Pressetext
Was haben Regeln der antiken Kriegskunst mit moderner Betriebswirtschaft zu tun? „Nichts, wenn ein Unternehmer sich kampflos dem Wettbewerb ergibt“, führt Michael Weyl aus, Autor des Buches Die Geschäftsidee – ackern und ernten.
ISBN 978-3-940123-01-5
Der Buchtitel klingt nach einer Veröffentlichung für Existenzgründer. „Wer das so verstehen will, der missversteht seine unternehmerische Verantwortung“, erläutert Weyl, „da gerade heute die einmal erreichte Marktposition beständig verbessert und erweitert werden muss!“. Permanentes Erweitern eines erfolgreichen Unternehmensgegenstandes ist gerade heute die beste Absicherung für die Zukunft. Dies wird beim Studium des über 150 Seiten starken, überformatigen Buches klar. Wissen und Anregungen rund um die Marktreifmachung und Modernisierung einer Geschäftsidee sind dort in knapper, aber stets eingängiger und unterhaltsamer Form zu lesen. Alle wichtigen Aspekte werden behandelt.
Wer das Buch des Autors aufschlägt, wird sehr schnell an Auszügen der chinesischen Strategem hängen bleiben – Lehrsätze von Feldherren für Feldherren. Pure Kriegskunst.
Strategem 6, Angriff. Es geht um Marketing. Gute Argumente für Ihre Geschäftsidee werden in die erste Kampflinie gestellt. Sie nutzen sich schnell ab, werden entkräftet und aufgebraucht. Ein interessanter Ansatz, ein Effekt, der schon oft beobachtet werden konnte. Der Autor hat offensichtlich Recht, wenn er Parallelen aus der Welt der Kriegsführung sucht und zielsicher findet.
Marketing ist nicht die einzige Kampflinie, die in dem Buch behandelt wird. Weyl geht quer durch den gesamten Gestaltungsprozess einer Geschäftsidee, gibt Hinweise, wie bestehende Geschäftsideen modernisiert werden können und am Ende des Buches findet man noch viel weiterführende Denkanstöße zu finden. Ein Buch, das nach eingehendem Studium zum wertvollen Nachschlagewerk wird.
„Wer in meinem Buch die vorgefertigte Geschäftsidee sucht, wird enttäuscht werden“, gibt Weyl zu bedenken. „Das wäre auch Betrug am Leser“, führt er weiter aus, „da nur der erste Leser eine Chance hätte, eine neue Geschäftsidee zu finden!“. Das verschmitzte Lächeln des Autors bei diesem Hinweis spricht auch aus den Zeilen des Buches. Weyl weiß sehr genau, wovon er redet. Seit fast 20 Jahren hilft er größeren und kleineren Unternehmen bei der Umsetzung von Geschäftsideen. Ist es dann nicht kontraproduktiv, wenn nun sein gesamtes Wissen in einem Buch nachzulesen ist? Weyl zuckt nur mit den Schultern und verweist auf Strategem 27 – Verrücktheit mimen um Erfolg zu haben. „Erfolgreiche Geschäftsideen waren schon immer Deutschlands größtes Kapital. Die gesamte Volkswirtschaft zieht daraus Vorteile, also auch jeder Einzelne“, schließt Weyl.
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