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	<title>Spürsinn Verlag</title>
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	<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 07:00:40 +0000</pubDate>
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		<title>Warten, warten, warten</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 07:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frauke Peltzer</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Man kann es leider schon nicht mehr &#8220;Zwischenmeldung&#8221; nennen, dennoch, auch wir warten, warten, warten.
&#8220;Nackte Haut gegen nackte Not&#8221; ist immer noch nicht erschienen, an uns hängt es nicht! Auch wir warten auf  Reaktion, Information, Bescheid und Erscheinen.
Es begann so gut, inzwischen zieht sich das Projekt lange, viel zu lange hin. Seit Monaten liegt der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man kann es leider schon nicht mehr &#8220;Zwischenmeldung&#8221; nennen, dennoch, auch wir warten, warten, warten.</p>
<p>&#8220;Nackte Haut gegen nackte Not&#8221; ist immer noch nicht erschienen, an uns hängt es nicht! Auch wir warten auf  Reaktion, Information, Bescheid und Erscheinen.</p>
<p><a href="http://www.spuer-sinn.net/blog4/nackte-haut-gegen-nackte-not-das-buch-projekt/" target="_blank">Es begann so gut</a>, inzwischen zieht sich das Projekt lange, viel zu lange hin. Seit Monaten liegt der fertige Entwurf bei jenen zum Druck vor, die diese Dienstleistung übernehmen wollten. Telefonisch bekommen wir keine Auskunft, auch die Kommunikation per E-Mail verläuft einseitig. Wir wissen nicht, woran es hängt, man lässt uns ebenso wie alle anderen Beteiligten im Dunkeln stehen.</p>
<p>Nichts liegt uns ferner als das Projekt sang- und klanglos zu vergessen, dazu haben zu viele Beteiligte zu viel Engagement, durchwachte Nächte, und letztendlich all ihr Herzblut einfließen lassen. Von dem aufgewendeten Geld und Sacheinsatz möchten wir an dieser Stelle gar nicht erst reden.</p>
<p>Gedanklich arbeiten wir bereits an Plan B.<br />
Noch hoffen wir, dass Plan A zur Vollendung kommt. Zurzeit lähmt uns jedoch die Hilflosigkeit. Sind wir zu sehr Gutmenschen, die daran geglaubt haben, dass vollmundige Versprechen eingehalten werden?</p>
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		<title>Google´s Griff ins Portmonee der Autoren</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Nov 2008 10:38:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Weyl</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Seit 2005 tobt in den USA der Rechtsstreit um das Projekt „Google Book Search“, bei dem Millionen Bücher digitalisiert und ins Internet gestellt werden sollen. Deutsche Autoren haben sich bisher nicht all zu sehr über diese Pläne erregt, weil zunächst Amerika im Fokus stand. Nachdem sich nun eine Einigung vor amerikanischen Gerichten abzeichnet, rückt auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit 2005 tobt in den USA der Rechtsstreit um das Projekt „Google Book Search“, bei dem Millionen Bücher digitalisiert und ins Internet gestellt werden sollen. Deutsche Autoren haben sich bisher nicht all zu sehr über diese Pläne erregt, weil zunächst Amerika im Fokus stand. Nachdem sich nun eine Einigung vor amerikanischen Gerichten abzeichnet, rückt auch Europa und insbesondere Deutschland in den Fokus des Internet-Riesen. <span id="more-79"></span></p>
<p>Presseberichten zufolge, vereinbarte Google mit der US-Autorenvereinigung Authors Guild und dem Verlegerverband AAP nach eigenen Angaben eine Zahlung in Höhe von 125 Millionen Dollar (100 Millionen Euro), mit der ein Register zur Bezahlung von Autoren aufgebaut werden soll. Autoren, die ihre Werke in das Register aufnehmen lassen, sollen in Zukunft einen finanziellen Ausgleich dafür erhalten, dass sie ihre Bücher komplett online zugänglich sind. Über das Bezahlmodell ist noch nichts bekannt. Damit folgt Google einer lang gewahrten Tradition, über die Berechnungsmethoden von Ausschüttungen nichts verlauten zu lassen. Bekannt ist schon lange, dass Entlohnungsmodelle von Seiten des nahezu mächtigsten Internet-Unternehmens eher Almosencharakter haben, als ein wirkliches Verdienstmodell darstellen. Die schlimmsten Befürchtungen aller deutschen Autoren dürften nicht unbegründet sein, dass mit dem Projekt „Google Book Search“ die heute schon erschwerte und zunehmend unwirtschaftliche Arbeit von Verlagen weiter entwertet. Die Verletzungen des Urheberrechtes erschienen aus dieser Perspektive schon nahezu als Kleinkram. Schon heute finanzieren Verlage für jede Buchauflage Summen im mehrstelligen Bereich vor und kommen zumeist erst mit der zweiten oder gar dritten Auflage in den wirtschaftlichen Positivbereich. Komplette Digitalisierung von Büchern würde den Buchverkauf erheblich reduzieren und Autoren- und Verlagsverdienste bedeutend herabsetzen, so ist die Vermutung von Verlagen, wie eine Schnellumfrage zeigt. Warum soll verlegerische Arbeit noch stattfinden, wenn nicht einmal mehr der Return of Invest absehbar ist?</p>
<p>Auch der deutsche Buchhandel sieht mit Sorge auf diese Entwicklung. Schon heute wird das Geschäft mit dem Buch von immer kleineren Margen begleitet. Auf der Frankfurter Buchmesse wurde erst kürzlich der Buchhandelssorge über den Werte- und Erlöswandel durch das E-Book neue Nahrung gegeben. Gleichzeitig wurden jedoch auch Hoffnungen laut, dass sich der Sortimentsbuchhandel mit dem E-Book behaupten und neue Geschäftsfelder aufbauen kann. Wenn nun jedoch die die Google-Pläne zur Realität werde, ersticken auch diese Hoffnungen im Keim. Welcher Autor wird sich dann noch in langen Nächten einem Buchprojekt hingeben? Welcher Verlag wird dann noch seiner Berufung der verlegerischen Arbeit folgen? Investitionen von anderen verlangen und dann mit einem minderwertigen Dienst die Sahne abschöpfen ist einfach – so scheint Google zu denken und zu handeln. Erstaunlich, dass dieser Skandal bisher so wenig Beachtung erlangt hat. Auch in Zeiten des Internet sollte das Buch das bleiben was es ist: ein eigenständiges Kulturgut.</p>
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		<title>Rotwein, Espresso, nah am Leben</title>
		<link>http://www.spuer-sinn.net/blog4/rotwein-espresso-und-zu-nah-am-leben/</link>
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		<pubDate>Sat, 18 Oct 2008 08:39:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Weyl</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>

		<category><![CDATA[Ansichten einer Forelle]]></category>

		<category><![CDATA[Buch]]></category>

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		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein paar Tage folgte ich dem inneren Monolog eines Mannes, der sich auf eine Forschungsreise begeben hat, auf der Suche nach der erotischen Frau. Für diese Reise hat er seine Tätigkeit als Schreiber von Groschenromanen aufgegeben, seine Romanhelden und ‑heldinnen aber nicht. Die reichen Jünglinge, willigen Mädchen, Sekretärinnen und Golflehrersöhne, die die Ehefrauen vögeln, begleiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><span style="line-height: 150%;">Ein paar Tage folgte ich dem inneren Monolog eines Mannes, der sich auf eine Forschungsreise begeben hat, auf der Suche nach der erotischen Frau. Für diese Reise hat er seine Tätigkeit als Schreiber von Groschenromanen aufgegeben, seine Romanhelden und ‑heldinnen aber nicht. Die reichen Jünglinge, willigen Mädchen, Sekretärinnen und Golflehrersöhne, die die Ehefrauen vögeln, begleiten sein Denken weiter, genauso wie die unterstellten Leserinnen seiner Romane allesamt in seiner Vorstellung sexuell frustrierte Hausfrauen sein mögen. Die Suche gerät so zur Abgrenzung von der Juliaheft-Welt und der sexuellen Frustration, von der sie lebt und die erotische Frau wird zum Wahrheits- und Glücksversprechen.</span><span id="more-73"></span><span style="line-height: 150%;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="line-height: 150%;">Dieser Monolog ist ennervierend, schweißtreibend zuweilen, manchmal möchte man dem Kerl eine runterhauen und sagen, los denk gerade, sei klug und lass um Himmels Willen endlich die Hausfrauen in Ruhe. Dieses krumme, redundante Denken will ich bei Lesen nicht haben, dazu muss ich nur das Buch weglegen, im Kreis geht genug in meinem Kopf, ein Buch als solches ist erst einmal dazu da, gerade, linear zu sein, seine Medialität verpflichtet geradezu dazu. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="line-height: 150%;">Aber je länger ich mich mit diesem Mann um seine Jünglinge und die Hausfrauen drehe, umso mehr komme ich in seinen Rhythmus. Sein Lobgesang auf die erotische Frau berührt, seine Verwunderung darüber, wie und was sie ist und sein kann, rührt an, die zutiefst männlich wirkende Faszination der Körpersäfte irritiert und amüsiert bisweilen, aber wer nicht ein erinnerungsseliges Lächeln im Gesicht hat, wenn er die Lust am beidgeschlechtlichen Lendenduft beschreibt, der sollte bei der nächsten Möglichkeit seine Nase besser nutzen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="line-height: 150%;">Im Laufe der Seiten wird dieser seltsame, fremde Mann recht vertraut, ich gehe mit ihm die Straße entlang und drehe mich mit ihm um seine endlosen Wiederholungen, dieses Buch erschöpft mich, ich bin fast erleichtert, wenn er sich endlich im Café niederlässt oder in der Kneipe Rotwein bestellt. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="line-height: 150%;">Überhaupt, fast unmöglich dieses Buch ohne Rotwein zu lesen, wer zum Alkoholismus neigt, sollte die Finger davon lassen und wenn gerade einer dieser fürchterlichen verkaterten Vormittage ist, an denen Sie wissen, dass nur Aspirin Sie retten könnte, dann lesen Sie nicht den letzten Abschnitt, vertrauen Sie mir, tun Sie es einfach nicht. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="line-height: 150%;">Das Erschreckende, denn es ist viel zu nah am Leben, ist aber, dass dieses Besäufnis, diese Unterbrechung der heiligen Suche ausgerechnet an der Stelle beginnt, an der sich Textrhythmus und Inhalt im drehenden Hamsterrad endlich zusammengefunden haben – eigentlich angekommen, verlieren wir uns in diesem Rausch und dem folgenden Sterbenwollen des Katers – wer will denn da noch erotische Frauen? Dieser Rückfall, dieses unheldische Unterbrechen der Suche ist wirklich viel zu nah am wirklichen Leben.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="line-height: 150%;">Rotwein oder, wenn die Uhrzeit nicht passt, Espresso in größerer Menge und falls Sie rauchen, ausreichend Zigaretten sollten Sie sich bereitlegen – und nehmen Sie sich Zeit, denn dieses Buch will noch etwas von Ihnen: Es ist ein Fotograf, der spricht, nein eine Lomograf, mit so zarten, zärtlichen Bildern, dass ich aufschluchzen könnte, so trostlosen, gehässigen Bildern, dass ich automatisch die Schultern zusammenziehe und so erotischen, kraftvollen Bildern, dass ein Kribbeln im Körper nicht zu vermeiden ist.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="line-height: 150%;">Dies ist ein Buch für ruhige Nachmittage, bei denen Sie schon vorher wissen, dass Sie den Abend nicht alleine verbringen werden. Idealerweise treffen Sie eine erotische Frau oder einen Mann, der Sie als solche zu schätzen weiß.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="line-height: 150%;">© Janina Jentz</span></p>
<p>Rezension: <a title="Bestellformular" href="http://www.spuer-sinn.net/blog4/?page_id=7"><em>Ansichten einer Forelle</em></a>, <em>Spürsinn-Verlag, </em><em>ISBN </em><em>978-3-940123-21-3, Spürsinn-Verlag</em></p>
<p><a title="Ansichten einer Forelle" href="http://www.spuer-sinn.net/blog4/wp-content/uploads/2008/01/forellebuch02web.jpg"><img src="http://www.spuer-sinn.net/blog4/wp-content/uploads/2008/01/forellebuch02web.thumbnail.jpg" alt="Ansichten einer Forelle" /></a></p>
<p>[<a href="http://www.spuer-sinn.net/blog4/" target="_self">home</a>]</p>
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		<title>Nackte Haut gegen nackte Not: Das Buch-Projekt</title>
		<link>http://www.spuer-sinn.net/blog4/nackte-haut-gegen-nackte-not-das-buch-projekt/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 06:02:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frauke Peltzer</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Am 02. Mai 2008 richtete der Zyklon &#8220;Nargis&#8221; unvorstellbare Schäden in Myanmar an.
Das dort herrschende Regime verwehrte den Helfern lange den Zugang zu den Katastrophengebieten.
Bei uns allen machte sich wohl das Gefühl der Ohnmacht, der Hilflosigkeit breit, gekoppelt mit einer großen Portion Wut über die menschen verachtende Ignoranz des Militärregimes.
Unser Autor Michael K. Trout wollte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 02. Mai 2008 richtete der Zyklon &#8220;Nargis&#8221; unvorstellbare Schäden in Myanmar an.<br />
Das dort herrschende Regime verwehrte den Helfern lange den Zugang zu den Katastrophengebieten.<br />
Bei uns allen machte sich wohl das Gefühl der Ohnmacht, der Hilflosigkeit breit, gekoppelt mit einer großen Portion Wut über die menschen verachtende Ignoranz des Militärregimes.</p>
<p>Unser Autor Michael K. Trout wollte nicht tatenlos zusehen und hob auf der Plattform <a href="http://realisr.com/" target="_blank">realisr.com</a> ein Hilfsprojekt aus der Taufe.</p>
<p><strong>Wie alles begann:</strong></p>
<p><a href="http://projekte.realisr.com/1303/Aufruf_an_alle_Foto_Kuenstler__lindert_die_Not-Deutschland" target="_blank">Der Aufruf</a> bei realisr.com und in<a href="http://www.spuer-sinn.net/blog2/?p=700" target="_blank"> Michael K. Trouts Blog</a> im Mai 2008</p>
<p><a href="http://www.spuer-sinn.net/blog2/?p=701" target="_blank">Erste Erkenntnisse</a> und Ernüchterungen</p>
<p>Die ersten <a href="http://www.spuer-sinn.net/blog2/?p=702" target="_blank">Zusagen von Fotografen</a> und die ersten Berichterstattungen</p>
<p><strong>Das Projekt nimmt Gestalt an!</strong></p>
<p><a href="http://www.spuer-sinn.net/blog2/?page_id=709" target="_blank">Die Regeln</a></p>
<p><a href="http://www.spuer-sinn.net/blog2/?p=732" target="_blank">Beispielbilder</a></p>
<p>Ein <a href="http://www.bankkaufmann.com/a-138928-Birma-Hilfe-Nackte-Haut-gegen-nackte-Not-findet-breite-Unterstuetzung-durch-renommierte-Kuenstler.html">Hersteller</a> ist gefunden!</p>
<p><strong>Es wächst und wächst und wächst!</strong></p>
<p>Die Presse, die das Projekt nicht gut heißen will, wird <a href="http://www.bild.de/BILD/news/kolumnen/2008/heinlein-medien/05/27/spiegel-tv-feiert-geburtstag.html" target="_blank">tätig</a>.</p>
<p>Die Presse, die das Projekt beobachtet, zeigt erste <a href="http://www.stern.de/unterhaltung/buecher/:Fotostrecke-Nackt-Myanmar/625186.html?cp=1" target="_blank">Fotostrecken</a>!</p>
<p><strong>Kurz vor der Deadline</strong></p>
<p>Über die <a href="http://www.spuer-sinn.net/blog2/?p=775" target="_blank">Bilderflut</a></p>
<p><a href="http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2008-07/artikel-11273085.asp" target="_blank">Wir machen auch mit</a>!</p>
<p><a href="http://www.spuer-sinn.net/blog2/?p=779" target="_blank">Hunderte von Bildern</a> müssen gesichtet werden.</p>
<p><strong>Rückschläge</strong></p>
<p><a href="http://www.spuer-sinn.net/blog2/?p=781" target="_blank">Verseuchte Dateien</a></p>
<p><a href="http://www.spuer-sinn.net/blog2/?p=1179" target="_blank">Aktuelle Zusammenfassung</a></p>
<p><strong>Wie geht es weiter?</strong></p>
<p>Das Buch ist in Produktion.<br />
Sobald es lieferbar ist, kann man es bestellen.<br />
Wir sagen Bescheid!</p>
<p>Versprochen!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Eine Forelle schwimmt gegen den Strom</title>
		<link>http://www.spuer-sinn.net/blog4/eine-forelle-schwimmt-gegen-den-strom/</link>
		<comments>http://www.spuer-sinn.net/blog4/eine-forelle-schwimmt-gegen-den-strom/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Apr 2008 04:58:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Weyl</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>

		<category><![CDATA[Ansichten einer Forelle]]></category>

		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>

		<category><![CDATA[Lomografie]]></category>

		<category><![CDATA[Michael K. Trout]]></category>

		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

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		<description><![CDATA[Rezension: Ansichten einer Forelle, Spürsinn-Verlag, ISBN 978-3-940123-21-3, Spürsinn-Verlag



Wenn Michael K. Trout die (deutsche) Kleinbürgerlichkeit portraitiert, zeichnet er eindimensionale Bilder, die gar nicht zu den fotografischen Illustrationen des Buches passen wollen. Aber alles der Reihe nach – schließlich sind Kleinbürgerlichkeit und Fotografie nur zwei Bereiche des Lebens, der die Forelle ansichtig wird.
Als bekennender und begeisterter Leser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rezension: <a title="Bestellformular" href="http://www.spuer-sinn.net/blog4/?page_id=7"><em>Ansichten einer Forelle</em></a>, <em>Spürsinn-Verlag, </em><em>ISBN </em><em>978-3-940123-21-3, Spürsinn-Verlag</em></p>
<p><a title="Ansichten einer Forelle" href="http://www.spuer-sinn.net/blog4/wp-content/uploads/2008/01/forellebuch02web.jpg"><img src="http://www.spuer-sinn.net/blog4/wp-content/uploads/2008/01/forellebuch02web.thumbnail.jpg" alt="Ansichten einer Forelle" /></a></p>
<p><em><br />
</em></p>
<p class="Zwischen-Head">Wenn Michael K. Trout die (deutsche) Kleinbürgerlichkeit portraitiert, zeichnet er eindimensionale Bilder, die gar nicht zu den fotografischen Illustrationen des Buches passen wollen. Aber alles der Reihe nach –<span id="more-55"></span> schließlich sind Kleinbürgerlichkeit und Fotografie nur zwei Bereiche des Lebens, der die Forelle ansichtig wird.</p>
<p class="MsoNormal">Als bekennender und begeisterter Leser vom Michael K. Trouts Blog war ich von der stilistischen Aufbereitung der Forellen-Ansichten etwas überrascht. Der tiefsinnige Beobachter (zwischen-) menschlicher Situationen, Agitationen und Kopulationen bleibt in seinem Buchtext überraschend oberflächlich: Denn der namenlose Autor schwülstiger Groschenromane wird ein ebenso ungreifbar gezeichnet wie seine Romanhelden, die er in jeder Situation als Maßstab und Referenz heranzieht.</p>
<p class="Zwischen-Head"><strong>Stereotypen</strong></p>
<p class="MsoNormal">Reiche Jünglinge, deren Ehefrauen, immer willige Sekretärinnen der Jünglinge und allzeit bereite Söhne von Golflehrern – diese Entourage begleitet den Groschenroman-Autor im Geiste auf der Suche nach der „erotischen Frau“. Warum ich „erotische Frau“ unter Anführungszeichen setze? Weil sich die Suche in Wirklichkeit um das Finden einer Fickpartnerin dreht, die gewisse optische Ansprüche erfüllen soll – Erotik wird an dieser Stelle der Geschichte noch als stereotype Beschreibung für die Traumfrau benutzt, die man (in Form von Fotos) auch noch seinen Enkeln zeigen kann.</p>
<p class="Zwischen-Head"><strong>Pure Fotografie</strong></p>
<p class="MsoNormal">An dieser Stelle kommt auch die Kamera ins Spiel, die den namenlosen Erzähler auf seiner Suche begleitet. Hier findet der Leser zu 100 % den Trout, den er aus dem Blog, diversen Fotoforen und dem persönlichen Mailverkehr kennt: die Wahl fällt natürlich nicht auf die neueste Digiknipse, sondern „einfach nur eine Kamera“. Der schreibende Fotograf und fotografierende Schreiber Michael K. Trout beeindruckt in Folge mit SW-Lomografien, deren Reiz sich in ihren scheinbaren Schwächen offenbart. Details verschwimmen und schärfen so den Blick für das Ganze.</p>
<p class="Zwischen-Head"><strong>Erotik-Level</strong></p>
<p class="MsoNormal">Doch zurück zur erotischen Frau im Allgemeinen und den literarischen Begegnungen mit erotischen Frauen im Speziellen. Um zur persönlichen Erkenntnis zu gelangen, durchläuft der namenlose Erzähler (fast wie in einem Computerspiel) verschiedene Level. Zuerst begegnet er einer geheimnisvollen Frau, die an ihm vorbei durch ein Bachbett schreitet. Sie erfüllt seine erotischen Ansprüche, aber er traut sich nicht in Kontakt mit ihr zu treten. Die zweite Begegnung ereignet sich auf offener Straße. Eine selbstbewusste Frau nimmt die Kontaktaufnahme selbst in die Hand, bevor auch sie im Alltag untertaucht. Die dritte Begegnung gipfelt schließlich in gegenseitiger Hingabe. Damit ist zwar die sexuelle Lust befriedigt, die Suche nach der erotischen Frau aber noch lange nicht abgeschlossen.</p>
<p class="Zwischen-Head"><strong>Ruhe im Kopf</strong></p>
<p class="MsoNormal">Die tiefgehende emotionale Erfahrung lässt die Romanhelden in den Gedanken des Erzählers zum ersten Mal schweigen. Keine Rede mehr von Jünglingen, die in ihren Sekretärinnen stecken und von Ehefrauen, die die Söhne der Golflehrer benutzen. Michael K. Trout lässt seinen namenlosen Erzähler den Blick auf das Wesentliche richten: zuerst auf ein junges Mädchen, das seine Erotik erst heranreifen lassen muss – danach auf die Erkenntnis, dass Erotik im Auge des Betrachters liegt.</p>
<p class="Zwischen-Head"><strong>Was nun?</strong></p>
<p class="MsoNormal">Hmm … ist damit die Suche nach der erotischen Frau abgeschlossen? Jein – der namenlose Erzähler hat sich zwar von seiner Groschenroman-Vorlage ins echte Leben katapultiert, der Leser bleibt aber etwas ratlos zurück. Denn die literarische Reise war nur der Anfang einer Gedankenkette rund um individuelle Perspektiven von Abbildern, Gedankenbildern und Weltbildern. Die „Ansichten einer Forelle“ verstehen sich als Aussichten auf weitere kritische Kommentare von Michael K. Trout – in Form von Blogeinträgen, Forenpostings oder Bildern.</p>
<p class="Zwischen-Head"><strong>Revolution</strong></p>
<p><span style="font-size: 10pt">Mit dem Abschlusssatz „Alle geschilderten Erlebnisse entsprechen der Wahrheit, weil sie meiner Phantasie entsprungen sind“ formuliert Trout einen unscheinbaren Satz, der sich als Stachel tief ins Fleisch der bigotten Kleinbürgerlichkeit bohrt. Denn wenn Phantasie und Wahrheit unter Umständen gleichzusetzen sind, trifft das auch auf allgemein anerkannte Gegensätze wie Sein und Schein zu – eine Ungeheuerlichkeit, die frisch gestrichene Zäune ignoriert, in liebevoll gepflegte Blumenbeete trampelt und gutbürgerliche Fassaden einreißt. Und das alles, weil eine Forelle in Wort, Bild und Tat konsequent gegen den Strom schwimmt.</span></p>
<p>Text:  (C) <a title="Wolfgang Zdimal" href="http://www.text-konzeption.at/" target="_blank">Wolfgang Zdimal</a></p>
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		</item>
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		<title>Ein Jahr Spürsinn-Verlag</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Mar 2008 12:06:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Weyl</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

		<category><![CDATA[ackern und ernten]]></category>

		<category><![CDATA[Rückschau]]></category>

		<category><![CDATA[Spürsinn]]></category>

		<category><![CDATA[Veröffentlichungen]]></category>

		<category><![CDATA[Verlag]]></category>

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		<description><![CDATA[„Die Geschäftsidee – ackern und ernten“ war 2007 das erste vom Spürsinn Verlag herausgegebene Buch. Die Absatzzahlen übertreffen alle Erwartungen.
2007 entstanden zwei Bücher, die im Buchhandel zu finden sind und fünf Bücher, die im Auftrag von Unternehmen als Privatveröffentlichungen erstellt wurden.
Für das Jahr 2008 befinden sich bereits vier weitere Bücher in der Erstellungsphase. „Im Moment [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„<a title="Buchbestellung" href="http://www.spuer-sinn.net/blog4/?page_id=7" target="_blank">Die Geschäftsidee – ackern und ernten</a>“ war 2007 das erste vom Spürsinn Verlag herausgegebene Buch. Die Absatzzahlen übertreffen alle Erwartungen.</p>
<p>2007 entstanden zwei Bücher, die im Buchhandel zu finden sind und<span id="more-54"></span> fünf Bücher, die im Auftrag von Unternehmen als Privatveröffentlichungen erstellt wurden.<br />
Für das Jahr 2008 befinden sich bereits vier weitere Bücher in der Erstellungsphase. „Im Moment verhandeln wir mit zwei weiteren Autoren, die bei uns veröffentlichen möchten“, berichtet Frauke Peltzer, Prokuristin des Spürsinn-Verlages. „Definitiv werden wir bis Jahresende mit mindestens sechs neuen Titeln im Buchhandel vertreten sein“, fügt Peltzer an, „wobei unsere Kapazitätsgrenze noch nicht erreicht ist.“</p>
<p><a title="Buch" href="http://www.spuer-sinn.net/blog4/wp-content/uploads/2008/03/imgp9264web.jpg"><img src="http://www.spuer-sinn.net/blog4/wp-content/uploads/2008/03/imgp9264web.thumbnail.jpg" alt="Buch" /></a></p>
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		<title>Interview mit Michael K. Trout - Dezember 2007</title>
		<link>http://www.spuer-sinn.net/blog4/interview-mit-michael-k-trout-dezember-2007/</link>
		<comments>http://www.spuer-sinn.net/blog4/interview-mit-michael-k-trout-dezember-2007/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Jan 2008 10:28:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Weyl</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

		<category><![CDATA[Pressemeldung]]></category>

		<category><![CDATA[Ansichten einer Forelle]]></category>

		<category><![CDATA[Interview]]></category>

		<category><![CDATA[Michael K. Trout]]></category>

		<category><![CDATA[Spürsinn]]></category>

		<category><![CDATA[Veröffentlichungen]]></category>

		<category><![CDATA[Verlag]]></category>

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		<description><![CDATA[Presse: Herr Trout, welche Bedeutung hat für Sie Ihr neues Buch „Ansichten einer Forelle“?
Trout: Ein Autor sollte immer sein letztes Werk am höchsten schätzen. Aber für mich ist „Ansichten einer Forelle“ wirklich ein besonderer Meilenstein, weil es das erste Buch ist, bei dem ich als Alleinautor Bilder und Texte erstellt habe.
Presse: Ist der Inhalt autobiografisch?
Trout: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><em>Presse:</em><span> </span>Herr Trout, welche Bedeutung hat für Sie Ihr neues Buch „Ansichten einer Forelle“?</p>
<p class="MsoNormal"><em>Trout:</em><span> </span>Ein Autor sollte immer sein letztes Werk am höchsten schätzen. Aber für mich ist „Ansichten einer Forelle“ wirklich ein besonderer Meilenstein, weil es das erste Buch ist, bei dem ich als Alleinautor Bilder und Texte erstellt habe.</p>
<p class="MsoNormal"><em>Presse:</em><span> </span>Ist der Inhalt autobiografisch?</p>
<p class="MsoNormal"><em>Trout:</em><span> </span>Das wäre jetzt die beste Gelegenheit, einen Mythos <span id="more-48"></span>zu zerstören, bevor er überhaupt entstanden ist.</p>
<p class="MsoNormal"><em>Presse:</em><span> </span>Sind Sie auf einen Mythos angewiesen?</p>
<p class="MsoNormal"><em>Trout:</em><span> </span>Kunstschaffende leben immer in einer künstlerisch, künstlichen Welt. Zum Beispiel Bukowski hat sehr autobiografisch geschrieben, ohne dass er sein wirkliches Wesen zu Markte getragen hat.</p>
<p class="MsoNormal"><em>Presse:</em><span> </span>Verhält es sich mit der Erzählung in Ihrem Buch genau so?</p>
<p class="MsoNormal"><em>Trout:</em><span> </span>In meinem Buch sind zwei Erzählstränge zu finden. Die Bilder und der Text. Wer solche Bilder machen will, muss sich selbst in die Bild-Erzählung einbringen. Wer einen Text über etwas schreibt, das er nicht kennt, wird spätestens auf der zweiten Seite als Spinner entlarvt.</p>
<p class="MsoNormal"><em>Presse:</em><span> </span>Ihr Text klingt aber nicht ersponnen.</p>
<p class="MsoNormal"><em>Trout:</em><span> </span>Sehen wir es einmal anders. Als ich mit meiner Lektorin, Frau Peltzer, zusammen saß, stritten wir oft stundenlang um gewisse Formulierungen und im Text ausgedrückte Empfindungen. Hintergrund war, dass ich als Mann das männliche Erleben geschildert habe. Für eine Frau mag es fremd klingen. Angeblich verstehen sich die Geschlechter sowieso nicht. Aber genau diese Disharmonie hat die Arbeit an dem Buch so interessant gemacht.</p>
<p class="MsoNormal"><em>Presse:</em><span> </span>Ist es ein Buch für Frauen, die Männer verstehen wollen?</p>
<p class="MsoNormal"><em>Trout:</em><span> </span>… oder ein Buch für Männer, die sich selbst verstehen wollen? Warum muss alles in eine Schublade gepresst werden?</p>
<p class="MsoNormal"><em>Presse:</em><span> </span>Gute Gegenfrage! Aber wie soll das Buch den richtigen Leserkreis finden, wenn es nicht auf eine Zielgruppe ausgelegt wurde?</p>
<p class="MsoNormal"><em>Trout:</em><span> </span>Genau hier liegt eine große Hürde für viele Autoren. Sie werden auf eine Zielgruppe verpflichtet und haben genau das zu schreiben, was diese Gruppe angeblich hören will. Ich hatte die Gelegenheit, ein Buch zu schreiben, das vollkommen frei von diesem Zwang ist.</p>
<p class="MsoNormal"><em>Presse:</em><span> </span>Wird dadurch der Vertrieb des Buches erschwert?</p>
<p class="MsoNormal"><em>Trout:</em><span> </span>Das kann ich so nicht sagen. Zudem ist das Buch im gewissen Sinn mehrdimensional. Weit über 70 lomografische Bilder begleiten die Erzählung. Somit ist ein Stück Kunst entstanden, das unterschiedlich interessierte Menschen anspricht.</p>
<p class="MsoNormal"><em>Presse:</em><span> </span>Lomografie ist in Internet-Kreisen verhältnismäßig weit verbreitet. Auch gab es einige Ausstellungen zu diesem Thema. Aber in Form eines Buches wurde nur wenig veröffentlicht. Wieso haben Sie diesen Weg gewählt.</p>
<p class="MsoNormal"><em>Trout:</em><span> </span>Aus meiner Sicht gibt es keinen besseren Weg, einen bissigen, manchmal kritischen und bösen Text zu illustrieren. Der Lomografie mangelt es im Gegensatz dazu oft an dem erklärenden Kontext, der Bilder aber erst zugänglich macht und mit Sinn belegt. In meinem Buch schließe ich diese Lücke. Bilder und Text bilden eine Einheit, so unperfekt wie unser reales Leben.</p>
<p class="MsoNormal"><em>Presse:</em><span> </span>Was war zuerst da? Die Bilder oder der Text?</p>
<p class="MsoNormal"><em>Trout:</em><span> </span>Ich arbeite immer nach einem Konzept. Bilder und Text sind sozusagen zusammen entstanden.</p>
<p class="MsoNormal"><em>Presse:</em><span> </span>Warum wurde das Buch in FSK16 eingeordnet? Wegen der beschriebenen und abgebildeten Sexualität?</p>
<p class="MsoNormal"><em>Trout:</em><span> </span>Warum denkt jeder bei der Einordnung in die Altersklassen der freiwilligen Selbstkontrolle an Schutz der Jugend vor der Sexualität? Ich denke, dass meine Bilder und Texte eine gewisse geistige Reife voraussetzen. Deshalb habe ich in aller Freiwilligkeit selbst die Altersgrenze auf 16 Jahre festgelegt.</p>
<p class="MsoNormal"><em>Presse:</em><span> </span>Was war Ihr denkwürdigstes Ereignis in der Entstehungsgeschichte des Buches?</p>
<p class="MsoNormal"><em>Trout:</em><span> </span>Eine Lesung in München, bevor das Buch aus der Druckerei kam. Da habe ich Auszüge des Buches gelesen und Bilder gezeigt. Nach recht kurzer Zeit kam es zu tumultartigen Ausbrüchen bei den Zuhörern. Bei näherem Hinsehen hatte ich das Gefühl, einige der im Buch spitzzüngig beschriebenen Personen wären aus den Seiten gekrochen und hätten sich unter das Publikum gemischt. In diesem Moment wusste ich, mein Buch hat genau den Nerv der Gesellschaft getroffen. Oberflächlich freizügig und im Innern kleinbürgerlich. Das waren die Tumulttreiber. Mein Buch hatte den Test bestanden!</p>
<p class="MsoNormal"><em>Presse:</em><span> </span>Das hört sich aber nicht so an, als wäre das Buch auf dem Weg zum Bestseller!</p>
<p class="MsoNormal"><em>Trout:</em><span> </span>Jedermanns Liebling? Nein danke, kein Bedarf. Bestseller haben keine Ecken und Kanten. So ein Buch würde gar nicht zu mir passen.</p>
<p class="MsoNormal"><em>Presse:</em><span> </span>Zum Abschluss noch einige kurze Fragen, die Sie bitte möglichst kurz beantworten. Was wollen Sie mit dem Buch erreichen?</p>
<p class="MsoNormal"><em>Trout:</em><span> </span>Die Phantasie der Leser anzuregen.</p>
<p class="MsoNormal"><em>Presse:</em><span> </span>Ist das die einzige Ausrichtung?</p>
<p class="MsoNormal"><em>Trout:</em><span> </span>Gleichzeitig ist es ein Protest gegen bigotte Bürgerlichkeit und Scheinheiligkeit.</p>
<p class="MsoNormal"><em>Presse:</em><span> </span>Sie protestieren gegen die bürgerliche Gesellschaft?</p>
<p class="MsoNormal"><em>Trout:</em><span> </span>Ich protestiere gegen Scheinheiligkeit, Phantasielosigkeit und eindimensionales Denken.</p>
<p class="MsoNormal"><em>Presse:</em><span> </span>Wie viel Prozent ihrer wahren Persönlichkeit können die Leser in ihrem Buch entdecken?</p>
<p class="MsoNormal"><em>Trout:</em><span> </span>Zwischen 60% und 95%.</p>
<p class="MsoNormal"><em>Presse:</em><span> </span>Geht es genauer?</p>
<p class="MsoNormal"><em>Trout:</em><span> </span>Das kommt auf die Perspektive an.</p>
<p class="MsoNormal"><em>Presse:</em><span> </span>Wieso das?</p>
<p class="MsoNormal"><em>Trout:</em><span> </span>Fotografie lebt von der Perspektive. Ich bin Fotograf.</p>
<p class="MsoNormal"><em>Presse:</em><span> </span>Fotograf oder Schriftsteller? Bilder oder Texte? Was wird in Zukunft Ihr Schwerpunkt sein?</p>
<p class="MsoNormal"><em>Trout:</em><span> </span>Ich erzähle Geschichten mit meinen Bildern und erstelle Bilder mit meinen Texten. Da muss ich mich nicht festlegen.</p>
<p class="MsoNormal"><em>Presse:</em><span> </span>Bitte ganz kurz. Sind Sie nun Fotograf oder Schriftsteller?</p>
<p><span style="font-size: 10pt"><em>Trout:</em><span> </span>Ich bin Schubladenhasser.</span></p>
<p><a title="Ansichten einer Forelle" href="http://www.spuer-sinn.net/blog4/wp-content/uploads/2008/01/forellebuch02web.jpg"><img src="http://www.spuer-sinn.net/blog4/wp-content/uploads/2008/01/forellebuch02web.thumbnail.jpg" alt="Ansichten einer Forelle" /></a></p>
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		<title>Endlich erschienen! Die &#8220;Ansichten einer Forelle&#8221;</title>
		<link>http://www.spuer-sinn.net/blog4/endlich-erschienen-die-ansichten-einer-forelle/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Dec 2007 12:18:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frauke Peltzer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

		<category><![CDATA[2007]]></category>

		<category><![CDATA[Ansichten einer Forelle]]></category>

		<category><![CDATA[Michael K. Trout]]></category>

		<category><![CDATA[Neuerscheinung]]></category>

		<category><![CDATA[Veröffentlichungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Knapp vor Weihnachten ist er endlich erschienen! Der seit langem schon angekündigte Titel von
Michael K. Trout
Ansichten einer Forelle
Zum Inhalt:
Ein Autor von Groschenromanen schließt mit seinem bisherigen Leben ab und begibt sich auf die Suche nach der erotischen Frau in der realen Welt.
Auf dieser Suche rechnet er spitzzüngig und teilweise recht böse mit der Scheinheiligkeit der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Knapp vor Weihnachten ist er endlich erschienen! Der seit langem schon angekündigte Titel von</p>
<p><strong>Michael K. Trout</strong></p>
<p><strong>Ansichten einer Forelle</strong></p>
<p>Zum Inhalt:</p>
<p>Ein Autor von Groschenromanen schließt mit seinem bisherigen Leben ab und<span id="more-47"></span> begibt sich auf die Suche nach der erotischen Frau in der realen Welt.<br />
Auf dieser Suche rechnet er spitzzüngig und teilweise recht böse mit der Scheinheiligkeit der bürgerlichen Gesellschaft und der herrschenden Bigotterie ab.<br />
Es begegnen ihm mehrere Frauen und er erlebt ein gerütteltes Maß an erotischen Momenten. Aber viel spannender sind die Erkenntnisse, die er auf seiner Suche einsammelt.</p>
<p>Das Buch hat 211 Seiten und 76 künstlerische Fotografien.<br />
Die Fotoarbeiten sind lomografische Werke, die in ihrer Art der Realität vielleicht mehr entsprechen, als jede andere Art der Darstellung.</p>
<p>Der Titel kann ab sofort bei uns bestellt werden, ein Bestellformular finden Sie hier:</p>
<p><a href="http://www.spuer-sinn.net/blog4/wp-content/uploads/2007/07/bestellformular_blogvlg.pdf" target="_blank">Bestellformular Bücher</a></p>
<p>Mit den folgenden Daten können Sie selbstverständlich auch per <a href="mailto:bestellung@spuer-sinn.net" target="_blank">E-Mail</a> bestellen:</p>
<p><em>Michael K. Trout</em></p>
<p><em>Ansichten einer Forelle</em></p>
<p><em>Spürsinn-Verlag</em></p>
<p><em>ISBN </em><em>978-3-940123-21-3</em></p>
<p><em>2007 </em></p>
<p>29,90 € <em>zzgl Versandkosten</em></p>
<p><a title="Ansichten einer Forelle" href="http://www.spuer-sinn.net/blog4/wp-content/uploads/2008/01/forellebuch02web.jpg"><img src="http://www.spuer-sinn.net/blog4/wp-content/uploads/2008/01/forellebuch02web.thumbnail.jpg" alt="Ansichten einer Forelle" /></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Literatur von Frauen gemacht</title>
		<link>http://www.spuer-sinn.net/blog4/literatur-von-frauen-gemacht/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Jul 2007 06:23:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Weyl</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Absichten]]></category>

		<category><![CDATA[2008]]></category>

		<category><![CDATA[Autorinnen]]></category>

		<category><![CDATA[Veröffentlichungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Für das Jahr 2008 suchen wir im Rahmen einer Schwerpunktreihe noch Autorinnen aus unterschiedlichen Themenbereichen. Im Rahmen dieser Vorhaben geben wir Autorinnen den Vorzug, die sich erstmals mit ihren Werken der breiten Öffentlichkeit präsentieren möchten.
In den vergangenen Jahren wurden nur wenige Talente im deutschen Buchmarkt entdeckt und verlegt. Dieser Entwicklung wollen wir mit der geplanten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für das Jahr 2008 suchen wir im Rahmen einer Schwerpunktreihe noch Autorinnen aus unterschiedlichen Themenbereichen. Im Rahmen dieser Vorhaben <span id="more-46"></span>geben wir Autorinnen den Vorzug, die sich erstmals mit ihren Werken der breiten Öffentlichkeit präsentieren möchten.</p>
<p>In den vergangenen Jahren wurden nur wenige Talente im deutschen Buchmarkt entdeckt und verlegt. Dieser Entwicklung wollen wir mit der geplanten Buchreihe eine Wendung geben. Auch Texte mit ungewöhnlichen Themen oder Buchkonzepten in ungewöhnlicher Zusammenstellung wollen wir eine Chance geben. Und schließlich soll es sich nicht nur um Literatur handeln, die sich von der Frau an die Frau wenden.</p>
<p>Geplant sind Veröffentlichungen in den Bereichen:</p>
<p>* Roman und Belletristik</p>
<p>* erotische Belletristik</p>
<p>* Sachbuch Fotografie</p>
<p>* bebilderte Belletristik (Fotografie)</p>
<p>Sehr willkommen sind auch Exposés, aus denen deutlich wird, dass Texte und Grafiken/Bilder als Einheit von den Autorinnen erstellt werden. Im Rahmen der Fotografie ist sogar unter gewissen Voraussetzungen eine Förderung des Projektes von dritter Seite aus möglich.</p>
<p>Bewerbungen mit Exposé bitten wir schriftlich an uns zu senden.</p>
<p>Spürsinn Verlag</p>
<p>c/o Spürsinn Süd KG</p>
<p>Lektorat</p>
<p>Nieder-Ramstädter Str. 36</p>
<p>64372 Ober-Ramstadt</p>
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	</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Seminar zum Buch!</title>
		<link>http://www.spuer-sinn.net/blog4/das-seminar-zum-buch/</link>
		<comments>http://www.spuer-sinn.net/blog4/das-seminar-zum-buch/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Jul 2007 11:06:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frauke Peltzer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.spuer-sinn.net/blog4/?p=36</guid>
		<description><![CDATA[Der Erfolg gibt uns Recht!
Nachdem uns die Absatzzahlen von &#8220;Die Geschäftsidee - ackern und ernten&#8221; schon überrascht haben, ist jetzt ein großer Seminaranbieter an uns herangetreten. Die Verhandlungen waren weder kompliziert noch langwierig - bereits im Oktober 2007 starten die ersten Seminare zum Buch!
Für:
&#8220;Ackern und ernten - von der Geschäftsidee zum Markterfolg&#8221;
können Sie sich ab  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Erfolg gibt uns Recht!</p>
<p>Nachdem uns die Absatzzahlen von &#8220;Die Geschäftsidee - ackern und ernten&#8221; schon überrascht haben, ist jetzt ein großer <a href="http://www.hiba.de" target="_blank">Seminaranbieter</a> an uns herangetreten. Die Verhandlungen waren weder kompliziert noch langwierig - bereits im Oktober 2007 starten die ersten Seminare zum Buch!<span id="more-36"></span></p>
<p>Für:</p>
<p>&#8220;Ackern und ernten - von der Geschäftsidee zum Markterfolg&#8221;</p>
<p>können Sie sich ab  <strong>sofort</strong> bei der hiba gmbH &amp; Co. KG unter <a href="http://www.hiba.de" target="_blank">www.hiba.de  </a>anmelden. Das Seminar wird an drei aufeinander folgenden Samstagen stattfinden.</p>
<p>Für die Region Koblenz-Bonn-Köln stehen bereits folgende Termine fest:</p>
<blockquote></blockquote>
<p>Modul I         13.10.2007</p>
<blockquote></blockquote>
<blockquote></blockquote>
<p>Modul II        20.10.2007</p>
<blockquote></blockquote>
<blockquote></blockquote>
<p>Modul III       27.10.2007</p>
<blockquote><p><a href="http://www.hiba.de/fortbildung/partner/index.php?seite=http://www.hiba.de/fortbildung/partner/seminare/2007/uh-141-07.htm" target="_blank"><strong>Seminarnummer: UH-141-07</strong></a></p></blockquote>
<p>Für die Region Kassel-Göttingen-Hannover stehen bereits folgende Termine fest:</p>
<blockquote></blockquote>
<p>Modul I            10.11.2007</p>
<blockquote>
<blockquote></blockquote>
</blockquote>
<p>Modul II           17.11.2007</p>
<blockquote>
<blockquote></blockquote>
</blockquote>
<p>Modul III          24.11.2007</p>
<blockquote><p><a href="http://http://www.hiba.de/fortbildung/partner/index.php?seite=http://www.hiba.de/fortbildung/partner/seminare/2007/uh-142-07.htm" target="_blank"><strong>Seminarnummer UH-142-07</strong></a></p></blockquote>
<p>Sollten Sie bereits Besitzer des Buches sein, bekommen sie entsprechenden Rabatt bei dem Seminaranbieter.</p>
<blockquote></blockquote>
<p class="addtoany_share_save_container">
    <a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save?sitename=Sp%C3%BCrsinn%20Verlag&amp;siteurl=http%3A%2F%2Fwww.spuer-sinn.net%2Fblog4%2F&amp;linkname=Das%20Seminar%20zum%20Buch%21&amp;linkurl=http%3A%2F%2Fwww.spuer-sinn.net%2Fblog4%2Fdas-seminar-zum-buch%2F" target="_blank">teilen/merken/mailen</a>

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