. Ohne diese wäre es schlicht ein Weiß-Film, denn das Silber ist für die schwarzen Stellen auf dem Negativ hauptsächlich verantwortlich zu machen. Bei der Entwicklung werden die Silberkristalle in der Emulsion aufgebrochen. Wer es ganz genau wissen will, der schaut bei Franz-Manfred Schüngel.

Haben wir unseren Film fixiert, so bleiben Silberpartikel in der Fixierbrühe zurück. Dieses Wissen sollte jedem Fotografen Herzschmerz bereiten, entsorgt er doch mit dem gebrauchten Fixierer den Grundstein seines Reichtums. Doch es gibt Abhilfe, denn dieses Silber lässt sich zurückgewinnen!

Man nehme:

10 Liter stark verbrauchte Fixierbadlösung und erwärme diese auf 60 Grad Celsius. Dann werden 85g Natriumcarbonat wasserfrei (calcinierte Soda oder auch E 500) und 85g Natriumhydrosulfit eingerührt.  Nach einigen Stunden hat sich das reduzierte Silber am Boden des Topfes abgesetzt. Die darüberstehende Flüssigkeit kann nun vorsichtig abgesaugt werden. Die so gewonnenen Silberrückstände können  dann in einer Metallscheideanstalt aufgearbeitet werden.

Wie oft dieser Prozess durchführt werden muss, bis man einen Barren zusammen hat, kann ich euch jetzt aber noch nicht sagen - ich arbeite selbst noch am ersten ;)

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Die andere Seite

Donnerstag, 14. Januar 2010

Mein Modell, der Brückenzwitscherer, hat mir erlaubt, seine Sicht der Dinge zu veröffentlichen :)

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(c) Benjamin Berneaud

Kamera: iPhone
Film: “Tilla & Noblex in Eis und Schnee”
Musik: Grauzone “Eisbär”

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Perlen

Dienstag, 05. Januar 2010

tp313li(klick macht big)

Perlen, Hände, Nylon.
Dieser Kombination konnte ich noch nie widerstehen.

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Il ritmo della passione

Samstag, 02. Januar 2010

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Ohne Worte

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Momente

Freitag, 11. Dezember 2009

Nachdem gestern ein Bild von mir auf Spiegel-Online veröffentlicht wurde, bin ich mal ins Archiv getaucht, denn ich habe an dem Tag und mit diesen wunderbaren Menschen etliche Bilder gemacht. Die, zusammen genommen, eine Geschichte zeigen….

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Katt

Dienstag, 24. November 2009

Manchmal wünsche ich mir sehr, einfach mal einen Schnitt machen zu können.

Dinge mit einem SchnippSchnapp abhängen zu können, die an mir hängen wie Kaugummi, an mir kleben und ziehen und mich abbremsen auf dem Weg zu neuen Abenteuern.

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Aber das wäre ja zu einfach, hm?

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Mon amour

Freitag, 20. November 2009

Aus dem Archiv gekramt.

Ich komme ja zurzeit zu nüscht und da hab ich einfach mal in der Datenbank gewühlt und dabei dieses Bild gefunden.

tp738reKlick macht ein bisschen big

Eine Doppelbelichtung mit der Adox Blitzbox, einem zauberhaften Boxschätzchen aus Bakelit, das mir auf einem Flohmarkt in die Arme gesprungen ist und nicht mehr von mir weg wollte.

Film: Universal 200
Modell: die zauberhafte Lie
Musik: Daniel Wirtz -  Mon amour

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Ganz schön breit

Montag, 16. November 2009

Diejenigen, die ab und zu mit mir einen zwitschern, haben schon mitbekommen, dass ich mich gerade an und mit einer Noblex probiere.

Ich hab ja immer gedacht, Panoramafotografie sei nichts für mich. Mehr so für Leute, die gerne und ausdauernd Landschaften fotografieren. Und ich hab ja nicht so die Ruhe für Landschaften. Ich brauche Menschen. Wenigstens ein bisschen.

Also habe ich mir einen Menschen geschnappt. Und ein bisschen was an Accessoire. Und beschlossen, dass mir das Wetter mal wurscht ist, bei schönem Wetter kann schließlich jeder fotografieren.

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(klick macht ein bisschen mehr big)

Fazit: Sie lässt sich gut händeln. Ich arbeite höchst ungern mit Stativ, musste es auch glücklicherweise nicht aufbauen. Die Griffe rechts und links am Body machen das Arbeiten sehr angenehm, die Wasserwaage im Sucher hilft einem, die Welt auszurichten. Behält man brav im Hinterkopf, dass 10% mehr abgelichtet werden als im Sucher zu sehen, dann bekommt man auch die gewünschten Bildausschnitte wunderbar hin. Mir persönlich tut es ja immer ein wenig weh, muss ich ein Negativ beschneiden. Ich werde sicherlich noch ein paar Filme durchziehen, mir macht das kleine Monster wirklich sehr viel Spaß. Und so einen Film hat man ja auch schnell voll - 120er Rollfilm plus Noblex 150UX macht 6 Bilder.
(Negativformat 50 x 120mm)

Das Bild in der pisseligen Webauflösung macht natürlich lange nicht so viel Spaß wie eine richtige Ausbelichtung. Aber vielleicht könnt ihr Euch ja dennoch vorstellen, wie es “in groß” aussieht?

Kamera: Noblex 150UX
Film: Universal 200
Chemie: Rollei RHS
Musik: “Too lost in you” - Sugarbabes

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Green River

Dienstag, 06. Oktober 2009

Die Musik: Creedence Clearwater Revival

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Wie immer: klick macht big

Film: U200
Modell: ein ganz zauberhaftes Wesen
Kamera: Rolleiflex Automat



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